Freitag, 16. Juni 2017

Wie viele Nullen braucht das Land ...

... oder besser gesagt: ein Angebot?
Dieser Frage geht Walt Kania von The Freelancery nach, und seine Antwort: maximal eine.
Seine Begründung? Eine runde Zahl, wie zum Beispiel 2000€, erweckt den Eindruck der Willkür, wohingegen zum Beispiel 2180€ den Anschein genauer Überlegung und Kalkulation hat - und zwar völlig unabhängig davon, ob das tatsächlich so ist oder nicht. Den ganzen Artikel gibt es zum nachlesen hier (auf Englisch).

Pure Psychologie also.

Trotz allem aber vielleicht doch eine gute Idee, denn schließlich wollen die meisten Kunden (und ich rede jetzt nicht von Übersetzungsagenturen, die wissen, wie der Preis entsteht) einfach nur eine Zahl: "Was kostet da Ganze?" Wie dies Zahl zustande kommt - auf Wort-, Satz- oder Zeichenbasis, aufgrund eines Stundensatzes, oder was auch immer - interessiert so gut wie keinen.

Und auf den Einwand, dass man es ja doch erklären können muss, wieso eine Übersetzung oder der Dolmetscheinsatz jetzt "so viel" kostet, würde ich sagen:
Zum einen kann ich die Anzahl, wie oft mir das passiert ist, an einer Hand abzählen. Zum anderen heißt diese Art der Nachfrage aber entweder, dass der Kunde zum ersten Mal mit so etwas zu tun hat, und dann ist sowieso ein bisschen Erklärung vonnöten, oder aber, der Kunde legt mehr Wert auf den Preis als auf die Qualität, und dann sollte ich mir unter Umständen gut überlegen, ob ich diesen Kunden denn auch unbedingt haben möchte.

Oder was ist Ihre/Eure Meinung dazu?

Freitag, 9. Juni 2017

Oh, those pesky typos

Anyone working with words, be it as a writer, a teacher, a translator, or similar, knows exactly what I mean. No matter how many times you look over and read through something, there is bound to be a typo hidden somewhere in that text, and it's not even a matter of how long it is - even single-sentence tasks can hide them quite well from the author's eye.

I'm not a touch typist (primarily because I switch the keyboard layout between languages), but I am pretty fast. Unfortunately, that means my brain sometimes gets ahead of my fingers, resulting in typos, left-out words (or even phrases), spaces in the wrong place, etc.
Of course I use spellcheckers, but if the word exists, yet it is in the wrong context, it won't show up with that red squiggly line underneath.

Today's CAT tools usually have some kind of quality management tool included, and there are plenty of programs for that purpose, helping with numbers, terminology or even grammar. But even they don't see everything - it's algorithms, not a brain, after all.

One trick I use before turning in my translations, for example, is to look at it again the next day or, if I don't have that much time, to do something different in between and then look at it again.
Reading the text out loud is also helpful, especially when it is of a less technical and more creative nature, like advertising.
Having a second (or maybe even third) pair of eyes proofread it would of course be ideal, but that's not always an option in every situation.
Especially when the translation was difficult, long, involved a lot of research, or when it was finished at the end of a long day, I am astounded (and a little embarrassed) at the errors that slipped in.

Wired.com has an article on just this problem of typos (you can read it here), and I found it comforting to read that there is nothing wrong with me (or my brain), just because I make typos. On the contrary, it apparently shows that I am working at such a high level that my brain simply has more important things to do than deal with things as trivial as spelling.

So, after reading through this post several times, I hope I was able trick my brain into seeing it as brand new and catch all the mistakes... But if you find still something - you may keep it, as one of my colleagues put it! ;-)

Samstag, 3. Juni 2017

Von A nach B

Diese Woche habe ich einen Auftrag von einem neuen Kunden bekommen, und zwar die Übersetzung der Webseite und, nachdem sie mein Angebot dafür angenommen hatten, passend dazu auch die der Imagebroschüren - "damit alles den gleichen Sprachstil hat".

Allein schon diese letzte Aussage hat mich gefreut, denn hier war endlich mal jemand, der verstanden hat, dass Übersetzung eben nicht gleich Übersetzung ist, weil jeder Übersetzer und jede Übersetzerin einen eigenen Schreibstil hat und die zielsprachigen Texte verschiedener Personen zwar alle gut und richtig sein können, aber eben unterschiedlich klingen. Und wenn ein Unternehmen einen einheitlichen (und somit ja auch professionellen) Eindruck bei potentiellen Kunden hinterlassen möchte, ist das extrem wichtig.

Die Unterhaltung, die dann folgte, hat mich zugleich noch glücklicher, aber auch traurig gemacht. Scheinbar hatte der Kunde zuvor mit verschiedenen Übersetzungsagenturen gearbeitet und war mit dem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden, weil die übersetzten Texte genau so klangen - nach übersetzten Texten. Die bei einem solchen Werbematerial verwendete Sprache, oft ja auch etwas blumig und überschwänglich, verwendet viele idiomatische Ausdrücke, die sich eben nicht einfach so mehr oder weniger wörtlich in eine andere Sprache übertragen lassen. Hier zeigt sich dann, wer einfach nur die Wörter übersetzt und wer in der Zielsprache schreibt.

Bei Ersterem versteht man zwar, was gemeint ist, aber es klingt komisch und eben übersetzt, nicht so, als hätte ein Muttersprachler den Text geschrieben. Aber genau das ist es ja, was eine wirklich gute Übersetzung ausmacht! Natürlich ist der Inhalt das Wichtigste. Aber der Text sollte auch angenehm zu lesen sein. Man sollte nicht über eigenartige Formulierungen oder gar teils kryptische Aussagen stolpern, bei denen man dreimal lesen muss, um zu erahnen, was gemeint ist.
Wenn der Leser nicht mehr sagen kann, ob der Originaltext in seiner Muttersprache geschrieben oder "nur" übersetzt wurde, ist das Ziel erreicht.

Für mich ist das ja selbstverständlich, ganz besonders bei solchen Texten. Scheinbar gibt es aber leider immer noch viel zu viele Übersetzer und Agenturen, die darauf keinen Wert legen, und eben leider auch viel zu viele Kunden, denen das nicht bewusst ist, zum Teil, weil sie der Zielsprache nicht mächtig sind und die Übersetzung überhaupt nicht bewerten können, zum Teil aber auch, weil das Bewusstsein dafür, was Übersetzen eigentlich ist, einfach nicht da ist.

Wenn es nur um die Verwandlung von Wörtern aus Sprache A in Sprache B ginge, wären die ganzen maschinellen Übersetzungsprogramme ja ausreichend. Ja, auch die werden immer besser, aber sie können nicht schreiben, sondern nur mittels Algorithmen Wörter und Phrasen ersetzen. Und das hört man dann auch. Und egal, wie weit sich diese Programme inzwischen auch schon entwickelt haben, bis die das auch können, wird es noch lange dauern.
Wirkliches, gutes Schreiben können eben nur Menschen, weil wir kreativ sind (was Maschinen gar nicht sein können), und da eben auch nicht einfach jeder, der zwei (oder mehr) Sprachen spricht.
Jeder wirklich gute Übersetzer, jede wirklich gute Übersetzerin muss auch gut schreiben können, damit ihre Texte eben nicht nach Übersetzungen klingen.
Und wenn ein Kunde dann genau darum bittet, freut sich mein Übersetzerherz!

Donnerstag, 25. Mai 2017

Good translations...

... have their price.
I know, there are not a few colleagues who have tooted in this horn many times before, yet it cannot be stressed often enough: Good translations are not cheap. And if they are cheap, you should seriously question whether they truly are good. And that's not even factoring in the turnaround time factor.
 (I'd like to point out, that "cheap" here does not mean "for peanuts"!)

Masahura Hayataki has written a very good article on the topic, and I highly recommend reading about the "3 reasons why good translation is expensive and it's totally worth it".


Freitag, 19. Mai 2017

Das leidige Impressum

Für deutsche Internetseiten ist es Pflicht, und das ist ja auch alles schön und gut, aber sobald die Webseite auch international sein soll, fangen die Probleme schon an, und zwar bei der Übersetzung.
Wer seine Webseite auch auf Englisch haben möchte, sollte sie im Idealfall natürlich vom Profi übersetzen lassen, aber wer es - aus welchem Grund auch immer - selber machen möchte, sollte beachten, dass "imprint" zwar tatsächlich im Wörterbuch für "Impressum" steht, es aber in diesem Fall trotzdem falsch ist!

Warum?

Kurz gesagt: Weil "imprint" nur für Gedrucktes geht, nicht aber fürs Internet.

Wer es ausführlicher wissen möchte, kann hier bei allcodesarebeautiful nachlesen, warum das nicht geht und was stattdessen passende Übersetzungen sind.

In diesem Sinne: Fröhliches Webseiten-Übersetzen! Und wer vielleicht doch lieber auf der sicheren Seite sein möchte: Ich übersetze zufällig auch Webseiten... ;-)

Freitag, 12. Mai 2017

Happy customer...

... equals happy translator!
Just wanted to share a very lovely reference (also in German) from one of my newer customers, Language Box.

It really doesn't happen often enough, I think, which is why I am all the happier when a customer not only gives me positive feedback, but also does so publicly!
So, thank you again, ladies, I really appreciate it!

Donnerstag, 4. Mai 2017

Auf den Kontext kommt es an

In Ermangelung an Zeit, aber auch, weil ich persönlich sowohl als sprachenbegeisterte Person als auch als Dozentin diesem Phänomen (Problem möchte ich es nun doch nicht nennen) immer wieder begegne, möchte ich heute nur auf den wie immer wirklich guten Post meiner Kollegin Else Gellinek zum Thema "neue Sprachformen" verweisen.

Viel Spaß beim Lesen und schönes Wochenende schon mal!

Freitag, 28. April 2017

Four more days ...

Next week is the week ... the week of the written exams for the future state-certified translators in Bavaria. Twelve of my students are getting ready to take it in Weiden. The first two exams are on Tuesday, then another two on Wednesday, and the last one on Thursday.

So, ladies: Don't make yourselves all crazy over the weekend, get plenty of rest, have breakfast (!) and get to the school in good time on the days of the exams. And then I don't wish you good luck, but a good time and great success!

Samstag, 22. April 2017

Immer diese Kommentare...

... mag sich vielleicht so mancher Kunde denken, wenn er eine "fertige" Übersetzung geliefert bekommt. Warum diese ganzen Anmerkungen? Wurde nicht schon alles vorher oder auch während des Auftrags geklärt?

Tja, um ehrlich zu sein, wenn ich einen Auftrag ohne irgendwelche Anmerkungen abgäbe, ob nun im Text selbst oder in der begleitenden E-Mail, müsste ich entweder 300%ig von meinem Werk überzeugt sein oder den Kunden schon so gut kennen, dass ich quasi dessen Gedanken lesen kann und seine Antworten und Reaktionen wüsste.

Meine Kollegin Else Gellinek hat auf ihrem Blog "Guckloch" einen ausführlichen Post darüber geschrieben, warum Übersetzer(innen) Kommentare mitliefern.

Aber kommt das auch so positiv bei den Kunden an? In meiner Erfahrung, ja. Ich habe es zumindest bis jetzt noch nicht erlebt, dass einer mal gesagt hätte: "Was sollen diese ganzen Anmerkungen und Fragen? Können Sie etwa nicht übersetzen, oder was?" Im Gegenteil, die Rückmeldungen sind durchweg positiv und erfreut. Ich denke, das hat auch damit zu tun, dass sich der Kunde dadurch mit einbezogen fühlt (was er ja sowieso sein sollte!) und nicht das Gefühl hat, irgendetwas aufgedrängt oder übergestülpt zu bekommen, sondern seinen Text auch in der Übersetzung mit zu kreieren.

Der ganze Übersetzungsprozess sollte ja ohnehin keine Einbahnstraße sein, weder in die Richtung Kunde-Übersetzer noch andersherum, sondern ein Miteinander-Arbeiten, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist, mit dem dann auch alle Beteiligten zufrieden sind.
Das bedeutet natürlich auch, dass ich als Übersetzerin Anmerkungen des Kunden ernst nehme. Das heißt zwar nicht, dass der Kunde immer Recht hat, aber seine Einwände, Fragen etc. einfach zu ignorieren oder mit "Der hat doch keinen Plan von der Zielsprache" o.ä. abzutun, ist auch nicht im Sinne einer guten und professionellen Kooperation.
Jeder hat schließlich seine eigene "Brille" auf, und die mal mit dem Kunden zu tauschen ist nicht nur gut für das Endergebnis, sondern auch für die jeweilige Weiterentwicklung - oder?

Donnerstag, 13. April 2017

Quote of the week

Happy Easter, everyone! I hope y'all get to relax and enjoy the holidays. (Here in Germany, we have four days in total! Yeah, us!)

Here's a wonderful quote on translation I found, and I would like to share it with you, hoping it'll lift your spirits and give you a little extra boost for your work - the works of art you create every day for your clients!

“The translation called good
has original value as a work of art.”

Samstag, 8. April 2017

Büroausstattung

Am Donnerstag hatte ich die Ehre, in meiner Regionalgruppe des BDÜ LV Bayern das Thema "Büroausstattung" anzumoderieren. Dieses Jahr haben wir RG Regensburger uns nämlich überlegt, bei jedem Treffen ein Thema in den Mittelpunkt zu stellen, das ein Mitglied kurz vorstellt, und über das dann (hoffentlich) rege diskutiert wird. Hat bis jetzt auch immer gut geklappt, also eine gute Idee, finde ich!

Dieses Mal war also die Büroausstattung dran, und ich durfte, wie gesagt, die Einleitung machen. Dazu hatte ich am Abend vorher einfach mal ein paar Bilder von meinem Büro geschossen - nachdem ich vorher ein wenig aufgeräumt hatte, natürlich!  ;-)

Ich habe hier auf meinem Blog schon einige Posts über "essential office equipment", also absolut notwendige Büroausstattung, geschrieben und dabei auch das Meiste schon erwähnt, aber ich dachte mir, ich nehme den Anlass und fasse alles zusammen.

Mein höhenverstellbarer Schreibtisch auf Sitzhöhe ...
... und auf Stehhöhe ...
... mit Bürostuhl ...
... und mit Stehstuhl

PC-Arbeitsplatz mit Notebook (links) auf dem Notebookständer und 2. Monitor (rechts) auf dem Monitorständer, sowie mein kabelloses Keyboard
Schreibarbeitsplatz mit schwenkbarer Schreibtischlampe
Praktischer und beweglicher Dokumentenhalter



NAS-Server (mit Kabel verbunden)
Notebookständer mit integrierter USB-Hub


Drucker/Scanner
Beheizbare(!!) Fußstütze
Leider notwendiges Papier
Wörterbücher
Die Posts zu den Dingen, zu denen ich schon einmal etwas geschrieben hatte, sind verlinkt, das einzige, was noch fehlt, ist das UPS - ich dachte eigentlich, bei einem Notebook brauche ich das nicht, aber nach der Diskussion am Donnerstag habe ich meine Meinung geändert und werde es wieder installieren.

So, und wie sieht es bei den Kolleginnen und Kollegen aus? Was wäre denn noch "essential", das ich noch nicht habe? Bitte gerne kommentieren!

Donnerstag, 30. März 2017

Translation Conferences 2017

After the elia together event in Berlin in February, my belief was once again confirmed that it is of great importance to meet not only (potential) customers face-to-face, but also network and just mingle with colleagues on a regular basis.

So I was thrilled to discover that Pieter Beens over at Vertaalt has compiled a list of all the translation-related conferences taking place all over the world this year.

Have a look - and maybe go attend one or two, it really is worth it!

Sonntag, 26. März 2017

BDÜ LV Bayern Jahresmitgliederversammlung in Erlangen

Gestern war es wieder soweit: Zeit für die jährliche Mitgliederversammlung des BDÜ Landesverband Bayern.
Dieses Jahr fand sie wieder in Erlangen statt, aber nicht wie gewohnt am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde, sondern aufgrund eines terminlichen Konflikts im Hotel Bayerischer Hof, und trotz der doch relativ kurzfristigen Änderung der Örtlichkeit hatten um die 50 Mitglieder den Weg dorthin gefunden.

Diese Jahr stand die Versammlung nicht nur inhaltlich (ich sage nur: Logo), sondern auch, was das Personal betraf, unter dem Zeichen der Veränderung: Vier Vorstandsmitglieder sowie zwei Kassenprüfer standen zur Wahl. Mit einem lachendem und einem weinenden Auge verabschiedeten sich zwei Kolleginnen und ein Kollege aus dem Vorstand, und ich weiß, ich zumindest werde sie vermissen! Die Zusammenarbeit im Vorstand war immer sehr freundschaftlich und unkompliziert, was ja durchaus keine Selbstverständlich ist.
Das soll natürlich nicht heißen, dass das mit den drei Neuen (witzigerweise auch wieder zwei Frauen und ein Mann) in Zukunft nicht auch so sein wird! Es wird bestimmt auch weiterhin ein gutes und konstruktives Arbeiten sein, nur halt mit drei neuen Persönlichkeiten, was ja immer auch Veränderung bedeutet, und das ist ja durchaus auch etwas Gutes.
Was aber jetzt schon klar ist: Der Vorstand ist jetzt ein paar Zentimeter kleiner - auf dem Gruppenbild mit den neuen Vorstandsmitgliedern stand ich plötzlich in der hinteren Reihe -, aber zum Glück hat die Körpergröße ja nichts mit der Person zu tun! ;-)

Besonders gefreut hat mich, dass ich wieder zwei neue Kassenprüferinnen habe, nachdem meine bisherigen leider nicht mehr weitermachen wollten. Zuerst hatte ich schon Bedenken, dass sich niemand findet, und dann hatte ich nach der Mittagspause sogar drei Interessenten! Im Falle eines Falles gäbe es also sogar noch Backup, juhu!

Insgesamt also eine gute Versammlung, wenn auch (wie leider immer) mit nur mäßiger Teilnehmerzahl.

Ich wünsche uns als neuem Vorstand und v.a. den neuen Vorständen und Kassenprüferinnen ein gutes und erfolgreiches Jahr und freue mich auf die Zusammenarbeit!

Donnerstag, 16. März 2017

Farewell...

Last night I had to say goodbye to my long-time office buddy...

She was already 15 years old, and had had a slipped disk for the second time, seemed to be doing better, though. But last night she had two seizures and I did the only humane thing...

Farewell, my crazy, stubborn, loving Spec! I will miss you snoozing underneath my desk.


Sonntag, 12. März 2017

Jetzt gibt's was auf die Ohren

... und zwar Technik!
Wer wie ich relativ empfindliche Ohren hat - nach spätestens 15 Minuten im Sprachlabor mit den Studierenden beispielsweise muss ich die zwar guten, aber schweren und riesigen Kopfhörer abnehmen - und dolmetscht, wird früher oder später zu dem Schluss kommen, dass ein Paar eigene Kopfhörer unumgänglich sind, v.a. wenn, wie bei mir, noch die zusätzliche Problematik der Kopf- bzw. Bügelgröße hinzukommt: Bei mir hängen die bereitgestellten Kopfhörer immer so tief, dass sie nur die untere Hälfte der Ohren abdecken, selbst bei komplett eingefahrenen Bügeln. Das ist zwar nicht schlecht, weil man sich dadurch definitiv gut selber hört, aber auf Dauer unangenehm. Fazit: Ein eigenes Paar Kopfhörer muss her!
Dabei zu beachten sind natürlich die Qualität sowohl der Kopfhörer als auch des Klangs, schließlich hängt davon das Verständnis und letztendlich ja auch meine Dolmetschleistung ab. Aber auch die Passform, Größe, Gewicht, evtl. sogar das Aussehen (für manche Dolmetscher mag auch noch der Einfluss auf die Frisur eine Rolle spielen?) sind wichtig, denn ich trage sie ja unter Umständen den ganzen Tag und mehrere Tage hintereinander.

Der Kollege Alexander Drechsel hat sich genau zu diesem Thema ebenfalls seine Gedanken gemacht, nachzulesen in seinem Post "Was haben Sie auf den Ohren?".

Auf meinen sind inzwischen die Sennheiser PX 200-II, und zwar weil sie - von der hervorragenden technischen und klanglichen Qualität einmal abgesehen - leicht sind und ich sie dadurch lange ohne Schmerzen tragen kann, und weil sie faltbar sind, also problemlos in meine Dolmetsch-Tasche passen. Win-win!

Was benutzen denn die Kolleginnen und Kollegen so? Bitte gerne kommentieren!

Samstag, 4. März 2017

New things to see

I had mentioned a few weeks ago that there would be some changes a-coming. Well, one has already come, albeit a somewhat temporary one - this is only an interim solution, as I am still not entirely sure about the final solution, but I needed something quick, so here it is:
Click here...
and here...
and here...
to see some new things!

Did you see it? On the first page? In the blue bar across the top? And the new blurb on the bottom left?

I am so happy! It finally has arrived front and (almost) center on my website: my super-special specialization: music!
And just in time for the elia together conference last week, too...
(A big thank you again to my awesome website-guru, Jan Teriete! You really are the best!)

So, what do you think? Please let me know in the comments below if this change is good or not so good. I'm happy to hear from you, including (constructive!) criticism and of course great ideas to continue the change.

Samstag, 25. Februar 2017

elia together 2017

Zurück von zwei vollen und tollen Tagen in Berlin bei der elia together Konferenz 2017. Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte, deshalb hier ein Eindruck:
Passender Titel der Bahnzeitschrift auf dem Weg nach Berlin
Das Team von elia



Mein Lieblingsteilnehmer!

Networking Dinner im Wasserwerk


Offizielle Eröffnung

Footloose, Baby!

Der nächste Morgen... die Nacht war lang?!

Goodbye Berlin - schee war's!


Freitag, 17. Februar 2017

4 Questions

This week, I came across a post over on the blog of TM-Town about what a customer should ask himself or herself before hiring a professional translator. Just four simple questions:

#1 What type of content do you want to translate?
#2 Where is the audience of your content located?
#3 What is the subject matter of your translation?
#4 How do you intend to use the translation?
 
I would have thought that's only logical, but maybe not? I don't think I've ever had this happen to me before. Have you? Has anyone ever had the situation where you got a request from a customer who had no clue what he wanted or for what he needed it? And if so, how often does that happen? Frequently? Just once? 
I'd love to hear about your experience in the comments!

Samstag, 11. Februar 2017

Ich mache einen Feinkostladen auf...

... zumindest ist das der Plan. Nicht, dass ich bis jetzt ein Discounter gewesen wäre... Naja, vielleicht ein bisschen... Aber jetzt mache ich einen Feinkostladen auf! Hat etwas mit dem Seminar letzte Woche zu tun...
Der erste Schritt ist schon getan, der nächste kommt vielleicht schon in zwei Wochen (und die ersten Kunden vielleicht auch).

Ich spreche in Rätseln? Dann hilft dieser tolle Beitrag von Mirima Neidhardt auf ihrem Blog "Überleben als Übersetzer"

Sonntag, 5. Februar 2017

New direction, new ideas

Yesterday, I attended a very interesting BDÜ workshop on marketing in Munich. And although I wasn't too happy about the long day initially (since I have a ton of work), it turned out to have been a very good idea, indeed to go.

It started out with us having to pick a picture and then introducing ourselves and using the picture to describe our current (professional) situation. Here's the one I picked:


Now, if you know me, this shouldn't come as a surprise. After all, I am first and foremost a musician at heart, and one of the reasons why I registered for the workshop was that I would love to make that my specialization professionally even more.
The other reason, both for the workshop and the picture, was that I love being "on stage", which is where an interpreter is most of the time, and I would love to do much more of that, too.

Throughout the workshop, we got a lot of input and ideas and had to do some "soul searching", i.e. look at all kinds of things from different perspectives, such as our strengths or our target groups aka (potential) customers. The goal was to see where we are experts and are able meet the needs of others, which will make us more content with our work AND boost our businesses at the same time. Win-win, I'd say!
And the result for me was quite surprising and not at all what I had expected. It also means quite a bit of work, primarily on my web presence (yikes!), but if things actually go the way I imagine, then a year from now, my freelance work could look somewhat different from how it is now - but even better!

I bet you're wondering what I want to change, aren't you? Well, not to make it a big secret, but you know what we Germans say: "Don't talk about unlaid eggs." And one important point we learned yesterday was to stand out from the rest, and giving away too much too soon might lessen my chance at doing just that, so for now, you'll just have to keep wondering - sorry!
But don't worry, I'll let you in on the new stuff once I'm ready to go public, as it were! ;-)

Samstag, 28. Januar 2017

Traumberuf... ?

Wie froh bin ich, dass ich einen Beruf habe, der mir Spaß macht!!!
Das war der erste Gedanke, als ich diesen Kurzfilm des argentinischen Illustrators Santiago Grasso gesehen habe. Und auch wenn der natürlich total überzogen ist, fühlt man sich nicht so, wenn man einen Job hat, der einem nicht liegt, nicht gefällt, mit einem schrecklichen Chef behaftet ist?
Wie gesagt, ich bin sehr froh, dass mir mein Beruf Spaß macht und ich mich (zumindest meistens) auf die Arbeit freue.

Samstag, 21. Januar 2017

Alignment - yes or no?

I just talked about term extraction in my terminology class, and during preparation,  I was also thinking about alignment. After all, if you have multilingual reference material, for example in order to prepare for an interpretation assignment, what do you do? Right, you place them next to each other and look for vocabulary etc., in effect aligning the corresponding documents (whether on paper or on screen is a matter of personal preference).
And it just so happened, that wrote an article on the topic of alignment very recently on LinkdIn which I found quite interesting and wanted to share with you:

To align or not to align? Is that the question?

Is it still useful for a translator to use alignment tools? and to create what? A translation memory?
Since the advent of CAT tools, for most people alignment is synonymous with creating a translation memory: otherwise what would be the purpose of spending all that time matching up source and target sentences or paragraphs, if not to recycle them through a translation memory? However not only does this require ensuring that the texts to be aligned are truly parallel, one the accurate translation of the other, but also, that the results will be useful and the contents are likely to recur in new documents. This is not always the case. Furthermore, despite the advances in translation memory technology, the splitting of content into bilingual fragments, stored in a database, is frequently to the detriment of the context which is decisive for selecting the correct translation.
This is frustrating for the translator who may have to wade through numerous inappropriate 100% matches, but it is also of little use for MT purposes. It can, however, be useful for academia to illustrate to students some of the many pitfalls in transferring content from one language to another.
But if you have a large quantity of valuable translated assets how can these be made readily available to the translator in an efficient and positive manner, providing all the necessary context where it is needed, at the translation interface?
This material can be more usefully made available by creating parallel corpora, to be consulted by the translator for approved terminology as well as company style and appropriate translations, without having to have many documents open at the same time.
Are translators aware of this option? What skills and tools are most useful to help professional translator take advantage of this opportunity today?
Although there are differences between:
·       the needs of professional translators with time and economic constraints
·       academia where the creation and use of comparable and parallel corpora are now rightly considered to be an essential part of translator training
·       the needs of MT builders/providers who rely on the availability of large volumes of comparable and clean parallel corpora, such as that made available by the UN in May 2016
the recent advances in the creation and use of corpora deserve more attention, debate and testing to improve the technology solutions available.

Posted on LinkedIn by Juliet Margaret Macan Vice President at Asling - Geneva & Independent Translation tools consultant

So what do you think? Alignment? Corpora? Or something completely different?

Samstag, 14. Januar 2017

Sicherheit online

(c) www.bloggingrepublic.com
Zur Zeit habe ich einen Auftrag zum Thema Cyber-Sicherheit bzw. Cyber-Versicherung auf dem Tisch liegen. Und auch wenn ich im ersten Moment etwas erstaunt war, wurde mir sehr schnell klar, dass es ja nur logisch ist, dass es solche Versicherungen inzwischen gibt. Ich sehe es ja alleine schon an meinem Geschäft - es geht irgendwie alles übers Netz: Kommunikation, Auftragsabwicklung, Rechnungen... Selbst Dokumente von Privatkunden, die dann persönlich in mein Büro kommen, werden in der Regel vorab digital geschickt.

Spätestens wenn man dann ständig in den Nachrichten hört, dass wieder irgendjemand gehackt wurde, oder schon wieder ein neuer Virus oder Scam die Runde macht, sollte man mal überprüfen, ob die eigenen Sicherheitsvorkehrungen noch angemessen und ausreichend sind - und zwar auf allen Endgeräten, also nicht nur dem Computer, sondern auch auf Handy, Tablet und u.U. vielleicht sogar dem Fernseher!

Und es geht nicht nur um die Antivirussoftware, sondern auch um E-Mail-Sicherheit (Stichwort Signatur und Verschlüsselung), vertraulichen Datentransfer (Stichwort FTP-Server), Online-Banking und -Shopping und all die Passwörter, die man für alles braucht.
Software und Apps gibt es ja inzwischen wahrlich genügend, um das Richtige für die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen zu finden.

Nur eine Sache halte ich (übrigens auch für Privatpersonen!) für nicht verantwortlich, nämlich kostenlose Software. Sicher, etwas schützen sie bestimmt, aber heutzutage halte ich es für naiv zu glauben, dass das reicht, v.a. wenn man so gut wie alles online erledigen kann und dies auch tut!
Als Geschäftsperson ist es sowieso ein absolutes No-Go - schließlich geht es nicht nur um mich und meine Daten, sondern auch die meiner Kunden! Aber das sollte ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein...


Samstag, 7. Januar 2017

Happy New Year!

The short vacation over the new year is almost over, but I wanted to share at least a small impression and hope all of you have had an equally great start into 2017!

The view from the restaurant