Freitag, 28. Juni 2013

News from the booth - The municipal setup

I was on an interpreting assignment yesterday afternoon, relieving a colleague who had been working the morning shift at a conference organized by the city of N. Having worked for them before under less-than-perfect conditions (that'll be the topic of another post), I was curious what the setup would be like.

When I got there, the booth sat in nice view of the stage and screen, the technician was literally within arm's reach, and there was water and glasses and electricity. Yeah, I thought happily, they did it right!
I had to smile at the sight of the single and somewhat ancient microphone without a mute option, but in exchange, the almost sound-proof headphones had a little volume control slide button on the cables. On mine only the right side worked, but that was okay, since I prefer to hear myself and would have left one ear uncovered anyway.

The final setup
However, this was the setup only after my colleague and the technician had rebelled in the morning - the original setup had included a speaker instead of headphones, although my colleague had been very specific about what was needed beforehand?! And the customer only agreed to get the headphones after they explained to him that the people listening would hear the interpretation as well as the original, and that in stereo, from the stage and from their headsets. The fact that the interpreters would have a hard time working under such circumstances was apparently not convincing enough...

In any case, the customer came to us afterwards and expressed his extreme gratitude at our wonderful "translation" and how thankful he was that we had been there, so maybe next time he'll remember to listen to the requirements of the interpreters and do the setup right from the start…

Donnerstag, 20. Juni 2013

Neuer Lieblingsplatz

Hier herrschen seit Tagen tropische Temperaturen, und mit meinem Büro unterm Dach fühle ich mich nachmittags wie in einer Sauna - nicht gerade einträglich für die Konzentration und gute Arbeit! Deshalb verziehe ich mich während der heißesten Stunden woanders hin - ein Vorteil der Selbständigkeit ist ja, dass ich nicht zu "normalen" Bürozeiten arbeiten muss, sondern mir meine Zeit frei einteilen kann (natürlich nur solange die Abgabetermine mitmachen). D.h. wenn mir danach ist, kann ich auch mal ins Freibad, in die Eisdiele oder auf meinen neuen Lieblingsplatz im Garten unterm Walnussbaum:


 Und mein Blick von dort ist dann dieser:


So lässt sich die Hitze ertragen...! ;-)

Freitag, 14. Juni 2013

I dreamed a dream.... of correct grammar and spelling

Have you ever wanted to scream because of fantastical spelling and toe-curling grammar in posts, comments, e-mails etc.? Well, here's a funny and really well-made little video about a dream killed:



Freitag, 7. Juni 2013

Schlechte Gewohnheiten

Diese Woche landete in meinem Postfach ein Link zu einem Blogbeitrag zum Thema "Gewohnheiten, die man aus seinem Alltag streichen sollte" (zu finden - auf Englisch - hier). Einige Punkte sind eher auf das menschliche Miteinander ausgerichtet, andere auf die Art und Weise, wie wir unsere Zeit verbringen bzw. verschwenden, aber relevant sind sie auf ihre Weise alle.
Auf jeden Fall haben sie mich dazu gebracht, mal darüber nachzudenken, wie ich meine produktive Zeit, und damit  meine ich die Zeit, die ich im Büro verbringe, wirklich nutze - oder eben nicht!

Ich denke jeder von uns hat Gewohnheiten, die nicht unbedingt förderlich sind, wenn es darum geht die eigene Produktivität und Effizienz zu optimieren. Dieser Satz klingt jetzt vielleicht sehr betriebswirtschaftlich, aber was ich damit meine ist: Wir alle könnten unsere Zeit besser nutzen, oder?

Ich weiß, ich verbringe zum Beispiel im Grunde viel zu viel Zeit mit den verschiedensten Dingen online (E-Mails, Foren, Webseiten, Blogs, Twitter, Facebook, LinkedIn, XING...), die alle irgendwie etwas mit meiner Arbeit zu tun haben, aber nicht immer unmittelbar förderlich sind. Damit will ich nicht sagen, dass diese Dinge an sich schlecht sind, oder dass ich es bereue, so aktiv auf dem Gebiet der sozialen Medien zu sein, ganz im Gegenteil. Nur könnte (und sollte) ich die Zeit, die ich damit verbringe, besser nutzen.

Eigentlich weiß ich ja (und eigentlich ist es auch alles logisch) wie ich das Ganze effizienter gestalten kann:
  • E-Mails nur alle 30 Minuten abfragen (lassen), statt sofort darüber benachrichtigt zu werden.
  • Wenn es nicht unbedingt erforderlich ist, nicht sofort auf jede E-Mail antworten bzw. die Links darin öffnen. Das führt nämlich leider viel zu oft dazu, von einem Link zum nächsten zu klicken, und schon ist eine Stunde vorbei, die zwar vielleicht interessant und informativ war, aber nicht sonderlich produktiv.
  • Automatische Benachrichtigungen über Aktivitäten (Facebook, Twitter etc.) abschalten und nur zu festen Zeiten abfragen (z.B. jede volle Stunde, oder in Arbeitspausen, s.u.). Auch hier komme ich viel zu schnell von einem zum anderen und ver(sch)wende ungewollt und ungeplant wertvolle Arbeitszeit.
  • Feste Arbeitsblöcke planen und einhalten! Der erste Teil ist ja noch relativ einfach: Wenn ich eine Übersetzung habe, setze ich mir ein Ziel (z.B. bis zu einem bestimmten Absatz, oder eine bestimmte Zeit), bis zu dem ich arbeite ohne mich von E-Mails, Twitter o.ä. ablenken zu lassen. Danach dann eine kleine Pause, in der ich dann auch sozial aktiv werden darf. Klingt gut, nur bei der Durchführung hapert es eben leider immer wieder. :(
  •  Multitasking ade! Auch wenn Frauen das ja angeblich können, es ist (nachweislich) kompletter Quatsch! Sobald eine Aufgabe meine Aufmerksamkeit erfordert (also mehr als atmen, trinken, mit dem Fuß wippen), kann ich sie nicht mit einer weiteren Aufgabe kombinieren, die ebenfalls meine Aufmerksamkeit erfordert, ohne dass beide darunter leiden. Und das gilt für Telefonate (dabei weiter übersetzen, E-Mails checken/schreiben, tweeten etc. ist nicht nur unhöflich, sondern führt auch dazu, dass ich nur die Hälfte des Gesagten mitbekomme) und persönliche Gespräche (das Smartphone bleibt in der Tasche!) ebenso wie für jede schriftliche Tätigkeit (wenn ich z.B. einen Blogbeitrag oder eine E-Mail schreibe, kann ich nicht gleichzeitig Facebook oder Twitter checken ohne massivst abgelenkt zu werden und dadurch den kreativen Fluss zu unterbrechen, was obendrein ja auch noch Zeit kostet).
Nur das tatsächliche Umsetzen ist sooo schwer.... 
 
Vielleicht sollte ich es doch mal mit einem echten Tagesplan versuchen, so richtig ausgeschrieben und schwarz auf weiß, mit Zeitangaben und allem drum und dran. Und dann mal sehen, wie effizient ich bin... Wäre doch mal einen Versuch wert, am besten verbunden mit Dokumentation online. Quasi ein Selbstversuch mit anschließendem Bericht hier. 
Was meint ihr?