Montag, 29. Juli 2013

Kranke Social Media

Aus gegebenem Anlass gibt es heute eine praktische Anleitung, wie man einen Facebook-Virus wieder los wird. Mein geschäftliches Konto dort wurde nämlich übers Wochenende gehackt (und ich bin nicht alleine, wie es scheint), und nur das Passwort ändern reichte nicht.

DANKE an dieser Stelle auch noch mal all den netten und v.a. wachsamen Kolleginnen und Kollegen, die mich prompt darauf aufmerksam machten!!

Eine Online-Suche zum Thema führte mich auf diese (Englisch-sprachige) Seite, deren Anweisungen mein Dilemma gelöst haben (zumindest sieht es bis jetzt gut aus!):
(Schritt 6 ist kostenpflichtig, aber nicht zwingend erforderlich.)

Ich hoffe, ich habe niemand anderen infiziert, und dass die Sache hiermit erledigt ist!!

Donnerstag, 25. Juli 2013

Limited discounts

Regular readers of this blog will remember that I had written down some thoughts on discounts earlier this year - and that I was not in favor of them. Now, in a mailing list the other day, a colleague (whom I do not know personally) offered discounts for Ramadan and called it "month of sharing".
The idea of offering a limited discount on the occasion of an important event or date, although certainly not new, had not even occurred to me. It works in other industries, though, so why not in the translation business, too?

It could be worth a try when things are slow as they tend to get especially in the summer, or when something new and exciting is happening - new location, new logo, new specialty...
Put it on your website, mention it in forums and other (social) media online (Twitter, Facebook, XING, LinkedIN, Google+, you name it), maybe even write an e-mail to your customers, both existing and potential (without spamming anyone, of course!).
List your regular prices or price ranges, if you like, then mention the discount (e.g. 15% off your first order, or: Save 10% the whole month of August).

It's not a whole lot of effort, and it could very well bring in some new business (and hopefully not only one-time customers), but most importantly it won't hurt your prices in the long run! After all, the discount is limited...

Donnerstag, 18. Juli 2013

Jetzt geht's (u.a.) um die Wurst

Aus gegebenem Anlass (Sommer, Sonne, Bikini...) habe ich mich in letzter Zeit mal wieder auf das Foltergerät im Bad (aka Waage) gestellt und mit Entsetzen festgestellt, dass ich noch immer weit von meinem Traumgewicht entfernt bin. Nein, ich bin nicht übergewichtig, aber als Topmodel wäre ich auch nicht gerade geeignet. Normalerweise bin ich auch relativ entspannt, was meine Pfunde und Rundungen betrifft (Real women have curves, und so), aber in letzter Zeit scheinen sie mir irgendwie, ähm, pfundiger und runder...
Allen sportlichen Bemühungen zum Trotz (ich tanze normalerweise 2x die Woche und gehe mehrmals ins Fitnessstudio und/oder joggen) wird die Zahl auf dem Display irgendwie nicht kleiner, sondern schleichend sogar größer?!
Gestern Abend ging mir dann ein etwas schmerzhaftes Licht auf. Ich hatte mich der Reste im Kühlschrank erbarmt, die außer mir keiner isst (Essen weg zu schmeißen widerstrebt mir aufs Äußerste!) und fand mich auf dem Sofa wieder, unfähig mich zu bewegen bis ich den Knopf an meiner Hose aufmachte.
Dann folgte dieses Gespräch (per Messenger) mit dem Liebsten:

·  Was machst du
·  Verdauen
·  ?
·  Hab mir den Bauch zu voll gefressen
·  Was denn?
·  Reste...
·  Da wird das Gewicht aber nicht weniger
·  Ich weiß....
·  Und was können wir dagegen machen?
·  Keine Ahnung - Schloss an den Kühlschrank?

Denn das ist doch das Problem, wurde mir dann klar: Ich arbeite von zuhause, alles prima, kein Problem, die Produktivität ist keineswegs davon eingeschränkt usw. 
ABER! Der Kühlschrank ist immer in der Nähe! Ich muss nur die Treppe runter und violá, alles was das Übersetzerherz (oder sollte ich sagen der Übersetzermagen?) begehrt ist direkt verfügbar. Und leider, leider esse ich sehr gerne. Schlechte Kombination! Normalerweise bin ich ja ein ziemlich disziplinierter Mensch, nur beim Essen irgendwie nicht so.

Also, liebe Kolleginnen und Kollegen, die ihr auch zuhause euer Büro habt, wie kommt ihr damit klar, dass ihr euch quasi immer etwas zu essen holen könnt? Tipps und Tricks gegen das unkontrollierte Snacken sind sehr willkommen!

Ach ja, den Kühlschrank leer lassen ist keine Option, auch was drinnen ist (lauter nicht so Bikinifigur-fördernde Sachen wie Wurst, Käse, Marmelade etc.) nur bedingt beeinflussbar - ist ja schließlich nicht meiner alleine...

Donnerstag, 11. Juli 2013

38 Common Spelling and Grammar Errors

Gotta love this guy! If you don't know him yet, enjoy your first taste of John Green from Mental Floss!


Freitag, 5. Juli 2013

Von Kullis und der deutschen Sprache

Auf der Fahrt nach München (mal wieder zu einer Vorstandssitzung des BDÜ LV Bayern) heute saß ich im sehr vollen Zug neben einem sowohl optisch als auch sprachlich deutschen Studentenpärchen, das mit Bayernticket unterwegs war. Als der Schaffner kam, monierte der, dass dieses nicht unterschrieben war. Darauf Sie: "Hab ich keinen Kuli."
Während der Schaffner den seinen aus der Brusttasche fischte, tadelte Er grinsend seine Holde: "Subjekt Prädikat Objekt, Süße. Es heißt: Ich habe keinen Kuli."

Ich war ja froh, dass sie rot wurde und dass es ihr peinlich war - keine zwei Minuten vorher hatte sie am Handy ja schließlich auch tadelloses Deutsch von sich gegeben, sie war dessen also offensichtlich mächtig.

Ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen. Aber gefragt habe ich mich dann doch: Warum kam dieser Unsatz überhaupt aus ihrem Mund? Sonst sprach sie ja auch "normal" Deutsch und keinen Slang. Ist es ein Zeichen für den permanenten und schleichenden Sprachwandel? Oder war es nur ein Lapsus, ein temporärer Verlust der Muttersprache? Und sollte man sich deswegen Sorgen machen? Also, wegen des Sprachwandels bei der heutigen Jugend, und so...

Aber dann dachte ich mir, solange sie sich selber gegenseitig korrigieren, ist wohl noch nicht alle Hoffnung verloren...