Donnerstag, 28. November 2013

Donnerstag, 21. November 2013

Dankeschön

Ja, mir rennt die Zeit schon wieder davon, obwohl diese Woche doch eigentlich etwas ruhiger ist, aufgrund des Feiertags und weniger Unterricht. Trotzdem habe ich schon wieder zu viel um zu tun, und morgen geht es dann auch noch auf Vorstandsklausur des BDÜ LV Bayern bis Samstag, d.h. die Woche ist schon wieder rum, und es muss ein Blog-Beitrag her!
Deswegen erlaube ich mir diesen schönen Beitrag der Kollegin von der Übersetzercouch hier zu kopieren:

Danke! Undank ist (nicht nur) des Übersetzers Lohn

In dem Roman, den ich gerade lese, passiert als Nebenhandlung etwas Außerordentliches: Da bedankt sich ein Leser nicht beim Autor, sondern beim Übersetzer eines nicht sehr bekannten Werks, denn „ohne den Übersetzer wäre er niemals in den Genuss dieses Buches gekommen“. Ein sehr schöner Gedanken: Ein Autor kann die schönsten Bücher schreiben, aber ohne Übersetzer bleiben diese größeren oder kleineren Meisterwerke vielen Lesern weltweit vorenthalten.
In der Praxis aber ziemlich weit hergeholt. Da ich beruflich ja nun weniger in der literarischen Welt, sondern eher im Marketingbereich unterwegs bin, bezweifle ich, dass sich ein Leser bei mir für seinen tollen Urlaub bedanken wird, den er wahrscheinlich nicht hätte antreten können (oder wollen), wenn ich nicht Hotelwebsites, Sonderangebote und Landesinformationen übersetzt hätte. Oder die Friseurin, die den modernen Hochleistungsföhn aus den USA nur deshalb richtig bedienen kann, weil ich mich (trotz Kurzhaarfrisur) nächtelang mit den Vor- und Nachteilen des Geräts auseinandergesetzt habe, um eine korrekte und vor allem brauchbare Übersetzung der Anleitung zu liefern. Ganz ehrlich, das würde ich auch niemals erwarten, aber allein der Gedanken ist sehr inspirierend.
Denn Tatsache ist: In den seltensten Fällen wird man uns Übersetzern danken. Im Gegenteil, oft werden wir sogar zu Sündenböcken, wenn Haushaltsgeräte nicht richtig funktionieren, Webseiten keine Besucher anlocken oder Produkte sich nicht verkaufen. Da wird oft eine ganze Zunft (die noch nicht mal eine ist!) in den Dreck gezogen, dabei hat das oft nichts mit Übersetzern aus Fleisch und Blut zu tun, sondern mit Google Translate.
Und um jetzt endlich zum Punkt zu kommen: So viele Menschen arbeiten tagtäglich für uns, einige davon sind unsichtbar und andere sehen wir nicht. Sei es, um es uns zu ermöglichen, ein gutes Buch zu lesen, das unser Herz erwärmt, oder um einen Heizstrahler zu installieren, der uns die Füße wärmt. Oder um unser tägliches Leben zu erleichtern. Der Busfahrer, der Koch in der Kantine, der Lokführer, die Straßenkehrer, die Gärtner in den öffentlichen Parks, der Straßenpolizist (ja, ok, das ist jetzt gewagt, aber der macht auch nur seinen Job). Ich finde, wir sollten alle anfangen, uns bei diesen Menschen zu bedanken. Vielleicht im Stillen, mit einem Gedanken, oder mit einem Lächeln oder mit einem Kompliment für die gute Arbeit, oder mit ….
Postkartenbuch mit 20 verschiedenen Motiven
photo credit: woodleywonderworks via photopin cc

Donnerstag, 14. November 2013

Secret Freelancer

There's a lot going on in the translator community right now, many hot topics are being discussed quite passionately, and I will try to put my 2 cents in, as well, but not today. The last few weeks were quite grueling for me, having had to balance teaching 12 hours a week with a regular translating workload, i.e. working two jobs with having only the 24 hours each day provides. This made for short nights, and I am pretty beat and looking forward to the weekend, once I have made it through tomorrow's seminar.
So in order to lighten things up a bit, I want to share this tounge-in-cheek post by Laura Spencer I found over at the Freelancefolder a while ago. Enjoy! :)

Are too many people finding out that you’re a freelancer? Are you constantly bothered by those pesky requests for people wanting to engage you for your services? Are friends and family members referring new business to you?
If you really want to, you can make all that stop. All you need to do is become a secret freelancer. If no one knows you are a freelancer, no one will bother you about it.
Keeping your freelancing business a secret can be a challenge, though.
If you want to be a secret freelancer, this [...] post is for you. [...]

How to Keep Your Freelancing Business a Secret

So, for whatever reason, you’ve decided to keep your freelancing business a secret. Here’s how to do it:
  1. Don’t tell friends or family. No one can know that you run a freelance business. It would be better for your friends and family to think you sit at home all day watching TV than for the secret to get out. Better yet, sit at home all day watching TV.
  2. Don’t fill out your profiles on social media. That default image that comes with new social media profiles is good enough for you. Never ever fill out your profile or refer to your freelancing business on social media in any way.
  3. Better yet, don’t have profiles on social media. Who needs social media anyway? It will only draw attention to you and someone might find out about your freelancing business. Delete any accounts you’ve already created and stay away from social platforms.
  4. Don’t answer your email promptly. If you don’t answer your email, clients and prospects will think you’ve gone out of business. If you wait long enough, they’ll stop sending you those bothersome emails and move on to a less secretive freelancer.
  5. Don’t network in person. No need to have an elevator pitch, but you’ll have to watch what you say around people. You might accidentally let it slip that you freelance. Better yet, stay away from people. If you don’t talk to anyone, you can’t spill the beans.
  6. Don’t blog. Blogs are a lot of extra work–who needs them. The freshly updated content will just cause the search engines to crawl your website more frequently and might cause it to rank better in the search engines. Better yet, see the tip below.
  7. Don’t have a website. A freelancing website is definitely a no no if you’re trying to become a secret freelancer. Even if you exclude contact information and leave off an about page someone might trace the site back to you.
  8. Don’t have a portfolio. You want your freelancing business to be the best kept secret on the planet, right? Well, then skip creating a portfolio. Since you’re a secret freelancer, you probably don’t have much to put in a portfolio anyway.
  9. Don’t apply for gigs. This may seem obvious, but many would-be secret freelancers mess up right here. They apply for a gig and the word gets out that they are a freelancer. Clients talk. If you apply for gigs, eventually someone will mention it.
  10. Don’t use your own name. Don’t use your freelancing business name either. Those names might somehow be traced back to you. Try something generic like, hmmm, John or Jane Doe. Or call yourself anonymous.
[...]

Excerpt taken from: 10 Ways to Keep Your Freelancing Business a Secret by Laura Spencer
Posted August 26, 2013

Freitag, 8. November 2013

Kampf den Pfunden!

Ich hatte ja schon im Sommer mal zum Thema Büro und Essgewohnheiten geschrieben, und in der Zwischenzeit bin ich wenigstens soweit, dass mein Gewicht nicht mehr nach oben geht, wenn auch nicht wirklich nach unten; zumindest solange ich nicht auf irgendwelchen Konferenzen, Tagungen, Seminaren etc. bin...
Aber ich bin wohl tatsächlich nicht alleine mit diesem Dilemma, wie diese Seiten zeigen:
Sie sind alle von Gitte Härter von unternehmenskick.de, die mir in vieler Hinsicht, aber besonders was die Liebe zum Essen betrifft und wie sie im Podcast darüber spricht (unbedingt anhören!), SEHR sympathisch ist.

Die Tipps sind ja nichts Neues, auch wenn es sicher nicht schadet, es immer wieder mal zu hören, es ist halt immer die Umsetzung, an der es mangelt.
Vielleicht sollten wir also eine Art Online-Accountability-Gruppe gründen für Leute, die im Home Office arbeiten, und über dir wir uns regelmäßig fragen wie's geht und uns gegenseitig bei der Stange halten... Wer macht mit?