Donnerstag, 31. Oktober 2013

New dictionary

Those who know me know that I have a fable for dictionaries. Sometimes I actually need something specific and take a look at what else they have, but every once in a while, I just go on a sort of online shopping spree. In any case, I always look through the sale categories and see what I might have use for, even if only theoretically. (That's how I got for example my "Dictionary for Funeral Services".)
My newest finds also include one rare example of the Siemens "Dictionary of Drives". But, you say, that's not a rare dictionary! You can buy it as book and even on CD-ROM!
True, except for the fact that this specimen is EN-DE-CN. Yes. Chinese
I knew this when I ordered it. What I did not expect, however, was that the entire book is Chinese! Title, tabs and all! 


Luckily, the language pair I need is included, so all is well. It does cause some curious looks, though.... My 7-year-old niece thinks it is the coolest thing and now believes I speak Chinese, too.... ;)
It also is a rather large volume, but I am actually liking this exotic spine among all the German and English ones on my shelf...

Freitag, 25. Oktober 2013

Zweisprachigkeit



Es ist schon eine Weile her, dass ich diesen interessanten Artikel über Zweisprachigkeit von Francois Grosjean gelesen habe, der das Thema von einer anderen Seite beleuchtet, aber als ich anfing zu unterrichten, kam das Thema quasi schon in der ersten Stunde zur Sprache. Meine Schüler dachten natürlich, dass Zweisprachigkeit begehrenswert ist, und dass Klassenkameraden, die zweisprachig aufgewachsen sind, einen unfairen Vorteil haben.

Nun, wie und wo wir aufwachsen beeinflusst unseren Werdegang natürlich, aber ich denke es gibt „unfairere“ Kinderstuben, die einen weitaus größeren Einfluss haben, wie zum Beispiel der soziale Status der Eltern, deren monatliches Einkommen, das soziale Umfeld, Bildung etc. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema, auf das ich hier jetzt nicht näher eingehen möchte.
Zweisprachigkeit hingegen ist, was den Beruf des Übersetzers und Dolmetscher betrifft, meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Vorteil. Denn es kommt immer darauf an, wie gut man die betreffenden Sprachen beherrscht, wie aktiv man sie benutzt, in welcher Sprache man welche Schule besucht hat, in welchem Land man aufgewachsen ist, wie gut (oder eben nicht) die Sprache (sowohl was die Grammatik als auch was den Wortschatz betrifft) der Eltern ist, usw.
In meiner Ausbildungsklasse waren auch ein paar „Zweisprachler“ (ein Elternteil war nicht deutscher Muttersprachler), aber waren sie deswegen die besseren Übersetzer und Dolmetscher? Nein. Im Gegenteil, bei manchen war ihre zweisprachige Erziehung sogar eher hinderlich, da sie zuhause eine Mischung beider Sprachen verwendeten und weder die eine noch die andere wirklich gut (also auf dem zum Übersetzen und Dolmetschen notwendigen Niveau) beherrschten.
Es ist kein Geheimnis, dass nur, weil jemand zwei Sprachen spricht, diese Person nicht automatisch ein guter Übersetzer oder Dolmetscher ist. Es gehört so viel mehr dazu als nur die Sprache, die man natürlich beherrschen sollte, aber das ist eben nicht alleine ausschlaggebend für die letztendliche Qualität der Übersetzungs- bzw. Dolmetschleistung. 

Ich vertrete die Ansicht, dass man alle Sprachen, mit denen man arbeiten möchte, so gut beherrschen sollte, dass sowohl der Ausgangstext absolut korrekt verstanden wird als auch der Zieltext den Inhalt so wieder gibt, dass man nicht merkt, dass es sich um eine Übersetzung handelt. (Für das Dolmetschen gilt dies selbstverständlich ebenso, wenn auch leicht abgewandelt.) Und dazu reicht die Zweisprachigkeit alleine eben nicht. 
Und das wiederum sollte (nicht nur) meinen Schülern Mut machen, denn diese übersetzerischen und sprachlichen Fähigkeiten kann man lernen.

Freitag, 18. Oktober 2013

Listen up!

Since I started teaching interpretation, I have had to think a lot about what it means to be an interpreter, what knowledge, skills and also talent are required, and how to teach this to or, in the case of the talent, how to find out if they have it and then coax it out of the students and help them develop it.
I have found some books on techniques and exercises for the required skills (e.g. speech analysis, collection and preparation of information, note-taking etc.), but I feel like there is only so much I can do in the classroom.
These kids have never had anything to do with interpreting; everything surrounding it is new to them; and one prejudice about their generation sadly shows quite obviously with many of them: their ability to listen is quite poor, and it shows when they have to actually interpret. 
Listening, and listening actively, however, is one of the essential skills for an interpreter! I'm not sure how I can help them more to train and improve this ability.  
I do memory exercises at the beginning of each class to get the students to flex their brain muscles, and many of these are oral, i.e. I read something to them and they have to repeat it either orally or in writing once I'm done. We also do variations on "I'm going on a journey and I'm taking...", where they also have to listen to each other. And I encourage them to listen to the radio, or better to podcasts or videos and then try to note down what they heard afterwards and check to see if they got it right. Whether they actually do it, I don't know, but I would hope so (yes, I'm an incorrigible optimist...)!

But I would like to do more and be able to give them more suggestions, so my question to YOU, dear followers, readers and colleagues, is: 
Do you have any tips for me and ultimately for my students on how to become better listeners? If so, please share in the comments below. Thank you!!

Freitag, 11. Oktober 2013

Neuland

Im Mai, scheinbar vor einer halben Ewigkeit, hatte ich von einer neuen Herausforderung geschrieben und nun ist bereits mein erster Monat als Dozentin an der Fachakademie für Fremdsprachen in Weiden um. So schnell vergeht die Zeit...
Und das merke ich jetzt täglich, denn für meine Fächer gibt es zwar Lehrpläne, aber keine Bücher, denen ich einfach folgen kann. Ich muss mir also sowohl Inhalte als auch Methoden selbst erarbeiten, und das ist gar nicht so leicht, wie ich immer wieder feststelle.
Aber obwohl es viel Arbeit ist, macht mir das Unterrichten auch viel Spaß. Die Tatsache, dass die Studierenden gut mitarbeiten und nicht rebellieren, hilft natürlich auch und macht meine Aufgabe deutlich leichter.

Nachdem ich ja kein Lehramtsstudium habe, fehlen mir natürlich einige Kenntnisse, die ich mir jetzt aneignen muss, allen voran das Bewerten von Leistungen. Bei schriftlichen Leistungsnachweisen ist es ja noch relativ einfach: Ich muss mir "nur" Fragen überlegen und Punkte verteilen, die dann zu einer Note führen.
Aber ich habe drei Fächer, in denen ich nur mündliche Noten machen muss (oder darf, je nachdem wie man es betrachtet), und das ist für mich absolutes Neuland. Was ist wichtig? Und wie wichtig? Was  macht eine 1 oder eine 3 aus? Fragen über Fragen...
Netterweise habe ich tolle und erfahrene Kollegen, die mir dabei unter die Arme greifen und mich beraten und unterstützen, sonst wäre es wirklich schwierig!

So verbringe ich momentan also noch sehr viel Zeit mit Unterrichtsvorbereitungen, aber das ist völlig normal, haben mir langjährige Lehrer gesagt. Am Anfang steckst du sehr viel Zeit in die Vorbereitung, mehr, als eigentlich bezahlt wird, aber erstens wird es mit der Zeit einfacher und schneller, und zweitens kann man ja das Material (zumindest teilweise) und die Pläne im nächsten Jahr wieder verwenden! Und ich hoffe und denke auch, dass ich nächstes Jahr mit dem Unterrichten weitermachen werde...

Freitag, 4. Oktober 2013

Essential Office Equipment: Desk Lamp

It's undeniable - the days are getting shorter, fall has definitely arrived and it's getting to the point where I have to turn on the heater and the light when I get into my office in the mornings.
(c) tuareq
Some days, when the sun just doesn't seem to want to come out at all, I have to leave the light on all day. So of course it is important that I have a good lamp giving good light on my desk so I can work without straining my eyes and ultimately ruining my eyesight (I'm not getting any younger, either, you know).

In my opinion, a good desk lamp should:
  • illuminate the entire area you work in (not just a spot on the keyboard and/or the writing area)
  • be placed so that the light comes from directly above, so you and other items on your desk don't cast a shadow on what you're doing (typing or writing)
  • be placed so that it doesn't cause a reflection and glare off your monitor(s)
  • use an eco-friendly bulb
  • if possible, cast daylight, since that is best for your eyes
  • not take up a lot of space on your desk (maybe not super important, but honestly, who has room to spare on their desks?)
I won't give any recommendations on which model lamp or bulb to use since I think it is a matter of preference and taste, but for those wanting to find out more about daylight bulbs, here's a helpful site: Choosing daylight bulbs.

Do you have any more tips on creating a well-illuminated workspace? Share them in the comments below!