Donnerstag, 31. Dezember 2015

Five questions

My colleague Corinne McKay published a very interesting post on her blog last week, the theme of which I would like to take up here, as well. It fits the end of the year and the usual review I do. She posed five questions, which I will try to answer. Here they are: 

1: Are you happy with how much you earned, as compared with how much you worked? 
Yes. Of course, earning more is always nice, and all, but I have successfully upped my prices a little with some clients, and not one of them complained about it. So I will continue to do this step by step, not only next year, but continuously. After all, inflation isn't stopping, either, and with time, my experience and expertise is growing, as well. My pay should reflect that, too, shouldn't it? 

2: What were the highlights of the year?
The first class of the new Fachakademie where I teach graduating was definitely one of the big ones! I also gained two new regular clients in my favorite specialty (classical music!), plus some others, and I was able to do more interpreting - one of the things I had hoped for this year.

3: Were there any low points this year?
That would be my motorcycle accident the beginning of July. Of course, I obviously had a host of guardian angels at the time, otherwise I might not be here now and doing as well as I am, but the repercussions are still reverberating through my life both physically and mentally - the summer holiday was canceled, and I really felt that lack of vacation and getting away these last weeks. So I've really been looking forward to a week of wellness and doing nothing but read over New Year's, I can tell you!

4: Did you take on some projects that challenged you?
Sort of. Mostly, the challenge consisted of the time constraint and the resulting organizational juggling of work, school and private life (important!).

5: What's your long-term outlook for your business? Next year? In 10 years? 
I would love to do (even) more interpreting, not just next year but generally. I was able to do more this year, already, but I would love for it to reach a balance of 50% interpreting and 50% translating in the long run. This probably won't happen within a year, but the increase this past year is encouraging.
The "other job" - teaching - is something I would also like to continue, I'm just not sure with how many hours per week. My job is secure, even if it officially is temporary, but my subjects are considered extra special, so they'll keep me as long as I am willing (and the school exists). This school year, I have less hours than the year before, which is fine by me. More than 12 is definitely not an option. Less than 8 is probably not worth it, though, so we'll have to see how the academic year 2016/2017 pans out. I also don't want to teach anything other than interpreting and the CAT tools, plus at-sight translation, so if the interpreting class doesn't get together next year, I'll have to see how that's going to work. But for now, I love teaching and would like to continue doing it. 
Looking 10 years into the future is quite far for me. I'm happy with the way things are right now and wouldn't mind it being that way then, as well (except for the interpreting, of course).


So on that note, I would like to wish you all a happy new year that will turn out as you hope and then some! ;-) See you in 2016!

 

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten und erholsame Feiertage

Das wünsche ich Allen und auch mir. Klingt vielleicht etwas klischeehaft, aber ich meine es ganz ernst.
Der fehlende Sommerurlaub hat sich in den letzten Wochen besonders bemerkbar gemacht, und deshalb freue ich mich umso mehr auf die Feiertage im Kreise meiner Lieben und danach auf eine Woche Wellness im Bayerischen Wald. Der PC bleibt zuhause, das Handy bleibt aus, und es gibt nur Bücher und Sauna und gutes Essen und Musik und Tanz!
Mit aufgetanktem Akku kann das neue Jahr dann kommen.
Und genau das wünsche ich eben Allen: Dass die Akkus wieder aufgetankt werden, Seele und Geist zur Ruhe kommen, das wirklich Wichtige wieder in den Vordergrund rückt.
Also noch einmal:
Frohe Weihnachten

(c) pixabay.com



Dienstag, 22. Dezember 2015

Your brain after interpreting


Courtesy of @tuitsdegabriel

Donnerstag, 10. Dezember 2015

1:0

Sie probiert es ja immer wieder - die GEZ. Regelmäßig bekomme ich Briefe, ob sich nicht etwas geändert hat und ich nicht vielleicht doch jetzt endlich mal Rundfunkgebühren zahlen muss. Nachdem aber immer schon jemand im Haushalt Gebühren zahlt, hatte die Angabe der entsprechenden Beitragsnummer gereicht. Bis jetzt.
Dieses Jahr aber konnten sie es scheinbar nicht mehr glauben, denn plötzlich bekam ich ein Schreiben zu einer fälligen Zahlung, samt bereits vor-ausgefülltem Unterschriftenblatt für den Bankeinzug - wie praktisch?!
Dank der entsprechenden Hinweise von lieben Kollegen, habe ich Folgendes geantwortet:
Sehr geehrte Damen und Herren,
obwohl ich bereits auf Ihrem Formular angegeben habe, dass ich keinen Beitrag zahlen muss, haben Sie mir eine Beitragsnummer zugeteilt und eine Rechnung geschickt.
Laut den Angaben auf Ihrer Webseite steht aber, dass:
„Selbstständige oder Freiberufler, die ihren Arbeitsplatz – also ihre Betriebsstätte – in der privaten Wohnung eingerichtet haben, profitieren von Entlastungen:
  • Wird für die Wohnung bereits ein Rundfunkbeitrag geleistet, fällt für die Betriebsstätte kein gesonderter Beitrag an.“
Ich bin freiberuflich tätig und habe meinen Arbeitsplatz zuhause in der privaten Wohnung (xxxxx). Es besteht bereits ein Konto unter der Nummer xxxxxx. Ihre Rechnung ist deshalb unrechtmäßig!

Ich bitte Sie noch einmal, die mir zugeteilte Nummer wieder zu löschen.
Vielen Dank!
Das war Mitte September.
Nun kam (nach "nur" drei Monaten) diese Antwort:



Ha! 1:0 für mich! Beharrlichkeit zahlt sich letztendlich eben doch aus, man muss nur geduldig sein.

Freitag, 4. Dezember 2015

Face to face

I'm so glad I also interpret and teach, so I get to leave my lair on a regular basis... ;-)

Thanks to Tina and Mouse!


Sonntag, 29. November 2015

Was uns Brezeln über Netzwerken erzählen

Diese Woche war randvoll, u.a. mit einem dreitägigen Dolmetscheinsatz in Polen (?!), dem Besuch einer Freundin und eine Visite bei meinen Eltern, deswegen gibt es mal wieder einen Fremdbeitrag, der allerdings wirklich lesenswert ist. Ein Gastbeitrag von Jane Eggers, gefunden bei Petra Polk.

Ich brauche Brezeln! Das war mein erster Gedanke, als ich am Morgen meines Ausstands aufwachte. Obwohl ich schon einiges an Kuchen gebacken hatte, hatte ich auf einmal das Gefühl, es würde nicht reichen.
Also ging ich auf dem Weg zur Arbeit beim Bäcker vorbei, um zwei große Tüten Brezeln zu besorgen.
Nach der Party war fast nichts mehr vom Kuchen übrig. Dafür – man ahnt es schon – zwei große Tüten Brezeln! Was tun? Da wir sie nicht alle selbst essen konnten, habe ich meine Tochter geschnappt, und wir sind von Haus zu Haus gegangen, um den Nachbarn Brezeln anzubieten.
Immer wieder klingeln und immer wieder meine Geschichte erzählen dürfen: Ja, ich habe heute Ausstand gefeiert … Ich mache mich selbstständig … Übersetzerin bin ich … Freue mich riesig … Es fiel mir leicht, von meinem Vorhaben zu erzählen. Alle haben sich über meine Begeisterung gefreut und natürlich auch über die Brezeln.
Wenn ich seitdem meine Nachbarn treffe, werde ich oft gefragt: Wie geht es denn mir Ihrer Selbstständigkeit? Läuft’s gut? Was macht das Geschäft? Meine Nachbarn gehören meist nicht zu meiner Zielgruppe, aber ich bin mir sicher, dass sie, wenn sie irgendwann einmal jemanden im Bekanntenkreis haben, der eine Übersetzung braucht, an mich und meine Brezeln denken werden.

Das war ja alles nicht geplant, aber ich habe an dem Tag eine Menge übers Netzwerken gelernt:

Ohne Verkaufserwartungen geht’s besser

Bei meinen Nachbarn hatte ich nicht die Erwartung, einen Auftrag zu bekommen. Und so geht’s mir beim „richtigen“ Netzwerken auch: Ich habe nicht das Ziel, direkt irgendetwas zu verkaufen. Mir geht es darum, ein interessantes Gespräch zu führen und als Übersetzerin in Erinnerung zu bleiben.

Biete etwas an, ohne eine Gegenleistung zu erwarten

In meinem Beispiel haben sich meine Nachbarn gefreut, etwas geschenkt zu bekommen, und sie wollten neugierig erfahren, was dahintersteckt. So haben sie mich danach gefragt, und ich konnte meine Geschichte erzählen. Dabei muss es nicht unbedingt ein fassbares Geschenk sein – ein Tipp oder eine Empfehlung gingen auch. Ich habe neulich einen Musiker kennengelernt, der Stimmbildung macht. Da hat er gleich mit uns ein paar Übungen gemacht, einfach so. Er bleibt mir deswegen in Erinnerung.

Zeige deine Begeisterung

Als ich mit den Brezeln herumgegangen bin, war es nur noch kurze Zeit bis zum letzten Tag im alten Job. Deswegen war ich sehr glücklich und habe so aufgeregt von meinen Plänen erzählt. Natürlich war das in meinem Fall eine glückliche Fügung, aber man kann auch ohne einen solchen Zufall versuchen, sich zu zeigen. Im April war ich auf der Musikmesse in Frankfurt. Mein bestes Gespräch hatte ich, als ich einfach an einem Stand einem spontanen Mini-Konzert zuhörte. Die Verkäuferin stand neben mir und wir haben uns angelächelt, weil die Musik so toll war. So hatten wir eine Verbindung und kamen auf ganz natürliche, entspannte Weise ins Gespräch. Wenn man Begeisterung für ein Thema ausstrahlt, geht das Netzwerken wie von selbst.

Lass dir etwas einfallen

Dein Ziel ist, in Erinnerung zu bleiben – das ist besonders wichtig in Situationen, wo viele Leute nacheinander vorstellen, was sie tun. Auf einer Veranstaltung hat sich zum Beispiel eine Bekannte einmal als Anspielung auf ihre Kochschule einen Kochlöffel in die Haare gesteckt, eine andere wählt Kleidung in der Farbe, die im Namen ihres Unternehmens vorkommt. Solche Sachen heben dich von der Menge ab.
Wenn du also locker auftrittst, dich ein bisschen von den anderen unterscheidest und deine Begeisterung zeigst, wird das Netzwerken – auch ohne Brezeln – zum schönen Erlebnis.

Freitag, 20. November 2015

Taste the translation

Ever translated anything using one of those free online translation tools?
I have, I admit it, but only to communicate with the French owners of the B&B we wanted to stay at during our vacation. I'm sure it wasn't poetry in motion, but we understood each other enough to make it work. And for things like that, Google Translate, Bing Translator & Co. are perfectly fine.
But what about important stuff?
Here's a video by ElaN Languages, a Dutch language service, showing how fraught these free tools are - and hopefully convincing people to turn to professional translators for "real" translations, i.e. texts that are important and need to be right, not just sort of understood. I hope you enjoy it - and spread the word about the importance of utilizing experts and their skills!

Freitag, 13. November 2015

Computerlinguistik - Was ist das eigentlich?

Wer sich, wie ich, auch nicht sehr viel darunter vorstellen kann, wird in diesem Video vom BDÜ/MDÜ aufgeklärt.


Es ist zwar schon etwas älter, aber trotzdem informativ.

Freitag, 6. November 2015

Digital Natives, Digital Immigrants

Being a teacher now, and one who hasn't gone through teacher training (I know?!), I am always on the lookout for new methods and approaches to making the learning process better, both for myself and for my students.

I recently came across this very interesting article by Marc Prensky talking about the different "languages" the different generations speak. Although written in 2001(!), it is very topical, as I can actually see the differences in the students.

Although I technically belong to the generation of Digital Immigrants, I wouldn't call myself one. Going by what Marc Prensky gives as characteristics, I am more on the side of the Digital Natives (e.g. learning by doing, going online for information first, etc.).
Yet my education took place "old school" and suited me just fine, too. I guess, I'm a rare(?) hybrid...

So maybe not having had formal pedagogy training may even be an advantage, since I am not so bent on using traditional methods and more open to trying new and different things... Only time will tell, though - and what my students think?!

Freitag, 30. Oktober 2015

Zwischen den Zeichen

Über die interne Plattform des BDÜ bin ich letzte Woche auf ein Buch über Notizentechnik für Dolmetscher gestoßen. Und zwar ein dünnes, handliches und praktisches, das auch noch bezahlbar ist?! Es heißt: "Zwischen den Zeichen - Notizentechnik ohne Worte. Ein Lehr- und Übungsbuch" und wurde geschrieben von Judith S. Farwick, selbst Dolmetscherin und auch Lehrerin mit vielen Jahren Erfahrung.
 
Natürlich habe ich es mir gleich bestellt (direkt bei der Autorin erhältlich), und es kam auch prompt (Dankeschön!).
Ganz gelesen habe ich es noch nicht, obwohl das durchaus machbar wäre, es hat nur 90 Seiten, aber die sind randvoll mit praktischen Tipps und Übungen. Deswegen möchte ich mir auch Zeit dafür lassen, damit ich überlegen kann wie ich es selbst im Unterricht anwenden kann. Vielleicht eignet es sich ja sogar als Lehrbuch für die FAK3?

Nächste Woche sind Ferien, da werde ich es mir genau vornehmen und dann berichten.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

How sick is sick?

Having a person with the flue in the house usually means you, too, will catch it sooner or later. Last Monday night it was my turn. My throat had been starting to hurt Sunday, but I had hoped to stave off the worst somehow (tea, scarves, warm socks...). It didn't quite work, though.
Since I had an important meeting on Wednesday and really felt terrible Monday night (I think I even had a fever, and I couldn't stop coughing), I made the decision to stay home from school on Tuesday and beat the flu.

Being a freelancer, the question then arose: How sick is sick? Clearly, if you have a hard time getting out of bed in the morning and can barely keep your eyes open, your head is pounding and you can't take a single breath without dissolving into a coughing fit, then you're too sick to work. But what about the "I'm feeling kinda blah and slow, but sitting at the computer is not that exhausting, is it"?
Well, while sitting itself might not be that hard, using your brain all day sure is! And if you're not feeling well, everything takes longer, and the quality will most likely suffer at some point, regardless how many pills you take and how many cups of coffee (or any other hot beverage to push you up) you drink.

So, all you freelancers working from home out there: At which point do you actually take a sick day? And up to what point do you tough it out with medication, tea and the heat on high?

I took it easy and felt 100% better on Wednesday, by the way. But one day off is not so bad. What if you actually needed 2 or 3 or a whole week?

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Arbeitsumgebung

Diese Woche habe ich einen dreitägigen Dolmetscheinsatz in einem Tagungshotel zusammen mit einer Kollegin. Und so sieht unser Arbeitsplatz - in einem Nebenraum - aus:
Der linke Monitor ist das Kamerabild aus dem Meeting, der rechte zeigt die jeweilige Präsentation.

Wie finden die Kollegen dieses Setup?
Ich finde es suboptimal, v.a. weil nur die Redner ein Mikro haben, d.h. bei den Diskussionen hören wir nur, was sie sagen, aber nicht die Anderen. 

Nun ja, heute und morgen noch. Und gute Arbeit leisten wir deswegen natürlich trotzdem!

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Im Herzen der UNO

Gestern war internationaler Übersetzertag! Eigentlich ist es ja der Todestag des Hl. Hieronymus, aber nachdem der als Schutzpatron der Übersetzer gilt, wird der Tag weltweit als internationaler Übersetzertag gefeiert.
Aus diesem Anlass hat die aiic eine schöne Fotostrecke der UNO verlinkt, bei der auch die Dolmetscher (ohne die ja fast nichts läuft dort!) auch zu sehen sind. Die möchte ich euch nicht vorenthalten:
Viel Spaß beim Anschauen!

Freitag, 25. September 2015

Essential Office Equipment: Office Chair

Anyone spending longer periods of time at the desk knows that a bad office chair inevitably leads to bad posture and all sorts of health problems in the long term. Things like backaches, headaches or stiff knees are a sure first sign you're spending too much time in one (bad) position.

I've always been a firm believer in a good office chair, and I knew I had a good one, but I didn't realize just how good until my accident 3 months ago. I managed to severely bruise my pelvis, crack a rib and give the 12th thoracic vertebra a compression fracture, so walking, sitting and standing were all equally painful for quite some time (and still are to a point).
Having a desk that moves up and down helps, as I am able to switch from sitting to standing and vice versa, but I have to say, my office chair really rocks: Just about all parts of it are adjustable and the cushioning supports everything exactly where and how it should. Good posture while sitting in front of my desk is really quite easy because of it.

I had a chair with armrests before, which I removed fairly quickly, however, because the temptation to lean on them - and thus twisting my back into a rather unhealthy position - was just too great. This next one came without them, and I must say, I haven't missed them at all.

I hope this chair will be with me for a while, but when the time comes to acquire a new one, I know what to look for: adjustable, good cushioning and no armrests. And I am willing to pay more for it, too - after all, my health is priceless!

Donnerstag, 17. September 2015

Es geht wieder los

Diese Woche hat in Bayern die Schule wieder angefangen - und somit auch für mich. Tollerweise hat meine Abteilungsleiterin es auch dieses Jahr wieder geschafft, meine neun Stunden auf nur zwei Tage zu verteilen, d.h. ich unterrichte wieder Montag und Dienstag.

Wer aufgepasst hat, hat gemerkt, dass ich dieses Jahr zwei Stunden weniger habe. Die habe ich gerne an eine Kollegin abgetreten, die mich beim Dolmetschunterricht unterstützt. Also eine echte Win-Win-Situation, denn sie hat mehr Stunden und ich muss die Prüfungen dieses Jahr nicht alleine abnehmen!

Ansonsten hoffe ich, dass dieses Jahr etwas entspannter wird (nicht nur wegen der zwei Stunden weniger) und die Routine allmählich greift. Ab dem dritten Jahr soll das ja angeblich passieren... Wir werden sehen.

Auf jeden Fall wünsche ich allen Studierenden und Lehrkräften einen guten Start ins neue Schuljahr und viel Spaß und Erfolg!

Donnerstag, 10. September 2015

Know thy idioms

(c) http://www.contrabass.co.uk/tourtemute.htm
I'm sure it has happened to the best of us: You're in the middle of a heated discussion, or got your interpreting groove on, then suddenly there it is: an idiom pops into your head, you think, Perfect! I'll use that! and use it.... incorrectly?!

Christina DesMarais has made a list of the 20 idioms most commonly used incorrectly over at inc.com. Any of them sound familiar?

Perhaps not having grown up in an English-speaking country and always questioning where a certain phrase came from has saved me from messing up most of these idioms, however - I admit it freely -, there is one I said incorrectly for a long time, until a friend almost died laughing when he heard what I really said. And it's not even on the list! Okay, here it is:
What I wanted to say was, That's a moot point. What I actually said was, That's a mute point.
While it sort of gets the point across (a point that can't or doesn't speak is, after all, irrelevant or not important), the definition of the correct term on dictionary.com describes its origin and makes it oh-so-clear:
A debatable question, an issue open to argument; also, an irrelevant question, a matter of no importance. For example, Whether Shakespeare actually wrote the poem remains a moot point among critics, or It's a moot point whether the chicken or the egg came first. This term originated in British law where it described a point for discussion in a moot, or assembly, of law students. By the early 1700s it was being used more loosely in the present sense.
moot point. Dictionary.com. The American Heritage® Dictionary of Idioms by Christine Ammer. Houghton Mifflin Company. http://dictionary.reference.com/browse/moot point (accessed: September 10, 2015)
So, which idioms are you using incorrectly?

By the way, dictionary.com also has an interesting and funny entry on Moot point vs. mute point (and maybe even moo point).


Donnerstag, 3. September 2015

Gut versichert

Meinen Schülern sage ich es immer wieder, und auch den Kolleginnen und Kollegen, die - aus welchem Grund auch immer - (noch) keine Mitglieder sind: der BDÜ lohnt sich einfach für jeden Übersetzer und Dolmetscher, der auch nur halbwegs seinen Lebensunterhalt mit diesem Beruf verdient oder verdienen will.

Neben den vielen Fortbildungsangeboten, der Online-Datenbank, über die ich persönlich regelmäßig Anfragen erhalte, und den Netzwerken, bietet eine Mitgliedschaft im BDÜ nämlich auch vergünstigte (berufliche und private) Versicherungen, mit denen man bares Geld spart.

Ein gutes Beispiel ist die Berufshaftpflicht und die Vermögensschadenhaftpflicht. Ein Muss für jeden selbständig tätigen Übersetzer, waren die Konditionen bisher schon sehr gut. Nun hat der Makler für den BDÜ, die Boss Assekuranz, einen neuen Versicherer aufgetan, der noch bessere Konditionen zu sogar besseren Preisen anbietet, u.a. mit besonderer Vergünstigung für beeidigte Übersetzer.

Natürlich habe ich mir das genauer angesehen, sobald es bekannt wurde, und der Vertreter von Boss hat mir ausführlich (fast eine Stunde!) alle Unterschiede und Vor- und Nachteile erläutert und geduldig alle Fragen beantwortet.
Das Resultat: Ich werde nun noch besser versichert sein und insgesamt weniger dafür zahlen!
Wenn das kein Argument für eine Mitgliedschaft beim BDÜ ist...

Donnerstag, 27. August 2015

Not so perfect...

It's been going through the translation world like the fires in the US - the news about Transperfect. The way they treat their providers aside, it seems things are not as perfect as they seemed...
Once more, I am glad that I have never (and will never) work for them!

Freitag, 21. August 2015

Sommerprojekt

(c) Dennis Jarvis
Da es im Sommer erfahrungsgemäß immer etwas ruhiger zugeht, habe ich mir diesen Sommer (und dann hoffentlich auch weiter im Herbst und Winter und Frühjahr) als Projekt vorgenommen mein Französisch aufzufrischen. Zuletzt hatte ich es in der Schule, ganze 3 Jahre, und letztes Jahr im Urlaub hat es zwar schon irgendwie zur Verständigung gereicht, aber als Sprachliebhaber ist das für mich natürlich nur bedingt akzeptabel.

Deswegen kam es mir sehr gelegen, dass es ein gutes Angebot über den BDÜ von Rosetta Stone gab, und nun bin ich seit ein paar Wochen (mehr oder weniger) fleißig dabei.
Ich finde das Konzept von Rosetta Stone, komplett ohne Übersetzungen und nur mit Bildern zu arbeiten, richtig gut, und auch die App macht das Lernen leichter  - auch um sich überhaupt hinzusetzen und etwas zu tun, weil ich nicht erst den Rechner anschmeißen muss.

Aber bitte jetzt keine Romane auf Französisch erwarten, bis ich soweit bin dauert es noch... ;-)

Was für Projekte haben bzw. hatten denn andere für den Sommer (egal ob Sprach-relevant oder nicht)?

Freitag, 7. August 2015

Geschafft!

Der erste Jahrgang an der neuen, staatlichen Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen in Weiden hat es geschafft! Letzten Freitag war die Abschlussfeier mit Zeugnisübergabe (nicht nur) an die 10 bzw. 8 frisch gebackenen staatlich geprüften Übersetzer bzw. staatlich geprüften Übersetzer und Dolmetscher.
Ich durfte nicht nur als Dozentin, sondern auch als Repräsentantin des BDÜ LV Bayern teilnehmen und in dieser Kapazität auch den Jahrgangsbesten mit einem Buchpaket zum leichteren Einstig ins Berufsleben beglücken. Eine kleine Rede dazu durfte natürlich auch nicht fehlen.
Die Presse war auch dabei, allerdings hat der Vertreter es leider nicht für nötig erachtet mit mir zu sprechen, weshalb sowohl die Ausbildung (Simultan-Dolmetschen - schön wär's), der Verband (BdU?!) als auch die Anerkennung (Preis des BdU für den Jahrgangsbesten) im Zeitungsartikel etwas anders dargestellt sind... Aber lest selbst:

Karriere mit Fremdsprachen

100% korrekt oder nicht, auf jeden Fall freut es mich und auch den Verband natürlich, dass die Öffentlichkeit etwas über uns und den Beruf des Sprachmittlers erfährt!

Donnerstag, 30. Juli 2015

Mens sana...

Sound familiar, anyone?

Thanks to Tina and Mouse!


Donnerstag, 23. Juli 2015

Endspurt

Normalerweise kennt man diesen Spruch eher von Schülern: Nur noch eine Woche Schule! Dass es Lehrern genauso geht, ist den meisten wohl eher nicht klar. Aber bei allem Spaß, den das Unterrichten meistens macht, geht es mir tatsächlich so. Ich bin froh, wenn dieses Schuljahr nächsten Freitag zu Ende ist.
Bis dahin habe ich noch einen Tag Unterricht vorzubereiten, und dann ist die Abschlussfeier, bei der der erste Jahrgang der Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen entlassen wird. Ein Ereignis nicht nur für sie! Aber darüber werde ich dann berichten.

Jetzt heißt es erstmal überlegen und vorbereiten, was ich den Studierenden beim Berufskundetag über das Leben und v.a. Arbeiten als selbständiger Übersetzer und/oder Dolmetscher so alles erzähle...

Freitag, 17. Juli 2015

Done and done!

Exams are over! The first class of the Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen Weiden is done!
The "score": Of the originally 16 students, 2 left at midterm due to illness, 1 failed the written exams, 1 withdrew after the written exams due to illness, and 2 didn't pass the oral exams. Of the 8 who were admitted to the interpreting exams, ALL passed (even if it was a close call for some).

So now all that's left for me and for them is one more day at school for a career day, where they will get loads of information regarding all the things to keep in mind when working as as freelance translator and/or interpreter, such as invoicing, insurances etc., and then of course graduation.
Both exciting and a little sad...

Donnerstag, 9. Juli 2015

Ich Heldin!

Ich bin ein Anpacker! Seht selbst... ;)

Mittwoch, 1. Juli 2015

Exams, exams, exams

This week, my students are having to take their oral exams for the translator state certification. The first part took place yesterday, parts two and three will be on Friday.

I will have to test them in at-sight-translation (part 2 of the oral exam), both from and into German and English, one general and one economic text. There are three groups of students, which means, I have to prepare six texts altogether. So not only do the students have to get ready, but we teachers do, too!

This is going to be the first oral exam I'll be taking "on the other side" - and I admit, I'm a bit nervous about it. Not a whole lot, but a little. But I'm sure, all will be well, for all involved!

So I hope you'll understand that I can't stay around to chat... ;-)

Donnerstag, 25. Juni 2015

Urlaubsplanung

Auch wenn das Wetter in den letzten Wochen sich noch nicht sehr nach Sommer angefühlt hat, kommen wird er, so oder so. Und damit auch die Urlaubsplanung.

Seit ich unterrichte, bin ich ja leider wieder an die Ferien in Bayern gebunden, was die Planung etwas einschränkt und bedeutet, dass ich "großen" Urlaub nur im August und Anfang September machen kann. Erfahrungsgemäß ist in dieser Zeit für mich eh nicht so viel los, deswegen finde ich es nicht ganz so schlimm, aber gestern kam doch tatsächlich eine Anfrage für einen Dolmetscheinsatz, die ich leider absagen musste, weil sie genau in meinen Urlaub fällt. Eine Kollegin freut sich natürlich, und das finde ich auch in Ordnung. Schließlich freue ich mich ja auch, wenn mich eine Kollegin oder ein Kollege empfiehlt und daraus ein Auftrag und vielleicht sogar dauerhaft ein neuer Kunde wird.
Ich kenne aber auch Kollegen, für die das Sommerloch gerade die Zeit ist, in der sie am Meisten zu tun haben. Ob das an den Sprachkombination, Fachgebieten oder an etwas Anderem liegt, kann ich allerdings nicht sagen.

Wie ist es denn bei euch so? Ist der Sommer eher mau oder eher voll? Antworten in den Kommentaren würden mich freuen!

Donnerstag, 18. Juni 2015

Essential Translation Tool

I'm always trying to find enough time to read what others in the translations and interpreting business are thinking - and writing. Much of it is very useful, some, thought-provoking, and some, simply funny (laughing is important, too, people!).
This post here by Céline Graciet on Naked Translations was one of the latter - and it reminded me that for most of us, coffee is one  (if not the single most) important tool when it comes to turning one language into another.
I would hope none of us will ever be forced to take such drastic measures as the poor soldiers had to, but just in case, now you know how to make that essential brew even under the most diverse of circumstances!

Freitag, 12. Juni 2015

Kurzfristige Planänderung oder: Prioritäten setzen

Eigentlich hatte ich für heute und das Wochenende ein paar private Dinge geplant, auf die ich mich schon lange freue. Und dann kam die Anfrage mit dem Eilauftrag bis Montag.
Normalerweise bin ich sehr strikt, was meine Bürozeiten und Freizeit betrifft, sprich: Der PC wird spätestens um 18 Uhr ausgeschaltet, und am Wochenende ist er gar nicht an. Ich bin ein großer Verfechter der These, dass wir arbeiten um zu leben, und nicht umgekehrt! Und in der Regel klappt das auch wunderbar.

Nur manchmal muss man dann solche Entscheidungen treffen wie ich heute.
Halte ich an meinen Plänen fest und lehne den Auftrag ab?
Vorteil: Freie Zeit mit Freunden und Dingen, die mir Spaß machen und auf die ich mich schon lange freue.
Nachteil: Potentiell ein schlechtes Gewissen, weil ich einen guten Kunden hängen lasse, d.h. weniger Spaß bei der Freizeit, vom entgangenen Einkommen und im schlimmsten Fall verlorenen Kunden mal ganz zu schweigen.
Oder nehme ich den Auftrag an und verschiebe meine Pläne soweit möglich?
Vorteil: Glücklicher Kunde = hohe Wahrscheinlichkeit weiterer Aufträge und mehr Geld auf dem Konto.
Nachteil: Einen Termin kann ich nicht verschieben - entweder ich bin dabei oder eben nicht, und dann verpasse ich einen vermutlich tollen Nachmittag mit Menschen, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe.

Wie ich mich entschieden habe?
In diesem Fall für den Auftrag, weil der Kunde ein guter ist und ich für dieses Projekt bereits gearbeitet habe, es also auch in dieser Hinsicht unklug wäre, die Sache weg zu geben.
Netterweise habe ich flexible Freunde, so dass ein Teil der Pläne nur verschoben ist. Und bei den anderen hoffe ich, dass es so gut läuft, dass ich vielleicht trotzdem dabei sein kann. Wir werden sehen...

Wie halten es denn meine Kolleginnen und Kollegen so mit den Prioritäten und v.a mit der Freizeit? Wie konsequent (oder auch nicht) seid ihr?

Dienstag, 2. Juni 2015

Tools for interpreters

We had an open day at school recently, and I got to demonstrate interpreting with my students for all those interested. I also had a few videos for them to watch, among them one from the University at Germersheim, a Friday conference on tools for interpreters.
This then led me to look for tools online, and I came across a great collection at Dolmetscher wissen alles. So if you're looking for tools, this is the page to go to. I hope it is as helpful to you as it has been to me!

Donnerstag, 28. Mai 2015

Werbung - Nachschlag

Neulich hatte ich es doch vom Thema Werbung, insbesondere Printwerbung. Ein Ergebnis der Überlegungen ist nun Realität geworden, und zwar so:


Der kommt jetzt hinten auf mein Auto...

Freitag, 22. Mai 2015

Specialization - The Key To Success

Do you have 26 minutes? Then you should definitely listen to this podcast on market positioning for translators, an interview with Ralf Lemster conducted by Tess Whitty on the Marketing Tips for Translators website.
Ralf really knows what he is talking about - I know this, because I know him personally through the BDÜ and have worked for him (because of my specialization in classical music!) -, so that half hour will be well-spent.

Freitag, 15. Mai 2015

Printwerbung

Am Dienstag war ich auf dem Treffen meiner BDÜ-Regionalgruppe in Regensburg, und da stand das Thema Werbung für unsere gemeinsame Webseite auf der Tagesordnung.
Wir hatten vor Kurzem eine Anzeige für das Programmheft eines Chorkonzerts erstellen lassen, und nun kam die Idee, dass wir die ja auch in anderen Printmedien nutzen könnten bzw. sollten, wenn wir sie schon haben.
Ein Mitglied der Gruppe hatte Angebote für die Zeitschriften der IHK Oberpfalz und Niederbayern eingeholt, und wir sollten nun darüber abstimmen, ob und wenn ja, welche wir schalten wollen.
Nach längerem Hin und Her waren wir uns schließlich alle einig, dass sich das Angebot u.a. auch aufgrund der Platzierung im hinteren Teil unter den Anzeigen nicht für uns lohnt, und dass wir stattdessen andere Formen der Werbung nutzen wollen, die uns wirksamer erscheinen.

Ich persönlich habe noch nie Werbung in einem Printmedium gemacht, weil für mich der Kosten-Nutzen-Faktor einfach nicht stimmte. Ich sehe immer wieder mal Anzeigen von Kolleginnen und Kollegen im MDÜ, der Fachzeitschrift des BDÜ, frage mich aber jedes Mal, ob und in wieweit sich das tatsächlich für "Einzelkämpfer" und kleine Büros lohnt.

Es wäre sehr interessant zu lesen, welche Erfahrungen andere mit Printwerbung so gemacht haben und wie sie das aufgezogen haben (wo, wie groß, wie oft etc.). Kommentare sind also sehr erwünscht!

Donnerstag, 7. Mai 2015

Part I Done!

The first graduating class of the Fachakademie für Übersetze und Dolmetschen (FAK) in Weiden has finished the written exams today, part I towards becoming state-certified translators (and in some cases also interpreters).
Tuesday morning they had to complete a general translation into and from German and English (without any dictionaries and such), on Wednesday morning it was business translations (with dictionaries and glossaries), and today they had to write an essay on one of four topics (again without aids).
Now they have six weeks to prepare for the oral exams, consisting of at-sight translations into both languages and questions on business and regional and cultural knowledge of Germany, the US and Great Britain, and the interpreters then have another week until their exams (two speeches and liaison interpreting).
I'll be involved in the at-sight parts of the oral exams and of course all the interpreting exams, together with a colleague each.

It's my first time "on the other side" and I have to admit, I'm a bit nervous, too. But knowing what's expected in the real world definitely helps in finding and preparing suitable texts and speeches for them.
And until July, there is still plenty of time (and work) for both the students and us teachers.

Freitag, 1. Mai 2015

Gerichtstermin

Gestern "durfte" ich seit langer Zeit mal wieder bei Gericht dolmetschen. Die Ladung kam sehr kurzfristig (am Mittwoch), allerdings hatten sie mich am Montag versucht anzurufen (als ich beim Dolmetschen war) und mir die Ladung schon mal gefaxt, und am Dienstag (da war ich auch beim Dolmetschen) haben sie mich dann doch noch telefonisch erwischt.

Auf der Ladung stand nicht, wie es laut JVEG vorgeschrieben ist, ob ich simultan oder konsekutiv dolmetschen soll, und auf Nachfrage kam die Antwort: "Das hat der Richter nicht angegeben, fragen Sie ihn am Donnerstag."
Auch zur Sache musste ich nachbohren, bekam aber zumindest so viel Information, dass ich mich in die richtige Richtung vorbereiten konnte.

Nachdem ich das ja nicht so oft mache und leider schon viele negative Erfahrungen von Kollegen gehört habe, war ich etwas nervös, wie der Richter reagieren würde, als ich ihn vor der Verhandlung darauf ansprach, dass vorher vermerkt sein muss, wie gedolmetscht werden soll. Zum Glück war er sehr nett und hat ohne mit der Wimper zu zucken "simultan" auf die Ladung geschrieben, und auch sonst war die Sache sehr entspannt und angenehm.

Nun bin ich mal gespannt, ob meine Rechnung auch so bezahlt wird, wie ich sie gestellt habe...

Donnerstag, 23. April 2015

Exams, exams, exams

If you've been reading my blog for a while, you'll know that I also teach interpreting, at-sight-translation and CAT-tools at the (still) new Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen in Weiden.
This year, the first class has its final examinations to become "staatlich geprüfter Übersetzer (und Dolmetscher)" and things have been a bit hectic because it is new territory for all the teachers, as well.
Today we received the schedule for both the written and the oral exams, which will take place the beginning of May and the first two weeks of July respectively.
I'll be mostly involved with the oral exams, especially the interpreting exams, but have to act as second marker for one written exam, plus, I'll have to do my share of invigilating during the written exams.
This means my loads of work are still a little ways off, but the time until then will probably pass much too quickly...

Freitag, 17. April 2015

Bundes-JMV des BDÜ

Es ist mal wieder soweit: nach zweimaliger Pause bin ich dieses Wochenende wieder auf einer Jahresmitgliederversammlung des Bundesverbands des BDÜ, also aller Mitgliedsverbände.
Dieses Mal treffen wir uns in Marburg (Lahn), und auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel konnte ich schon einen Blick auf diese schöne Stadt werfen. Morgen gibt es auch noch eine Stadtführung, danach bin ich dann bestimmt noch angetaner von Marburg!
Davor steht aber natürlich erstmal einiges auf der Tagesordnung, das uns auch am Sonntag noch beschäftigen wird.
Nichtsdestotrotz freue ich mich darauf, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen und auch die neuen Vorstände, Referenten etc. kennen zu lernen.
Und einen Geburtstag dürfen wir morgen auch feiern (auch wenn sie noch nichts davon weiß)!
Es wird also bestimmt ein schönes Wochenende, und das Wetter sieht auch besser aus als angekündigt, also alles gut.

Donnerstag, 9. April 2015

New A-Z

When was the last time you visited my website? Now is a good time to take a look again - there are new pictures!
I finally got around to having new photos done...
Have a look! Can you find them all?




Dienstag, 31. März 2015

Was lange währt...

Beharrlichkeit, Geduld und harte Arbeit machen eine sehr glückliche Übersetzerin...

Hier ist die erste Frucht der Zusammenarbeit mit einem neuen Kunden - und das in meinem absoluten Fachgebiet, (klassische) Musik! Und es ist eine dauerhafte Sache, was mich natürlich noch mehr freut.
Die CD heißt "Joseph Haas - Das Lebensbuch Gottes" und beinhaltet Haas' Oratorium nach Worten des Angelus Sibelius op. 87. Frisch erschienen bei Chromart Classics und übrigens auch sehr hörenswert...



Freitag, 27. März 2015

MpT and HAMPsTr

You haven't heard of the two acronyms in the title? If you are a language service provider of any kind, you should have, since they have been around for a while now.
I just came across them again while preparing for my terminology and CAT class, so I thought I'll spread the word a little more, in case there are still some who have not encountered the two concepts until now.
To find out more about it, check out the links on this page.

And now my questions to you (whether you just learned about it, have had it floating around in the back of your mind for a while or it is part of your daily bread):
- What do you think about it? Is it useful? Is it detrimental to the industry, particularly the "small fish" aka freelance translators and small LSPs?
 - Do you use it? If so, willingly? Grudgingly? Happily? And what are your experiences with it?

Please share in the comments below! I'm really curious to know how things stand with this.

Montag, 23. März 2015

Einmal im Jahr



Einmal im Jahr heißt es für mich als Schatzmeisterin des BDÜLandesverband Bayern alles offenlegen, sprich: Kassenprüfung. Das bedeutet auch, dass ich mit Koffer nach München reisen darf, denn nur so kann ich alles Nötige (5-6 Ordner und den Schatzmeisterrechner) transportieren.
Diese war nun meine dritte Kassenprüfung, und inzwischen sind meine zwei Prüferinnen und ich ein eingespieltes Team. Jeder weiß, was zu tun ist, und der ganze Prozess dauert nur noch um die drei Stunden. Und dieses Jahr (bzw. 2014) hatte ich alles richtig gebucht und dokumentiert, so dass es keiner Änderungen mehr bedurfte, trotz nicht unerheblichen Chaos‘ aufgrund der Umstellung auf das SEPA-Verfahren – da darf ich mir doch mal auf die Schulter klopfen, oder? Und davon ausgehen, dass ich diesen Posten auch die nächsten Jahre noch ausführen darf…

Freitag, 13. März 2015

Don't call me a translator!

For those of you who haven't heard this yet:
José Mourinho, the current manager of the English football (or soccer) club Chelsea, who happens to speak five languages, gave high praise to our profession, saying that calling him a translator is offensive to those that do the job professionally.

You tell 'em, José! And thank you, thank you, thank you for understanding that there is so much more to translating and interpreting than just speaking a language!

You can read the whole story here.

Freitag, 6. März 2015

Historisches Deutsch

Ich arbeite zur Zeit an der Übersetzung eines Buchs, das viele Passagen in Altdeutsch, Mittelhochdeutsch etc. enthält. Vieles lässt sich zwar erahnen, aber manchmal weiß ich wirklich nicht, was gemeint ist. Während meiner Recherchen bin ich auf ein paar gute Online-Quellen und -Wörterbücher gestoßen, die ich hier gerne weitergebe - falls noch jemand sich mit so Sätzen wie "Dahero unserer ohnmaßgeblichen meinung dahin ginge, daß..." oder "In demüthiger Anhoffung der Gewaehrung unserer unterthänigsten Bitte verharren in tiefster schuldigster Ehrfurcht Eurer Koeniglichen Hoheit unterthänigst gehorsamste..." herumschlagen muss.

Hier also der Link zum Mediaevum, wo es viele anderen hilfreichen Links gibt:
http://www.mediaevum.de/wb1.htm

Freitag, 27. Februar 2015

Quote of the day


Translation is not a matter of words only:
it is a matter of making intelligible a whole culture.

Anthony Burgess

Donnerstag, 19. Februar 2015

Fit im Büro

Auch wenn draußen der Schnee nur langsam schmilzt, ist doch unübersehbar, dass der Frühling kommt, und damit auch wieder der Blick in den Kleiderschrank auf die luftigeren Sachen. Ich denke mal, dass ich nicht alleine bin und es anderen ähnlich geht, aber über den Winter scheinen die Sommerkleider irgendwie immer etwas zu schrumpfen....

Da ich zum größten Teil doch eher Schreibtischtäter bin, ist das mit der regelmäßigen Bewegung so eine Sache. Ich gehe zwar zwei- bis dreimal die Woche zum Tanzen, aber das reicht nicht wirklich. Wir haben uns auch ein kleines Fitnessstudio im Gästezimmer aufgebaut, mit Laufband, Stepper und Gewichten inkl. Bank, aber täglich schaffe ich es auch nicht mich dort zu betätigen.

Jetzt habe ich eine App entdeckt, mit der ich zumindest 7 Minuten pro Tag meinen Puls steigern kann, und bis jetzt bin ich auch fleißig jeden Morgen dabei. Die App heißt "Seven" und ist ein Zirkeltraining, für das man keinerlei Geräte braucht (außer einen Stuhl und eine Wand, aber die haben wohl die meisten verfügbar). Wem die 7 Minuten zu wenig sind, der kann auch mehrere Zirkel machen (ein Ziel, von dem ich noch meilenweit entfernt bin).
Ich bin ehrlich, einige der Übungen sind ganz schön hart, wenn man noch untrainiert ist, aber ich bin guter Dinge, dass das mit der Zeit und mit Übung besser wird.
Das Nette an der App ist, dass sie zur Abwechslung auch auf Deutsch verfügbar ist und man während der Übungen immer wieder ermutigt wird. Und es wird alles dokumentiert, so dass man eine gute Übersicht über die Erfolge hat - egal wie klein sie sind! Die Trillerpfeife finde ich auch super - damit werde ich auch täglich erinnert mich zu bewegen.

Jetzt muss ich nur dabei bleiben, und dann passen auch die Sommeroutfits wieder besser...

Freitag, 13. Februar 2015

Press conference

Yesterday I had my first interpreting assignment at a press conference, doing a mixture of simultaneous and consecutive interpreting.
It was at the organic trade fair "Biofach" in Nuremberg, and my colleague and I were told beforehand that we would be interpreting for two ladies from Mexico and the Philippines respectively. Since most of the press conference happened in German, we were to whisper into our charge's ear simultaneously, and when they spoke, we were to interpret consecutively.
We were given plenty of material to prepare, including the written statements of the two guests, so I was ready to roll.

However, when we got there, we were told to sit up front on the podium the entire time, not just when the consecutive part came up. They even had signs with our names and "interpreter" underneath on the table?! THAT I was not prepared for.
It's not that it bothered me to sit in plain view of everyone (as a musician, I am a bit of a spotlight hog anyway), and I am always in favor of making the work of interpreters more visible, but I was worried that my colleague and I would distract the journalists because we were constantly whispering to the persons next to us. And indeed, I did catch several people looking at me, fascinated, rather than listening to what was being said by the managers.

I don't know whether this is standard procedure when interpreters are involved and as little equipment as possible is to be used. Maybe the people in question were just not accustomed to seeing simultaneous interpretation in action. Whatever the case may be, however, I found it a bit strange and almost distracting to be stared at like that, and I know the person I interpreted for felt uncomfortable, because she told me so and I could tell by her nervous movements.
But the client was happy, so I guess I'll just chalk it up to experience.

Freitag, 6. Februar 2015

Langsamer Januar

Beim BDÜ gab es die Woche eine Blitzumfrage bezüglich der Auslastung im ersten Monat dieses Jahres im Vergleich zum Januar 2014. Es antworteten 203 Mitglieder - nicht super-repräsentativ, aber immerhin. Es sollte ja auch nur ein Stimmungsbild erstellt werden.

Das Ergebnis hat mich jedoch überrascht: bei Zweidrittel der Teilnehmer/innen hat das Jahr gut bis sehr gut begonnen und für über die Hälfte kam das nicht überraschend (Aussagen insbesondere für den Bereich Übersetzen). Allerdings bin ich wohl auch nicht alleine mit meinem Erstaunen, wie die Kommentare in der Verbands-internen Plattform MeinBDÜ zeigen.

Für mich war der Januar ziemlich mau, aber das scheint auch eher die Norm zu sein. Nach Weihnachten dauert es wohl immer in bisschen, bis die Kunden wieder in voller Fahrt sind...

Wie sieht es denn bei den Kolleginnen und Kollegen aus? Ist der Jahresanfang eher langsam oder geht es nahtlos und evtl. sogar non-stop vom letzten Jahr weiter? Ich bin gespannt auf die Kommentare.