Freitag, 27. Dezember 2013

End of year

This year seems to have gone by in a flash - only four more days are left of it! It's been quite turbulent for me, thankfully mostly good, with a few changes thrown in.
The biggest change was my accepting a job as teacher for interpreting, at-sight translation and terminology and computer-assisted translation, plus the classes I am subbing (general translation and a prep course for the IHK translator exam). It has been great fun, even if it is also challenging at times and takes a lot of time for preparation etc., but I like it and I think I am actually pretty good at it.
The last few weeks have been somewhat crazy, since I had my 12 hours to teach, plus a full load of translations, including a new client for whom I actually get to do translations that are in what I like to call my "real" specialty, music. I am really excited about having landed that job, especially since it is a recurring one (a guitar magazine). However, it also meant that my Christmas this year was not quite as relaxing as I had planned, since the holidays in the US are shorter than here in Germany (we have three days of Christmas). I still got to spend some time with my family, though, so all is well, even if I am having to work while my office is officially closed.
And it's not all work - I still have some more fun things planned this year and will greet 2014 in style.

I hope your year was a good one, not only professionally but especially regarding your private life.
I wish you an even better 2014, with health, happiness and fun! I hope to see and hear from many of you in the next twelve months!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

BDÜ Fachliste Wirtschaft und Finanzen

Jetzt ist sie endlich da: die BDÜ Fachliste Wirtschaft und Finanzen 2014/2015!
Herausgegeben wird sie alle zwei Jahre, die Eintragung ist kostenpflichtig (aber nicht teuer für so eine Werbemaßnahme!), und bis oben voller qualifizierter Wirtschaftsübersetzer, die gemeinsam über 30 Sprachen und eine schier unermessliche Vielfalt an Spezialgebieten abdecken.
Außerdem sind vorne noch Tipps für die Suche nach dem passenden Übersetzer und für die erste Zusammenarbeit und ein Hinweis auf die Online-Datenbank des BDÜ enthalten, in der sich sämtliche, im BDÜ vertretene Sprachen und Fachgebiete finden.
Sie soll "Experten im Bereich Wirtschaft, Handel oder Finanzen bei der Suche nach einem kompetenten Übersetzer unterstützen", so der Text auf der BDÜ-Seite.
Herunterladen kann man sie hier .

Und das Beste: ich stehe auch drin! :)


Donnerstag, 12. Dezember 2013

The importance of checking your supplier - beforehand!

I'm sure by now everyone has heard of the South African sign language interpreter who was on stage with and supposed to interpret among others the speech by President Obama during the memorial for Nelson Mandela this week. It even made the evening news here in Germany! (Here is one of many articles detailing what happened.)

I don't know sign language (except for "Thank you"), but even I could tell whatever he did was not correct. As one woman on TV stated, he did not even use the sign for "Mandela", which should have come up several times, and which even non-signers know.

His statement that he suffered from a schizophrenic attack may or may not be true, but it probably isn't, at least according to some comments made by specialists. And yes, quite a few people must have done quite a few things wrong, whether this was due to certain procedures, or oversight, or laziness, or whatever. But the one thing that stuck out for me was that apparently Mr. Thamsanqa Jantjie (who seems to be a legitimate sign language interpreter, but had already had complaints lodged against him in the past) was hired by an agency - which has now disappeared!

Isn't this just another prime example of why it is so utterly important to really make sure you are hiring reliable, trustworthy interpreters, whether directly or through an agency, who will deliver high quality? Regardless of how short on time - or money, for that matter - you are, alway, always check who you are hiring to help you communicate!
There are plenty of ways to do this: first and foremost the various associations (such as the BDÜ, ITI, ATA etc.). They usually have certain criteria for membership, ensuring at least a minimum of qualification, and listings of all their members detailing language combinations and specializations.
You can also ask either others who you know have hired interpreters or translators before, and get references (and check them, too!) from any potential suppliers.
And of course, there's the world wide web, with all its huge amounts of information available. Chances are that if someone is a professional who takes his or her job seriously, there will be some proof out there (web page, professional platforms, forums, blogs, etc.).
(And if you are a professional translator and/or interpreter, make sure that positive information is out there!)

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Tolle Anerkennung

Vor gut einem Jahr habe ich auf einer Konferenz des Deutschen Roten Kreuzes gedolmetscht. Das Thema war interkulturelle Öffnung, und es waren unter anderem auch Vertreter des British Red Cross dabei, die einen Workshop und einen Vortrag über ihr Projekt "Positive Images" hielten. Dabei war ich für die Verdolmetschung zuständig.
Es war nicht nur sehr interessant, ich habe auch mal wieder jede Menge gelernt über ein Thema, mit dem ich mich vorher noch nicht so befasst hatte.
Das Beste aber kam jetzt mit der Post, nämlich der Reader (heißt tatsächlich so) zur Konferenz. Erst dachte ich: 'Warum schicken die mir den?', aber bei genauerem Hinsehen wurde mir klar, warum. Es ist eine Anerkennung, ein Dankeschön für meine Arbeit, denn ich bin nicht nur namentlich an gleich drei Stellen genannt (vorne bei den Danksagungen und bei den zwei Berichten über den Workshop und den Vortrag, auch wenn sie Übersetzung statt Verdolmetschung geschrieben haben), es ist sogar ein Foto von mir dabei!


Das ist doch mal eine tolle Anerkennung von seitens des Kunden, nicht nur an mich persönlich, sondern öffentlich! Dankeschön!



Donnerstag, 28. November 2013

Donnerstag, 21. November 2013

Dankeschön

Ja, mir rennt die Zeit schon wieder davon, obwohl diese Woche doch eigentlich etwas ruhiger ist, aufgrund des Feiertags und weniger Unterricht. Trotzdem habe ich schon wieder zu viel um zu tun, und morgen geht es dann auch noch auf Vorstandsklausur des BDÜ LV Bayern bis Samstag, d.h. die Woche ist schon wieder rum, und es muss ein Blog-Beitrag her!
Deswegen erlaube ich mir diesen schönen Beitrag der Kollegin von der Übersetzercouch hier zu kopieren:

Danke! Undank ist (nicht nur) des Übersetzers Lohn

In dem Roman, den ich gerade lese, passiert als Nebenhandlung etwas Außerordentliches: Da bedankt sich ein Leser nicht beim Autor, sondern beim Übersetzer eines nicht sehr bekannten Werks, denn „ohne den Übersetzer wäre er niemals in den Genuss dieses Buches gekommen“. Ein sehr schöner Gedanken: Ein Autor kann die schönsten Bücher schreiben, aber ohne Übersetzer bleiben diese größeren oder kleineren Meisterwerke vielen Lesern weltweit vorenthalten.
In der Praxis aber ziemlich weit hergeholt. Da ich beruflich ja nun weniger in der literarischen Welt, sondern eher im Marketingbereich unterwegs bin, bezweifle ich, dass sich ein Leser bei mir für seinen tollen Urlaub bedanken wird, den er wahrscheinlich nicht hätte antreten können (oder wollen), wenn ich nicht Hotelwebsites, Sonderangebote und Landesinformationen übersetzt hätte. Oder die Friseurin, die den modernen Hochleistungsföhn aus den USA nur deshalb richtig bedienen kann, weil ich mich (trotz Kurzhaarfrisur) nächtelang mit den Vor- und Nachteilen des Geräts auseinandergesetzt habe, um eine korrekte und vor allem brauchbare Übersetzung der Anleitung zu liefern. Ganz ehrlich, das würde ich auch niemals erwarten, aber allein der Gedanken ist sehr inspirierend.
Denn Tatsache ist: In den seltensten Fällen wird man uns Übersetzern danken. Im Gegenteil, oft werden wir sogar zu Sündenböcken, wenn Haushaltsgeräte nicht richtig funktionieren, Webseiten keine Besucher anlocken oder Produkte sich nicht verkaufen. Da wird oft eine ganze Zunft (die noch nicht mal eine ist!) in den Dreck gezogen, dabei hat das oft nichts mit Übersetzern aus Fleisch und Blut zu tun, sondern mit Google Translate.
Und um jetzt endlich zum Punkt zu kommen: So viele Menschen arbeiten tagtäglich für uns, einige davon sind unsichtbar und andere sehen wir nicht. Sei es, um es uns zu ermöglichen, ein gutes Buch zu lesen, das unser Herz erwärmt, oder um einen Heizstrahler zu installieren, der uns die Füße wärmt. Oder um unser tägliches Leben zu erleichtern. Der Busfahrer, der Koch in der Kantine, der Lokführer, die Straßenkehrer, die Gärtner in den öffentlichen Parks, der Straßenpolizist (ja, ok, das ist jetzt gewagt, aber der macht auch nur seinen Job). Ich finde, wir sollten alle anfangen, uns bei diesen Menschen zu bedanken. Vielleicht im Stillen, mit einem Gedanken, oder mit einem Lächeln oder mit einem Kompliment für die gute Arbeit, oder mit ….
Postkartenbuch mit 20 verschiedenen Motiven
photo credit: woodleywonderworks via photopin cc

Donnerstag, 14. November 2013

Secret Freelancer

There's a lot going on in the translator community right now, many hot topics are being discussed quite passionately, and I will try to put my 2 cents in, as well, but not today. The last few weeks were quite grueling for me, having had to balance teaching 12 hours a week with a regular translating workload, i.e. working two jobs with having only the 24 hours each day provides. This made for short nights, and I am pretty beat and looking forward to the weekend, once I have made it through tomorrow's seminar.
So in order to lighten things up a bit, I want to share this tounge-in-cheek post by Laura Spencer I found over at the Freelancefolder a while ago. Enjoy! :)

Are too many people finding out that you’re a freelancer? Are you constantly bothered by those pesky requests for people wanting to engage you for your services? Are friends and family members referring new business to you?
If you really want to, you can make all that stop. All you need to do is become a secret freelancer. If no one knows you are a freelancer, no one will bother you about it.
Keeping your freelancing business a secret can be a challenge, though.
If you want to be a secret freelancer, this [...] post is for you. [...]

How to Keep Your Freelancing Business a Secret

So, for whatever reason, you’ve decided to keep your freelancing business a secret. Here’s how to do it:
  1. Don’t tell friends or family. No one can know that you run a freelance business. It would be better for your friends and family to think you sit at home all day watching TV than for the secret to get out. Better yet, sit at home all day watching TV.
  2. Don’t fill out your profiles on social media. That default image that comes with new social media profiles is good enough for you. Never ever fill out your profile or refer to your freelancing business on social media in any way.
  3. Better yet, don’t have profiles on social media. Who needs social media anyway? It will only draw attention to you and someone might find out about your freelancing business. Delete any accounts you’ve already created and stay away from social platforms.
  4. Don’t answer your email promptly. If you don’t answer your email, clients and prospects will think you’ve gone out of business. If you wait long enough, they’ll stop sending you those bothersome emails and move on to a less secretive freelancer.
  5. Don’t network in person. No need to have an elevator pitch, but you’ll have to watch what you say around people. You might accidentally let it slip that you freelance. Better yet, stay away from people. If you don’t talk to anyone, you can’t spill the beans.
  6. Don’t blog. Blogs are a lot of extra work–who needs them. The freshly updated content will just cause the search engines to crawl your website more frequently and might cause it to rank better in the search engines. Better yet, see the tip below.
  7. Don’t have a website. A freelancing website is definitely a no no if you’re trying to become a secret freelancer. Even if you exclude contact information and leave off an about page someone might trace the site back to you.
  8. Don’t have a portfolio. You want your freelancing business to be the best kept secret on the planet, right? Well, then skip creating a portfolio. Since you’re a secret freelancer, you probably don’t have much to put in a portfolio anyway.
  9. Don’t apply for gigs. This may seem obvious, but many would-be secret freelancers mess up right here. They apply for a gig and the word gets out that they are a freelancer. Clients talk. If you apply for gigs, eventually someone will mention it.
  10. Don’t use your own name. Don’t use your freelancing business name either. Those names might somehow be traced back to you. Try something generic like, hmmm, John or Jane Doe. Or call yourself anonymous.
[...]

Excerpt taken from: 10 Ways to Keep Your Freelancing Business a Secret by Laura Spencer
Posted August 26, 2013

Freitag, 8. November 2013

Kampf den Pfunden!

Ich hatte ja schon im Sommer mal zum Thema Büro und Essgewohnheiten geschrieben, und in der Zwischenzeit bin ich wenigstens soweit, dass mein Gewicht nicht mehr nach oben geht, wenn auch nicht wirklich nach unten; zumindest solange ich nicht auf irgendwelchen Konferenzen, Tagungen, Seminaren etc. bin...
Aber ich bin wohl tatsächlich nicht alleine mit diesem Dilemma, wie diese Seiten zeigen:
Sie sind alle von Gitte Härter von unternehmenskick.de, die mir in vieler Hinsicht, aber besonders was die Liebe zum Essen betrifft und wie sie im Podcast darüber spricht (unbedingt anhören!), SEHR sympathisch ist.

Die Tipps sind ja nichts Neues, auch wenn es sicher nicht schadet, es immer wieder mal zu hören, es ist halt immer die Umsetzung, an der es mangelt.
Vielleicht sollten wir also eine Art Online-Accountability-Gruppe gründen für Leute, die im Home Office arbeiten, und über dir wir uns regelmäßig fragen wie's geht und uns gegenseitig bei der Stange halten... Wer macht mit?

Donnerstag, 31. Oktober 2013

New dictionary

Those who know me know that I have a fable for dictionaries. Sometimes I actually need something specific and take a look at what else they have, but every once in a while, I just go on a sort of online shopping spree. In any case, I always look through the sale categories and see what I might have use for, even if only theoretically. (That's how I got for example my "Dictionary for Funeral Services".)
My newest finds also include one rare example of the Siemens "Dictionary of Drives". But, you say, that's not a rare dictionary! You can buy it as book and even on CD-ROM!
True, except for the fact that this specimen is EN-DE-CN. Yes. Chinese
I knew this when I ordered it. What I did not expect, however, was that the entire book is Chinese! Title, tabs and all! 


Luckily, the language pair I need is included, so all is well. It does cause some curious looks, though.... My 7-year-old niece thinks it is the coolest thing and now believes I speak Chinese, too.... ;)
It also is a rather large volume, but I am actually liking this exotic spine among all the German and English ones on my shelf...

Freitag, 25. Oktober 2013

Zweisprachigkeit



Es ist schon eine Weile her, dass ich diesen interessanten Artikel über Zweisprachigkeit von Francois Grosjean gelesen habe, der das Thema von einer anderen Seite beleuchtet, aber als ich anfing zu unterrichten, kam das Thema quasi schon in der ersten Stunde zur Sprache. Meine Schüler dachten natürlich, dass Zweisprachigkeit begehrenswert ist, und dass Klassenkameraden, die zweisprachig aufgewachsen sind, einen unfairen Vorteil haben.

Nun, wie und wo wir aufwachsen beeinflusst unseren Werdegang natürlich, aber ich denke es gibt „unfairere“ Kinderstuben, die einen weitaus größeren Einfluss haben, wie zum Beispiel der soziale Status der Eltern, deren monatliches Einkommen, das soziale Umfeld, Bildung etc. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema, auf das ich hier jetzt nicht näher eingehen möchte.
Zweisprachigkeit hingegen ist, was den Beruf des Übersetzers und Dolmetscher betrifft, meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Vorteil. Denn es kommt immer darauf an, wie gut man die betreffenden Sprachen beherrscht, wie aktiv man sie benutzt, in welcher Sprache man welche Schule besucht hat, in welchem Land man aufgewachsen ist, wie gut (oder eben nicht) die Sprache (sowohl was die Grammatik als auch was den Wortschatz betrifft) der Eltern ist, usw.
In meiner Ausbildungsklasse waren auch ein paar „Zweisprachler“ (ein Elternteil war nicht deutscher Muttersprachler), aber waren sie deswegen die besseren Übersetzer und Dolmetscher? Nein. Im Gegenteil, bei manchen war ihre zweisprachige Erziehung sogar eher hinderlich, da sie zuhause eine Mischung beider Sprachen verwendeten und weder die eine noch die andere wirklich gut (also auf dem zum Übersetzen und Dolmetschen notwendigen Niveau) beherrschten.
Es ist kein Geheimnis, dass nur, weil jemand zwei Sprachen spricht, diese Person nicht automatisch ein guter Übersetzer oder Dolmetscher ist. Es gehört so viel mehr dazu als nur die Sprache, die man natürlich beherrschen sollte, aber das ist eben nicht alleine ausschlaggebend für die letztendliche Qualität der Übersetzungs- bzw. Dolmetschleistung. 

Ich vertrete die Ansicht, dass man alle Sprachen, mit denen man arbeiten möchte, so gut beherrschen sollte, dass sowohl der Ausgangstext absolut korrekt verstanden wird als auch der Zieltext den Inhalt so wieder gibt, dass man nicht merkt, dass es sich um eine Übersetzung handelt. (Für das Dolmetschen gilt dies selbstverständlich ebenso, wenn auch leicht abgewandelt.) Und dazu reicht die Zweisprachigkeit alleine eben nicht. 
Und das wiederum sollte (nicht nur) meinen Schülern Mut machen, denn diese übersetzerischen und sprachlichen Fähigkeiten kann man lernen.

Freitag, 18. Oktober 2013

Listen up!

Since I started teaching interpretation, I have had to think a lot about what it means to be an interpreter, what knowledge, skills and also talent are required, and how to teach this to or, in the case of the talent, how to find out if they have it and then coax it out of the students and help them develop it.
I have found some books on techniques and exercises for the required skills (e.g. speech analysis, collection and preparation of information, note-taking etc.), but I feel like there is only so much I can do in the classroom.
These kids have never had anything to do with interpreting; everything surrounding it is new to them; and one prejudice about their generation sadly shows quite obviously with many of them: their ability to listen is quite poor, and it shows when they have to actually interpret. 
Listening, and listening actively, however, is one of the essential skills for an interpreter! I'm not sure how I can help them more to train and improve this ability.  
I do memory exercises at the beginning of each class to get the students to flex their brain muscles, and many of these are oral, i.e. I read something to them and they have to repeat it either orally or in writing once I'm done. We also do variations on "I'm going on a journey and I'm taking...", where they also have to listen to each other. And I encourage them to listen to the radio, or better to podcasts or videos and then try to note down what they heard afterwards and check to see if they got it right. Whether they actually do it, I don't know, but I would hope so (yes, I'm an incorrigible optimist...)!

But I would like to do more and be able to give them more suggestions, so my question to YOU, dear followers, readers and colleagues, is: 
Do you have any tips for me and ultimately for my students on how to become better listeners? If so, please share in the comments below. Thank you!!

Freitag, 11. Oktober 2013

Neuland

Im Mai, scheinbar vor einer halben Ewigkeit, hatte ich von einer neuen Herausforderung geschrieben und nun ist bereits mein erster Monat als Dozentin an der Fachakademie für Fremdsprachen in Weiden um. So schnell vergeht die Zeit...
Und das merke ich jetzt täglich, denn für meine Fächer gibt es zwar Lehrpläne, aber keine Bücher, denen ich einfach folgen kann. Ich muss mir also sowohl Inhalte als auch Methoden selbst erarbeiten, und das ist gar nicht so leicht, wie ich immer wieder feststelle.
Aber obwohl es viel Arbeit ist, macht mir das Unterrichten auch viel Spaß. Die Tatsache, dass die Studierenden gut mitarbeiten und nicht rebellieren, hilft natürlich auch und macht meine Aufgabe deutlich leichter.

Nachdem ich ja kein Lehramtsstudium habe, fehlen mir natürlich einige Kenntnisse, die ich mir jetzt aneignen muss, allen voran das Bewerten von Leistungen. Bei schriftlichen Leistungsnachweisen ist es ja noch relativ einfach: Ich muss mir "nur" Fragen überlegen und Punkte verteilen, die dann zu einer Note führen.
Aber ich habe drei Fächer, in denen ich nur mündliche Noten machen muss (oder darf, je nachdem wie man es betrachtet), und das ist für mich absolutes Neuland. Was ist wichtig? Und wie wichtig? Was  macht eine 1 oder eine 3 aus? Fragen über Fragen...
Netterweise habe ich tolle und erfahrene Kollegen, die mir dabei unter die Arme greifen und mich beraten und unterstützen, sonst wäre es wirklich schwierig!

So verbringe ich momentan also noch sehr viel Zeit mit Unterrichtsvorbereitungen, aber das ist völlig normal, haben mir langjährige Lehrer gesagt. Am Anfang steckst du sehr viel Zeit in die Vorbereitung, mehr, als eigentlich bezahlt wird, aber erstens wird es mit der Zeit einfacher und schneller, und zweitens kann man ja das Material (zumindest teilweise) und die Pläne im nächsten Jahr wieder verwenden! Und ich hoffe und denke auch, dass ich nächstes Jahr mit dem Unterrichten weitermachen werde...

Freitag, 4. Oktober 2013

Essential Office Equipment: Desk Lamp

It's undeniable - the days are getting shorter, fall has definitely arrived and it's getting to the point where I have to turn on the heater and the light when I get into my office in the mornings.
(c) tuareq
Some days, when the sun just doesn't seem to want to come out at all, I have to leave the light on all day. So of course it is important that I have a good lamp giving good light on my desk so I can work without straining my eyes and ultimately ruining my eyesight (I'm not getting any younger, either, you know).

In my opinion, a good desk lamp should:
  • illuminate the entire area you work in (not just a spot on the keyboard and/or the writing area)
  • be placed so that the light comes from directly above, so you and other items on your desk don't cast a shadow on what you're doing (typing or writing)
  • be placed so that it doesn't cause a reflection and glare off your monitor(s)
  • use an eco-friendly bulb
  • if possible, cast daylight, since that is best for your eyes
  • not take up a lot of space on your desk (maybe not super important, but honestly, who has room to spare on their desks?)
I won't give any recommendations on which model lamp or bulb to use since I think it is a matter of preference and taste, but for those wanting to find out more about daylight bulbs, here's a helpful site: Choosing daylight bulbs.

Do you have any more tips on creating a well-illuminated workspace? Share them in the comments below!


Freitag, 27. September 2013

Schlimmer geht (n)immer

Eigentlich wollte ich diese Woche über meine ersten Schritte als Dozentin berichten, aber dann kam dieser Blog-Beitrag der Kollegin Ricarda Essrich auf meinen Bildschirm, und den muss ich einfach verbreiten! Ein weiterer Beweis für die sinkende Moral gegenüber Freiberuflern und die Ahnungslosigkeit leider nicht nur der Auftraggeber, sondern auch der Übersetzer.... das ist mehr als traurig! Aber jeder lese und urteile selbst:

Odesk - das Abzockerportal für Freiberufler

26. September 2013 - Wortsalat
Derzeit geht ein Onlineportal durch die Presse (Zeit online und Spiegel online haben bereits berichtet), das sich als Wohltäter für Freiberufler und als Zukunft der Online-Arbeit sieht.
Odesk will Auftraggeber und Freiberufler online zusammenbringen. Laut Zeit.de handelt es sich bereits um die "weltweit größte Vermittlung von Onlinearbeit".
"Get the job done on demand" steht da auf der Infoseite für Auftraggeber. Und "Great careers begin here" auf der Seite für die Freiberufler.
Eigentlich ein löbliches und erfolgversprechendes Prinzip. Für uns Übersetzer könnte das interessant sein, denn viele von uns leben nahezu ausschließlich von Online-Arbeit. Will sagen: Meine Kunden sitzen über ganz Deutschland, Österreich und Skandinavien verteilt, und es spielt keine Rolle, von wo aus ich arbeite. Die Abwicklung geschieht per E-Mail oder über Online-Portale der Übersetzungsagenturen. Ich arbeite, wann und wo ich will, wichtig ist nur, dass ich pünktlich liefere.
Doch bei Odesk geht es nicht darum, Auftraggeber und professionelle Freiberufler zusammenzubringen. Hier geht es darum, Projektarbeit für möglichst wenig Geld zu beauftragen. Professionalität oder Qualität. spielt dabei keine Rolle. Alles ist ganz transparent - und so kann man auf der Seite auch sehen, was die Kollegen verdienen. Oder die Auftraggeber ausschreiben. Nicht wenige Übersetzer (ich lasse die anderen Kategorien außen vor, weil ich mich da in Sachen Honorar und Professionalität nicht auskenne) geben einstellige Dollarbeträge als Stundensatz an, auch in Europa ansässige. Schon mit der darin enthaltenen Vermittlungsgebühr in Höhe von 10 % an Odesk sind das unterm Strich unterirdische Honorare.

Beispiele für Unprofessionalität seitens der Übersetzer und Unverschämtheit seitens der Auftraggeber gefällig?
  • Eine deutsche Kollegin gibt an: „On average I translate/review about 50,000 words a week - this is truly my profession.‟ Das ist nicht ihre Profession, das ist Zauberei. Zumindest bei Übersetzungen. Wenn ich von einem Durchschnittswert von 500 Wörtern pro Stunde ausgehe, müsste sie 100 Stunden pro Woche übersetzen. Ist aber wahrscheinlich auch notwendig bei einem Stundensatz von 20 $.
  • Und eine Medizinstudentin studiert in der Slowakei auf Englisch, daher kann sie aus dem Slowakischen und Englischen ins Schwedische übersetzen. Achja, von ihrem Freund hat sie auch noch Norwegisch gelernt, das bietet sie natürlich auch an.
  • Ein französischer Auftraggeber auf der anderen Seite hat eine Rechtstext-Übersetzung für rund 0,03 € pro Wort ausgeschrieben.
  • Und es geht noch schlimmer: Ein Auftraggeber möchte 22 Minuten spanisches Interview transkribiert und dann ins Englische übersetzt haben und bietet 5 $ als Festpreis! (Zum Vergleich: Pro Minute Transkription rechnet man ungefähr das 5-6-fache an Arbeitszeit, also rund 100 Minuten Arbeit nur für die Transkription. Und dann noch die Übersetzung. Für sage und schreibe 3,70 €!)

Überwachungssoftware inklusive
Der wahre Hammer sind aber die Arbeitsbedingungen, die Odesk den Freiberuflern zumutet. Angeblich, um faire Bedingungen für beide Parteien zu bieten. Registriert man sich dort als Freiberufler, wird eine Software installiert, die alle 10 Minuten einen Screenshot macht und an den Kunden schickt - damit der sicherstellen kann, dass er nur für Zeit bezahlt, die auch gearbeitet wird. Surft man in dem Moment gerade im Internet, wird man für die 10 Minuten seit dem letzten Screenshot nicht bezahlt. Das ist eine bodenlose Unverschämtheit. Denn wie unterscheidet der Kunde/Odesk/das Programm, ob ich gerade aus Spaß oder aus Recherchezwecken surfe? Bei meinen Übersetzungen bin ich ständig im Netz unterwegs, denn Google und Wikipedia sind meine größte und wichtigste Ressource. Davon abgesehen möchte ich selbst entscheiden, wann und wie lange ich an einem Projekt arbeite. Das sind keine fairen Arbeitsbedingungen, das ist Ausbeutung. „Digitale Tagelöhner‟ nennt Spiegel online das, und dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Es schüttelt mich, wenn ich das lese, und schütteln möchte ich am liebsten auch alle Kollegen, die über solche Portale arbeiten. So verlockend es auch (vor allem für Anfänger) ist, weil regelmäßig Aufträge winken, macht Euch nichts vor: Ihr verkauft Euch dort viel zu billig. Nicht Ihr verdient darüber Geld. Das steckt Odesk ein. Und die Auftraggeber, die auf Qualität sch... und Aufträge nach dem Motto vergeben: Hauptsache billig! 

Donnerstag, 19. September 2013

Funny Glossary

In honor of having given my very first class lecture on terminology today, here's a great glossary every translator should strive to learn by heart  (found over on the website of the Terminology Coordination Unit):

Funny glossary of translating

20,000 words: The amount of words (some) clients think can be translated overnight.

Back translation: (1) I can’t proofread and I don’t trust you. Send translation of your translation.
(2) When the chicken and egg conundrum becomes a language assignment.

Briefing for copywriting style adaptation: Are extremely short and leave the copywriter with more
questions than answers.

Capital letters: Something that clients love to put in and translators love to take out.

CAT Tool: a piece of string used to play with your feline friend whilst your TM program reboots.

Charm: A coercive ploy used by clients when they need you to dig them out of a hole.

Client: “Please provide some alternative headlines” = “We have no idea what the message is”.

Customer feedback: A lengthy exchange of emails where the customer attempts to insert error in a
translation, resulting in attempts to insert errors in a translation, resulting in a debate of life, the
universe and everything.

Deadline: (1) The unreasonable delivery schedule that will almost kill the translator, but not quite.
(2) Deadlines: Clients love to give them, but (some) hate to keep them when they’re on the bottom of an invoice.

Dictionary: Gives you every alternative except that elusive word you are searching for.

Excel Files: A file format used by clients who don’t know how to create tables in Word files.

Fee: The tiny figure on your bank account that keeps you from starving and that clients make such a
fuss about.

Feedback: Something that is never forthcoming unless it’s negative. Not to be confused with
complaint!

Friday night: chances are big your favorite client asks for a huge translation due 9am on Monday.

Holidays: non-existing term in translators’ community.

OCR: A tool that scans the words “I love you” as “1 i0u3 40v”.

PDF: A file format used when the client has lost the original source text.

PPT files: A file format used by people who are planning to bore their audience to death.

Pre-booked Job Date: The day *after* the day that the client promised to deliver a pre-booked job
for translation.

Proofreading by the client: The phase of implementing spelling and grammar errors.

Proofreading: The PERECT job for grammar-obsessed pedants.

Relevant background material: 20 GB of completely useless stuff.

Research: five hours spent on the internet looking for two words, only to be told it’s a typo and to
leave them out.

Rush fee: Trying to sell a ten percent raise as a hundred percent raise.

Sample Translation: A long document a client has split between 20 agencies as a way of getting the
work done for free.

Slush Pile: The pile that translation agencies put emails in when job-hunting translators *BCC* a
pitch to 500 agencies.

Social media: now your whole extended family and friends of friends can ask for free translations.

Source copy in JPG file: the ultimate nightmare.

Tab Stops: Used by clients/translators who don’t know how to create tables in Word files.

Ten free test translations a day keep the translator’s money away.

Transcreation: (1) a service for clients who know their source copy is crap. (2) The best excuse to do whatever you want by contract.

Translation Agency: The pariah in the middle of the client/supplier sandwich.

Translation theory: That thing they teach you in school that you never quite seem to use in the real
world.

Translator: A person expected to do today what the client should have done yesterday.

ttx file: a supposedly interchange file format that doesn’t “interchange” at all.

Twitter: A tool to reassure translators that Armageddon didn’t happen whilst they were racing to a
30k word deadline.

Weekends: The 2 days between Friday and Monday when clients mini-break in Paris whilst
translators are expected to work.

White Space: Something that clients never leave in PPT docs and are then surprised when their
translated files look blah.

Word File: a word-processing document that is guaranteed to crash when a deadline is looming.

Dienstag, 10. September 2013

Sprachpanscher des Jahres

Was es doch alles gibt... 'Sprachpanscher' zum Beispiel. Das Wort kannte ich gar nicht bis ich die Pressemitteilung unten von einer Kollegin erhielt. Ich mag ja Neologismen nur bedingt, v.a. wenn sie Denglisch beinhalten, aber dieser gefällt mir außerordentlich gut! ;-)

Duden ist Sprachpanscher 2013

Die Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache e.V. haben den Duden zum Sprachpanscher des Jahres 2013 gewählt. Wie kaum eine andere Organisation trage der Duden seit Jahren dazu bei, dass sich sprachliches Imponiergehabe im Glanze einer quasi amtlichen Zustimmung sonnen dürfe. „Wer in einem Wörterbuch der deutschen Sprache als Ersatz für Fußball den lächerlichen Angeber-Anglizismus ‚Soccer‘ vorschlägt, hat es nicht besser verdient,“ begründete der Vereinsvorsitzende Walter Krämer diese Negativauszeichnung. „Wo bleiben dagegen der Nachsteller - statt ‚Stalker‘-, der Netzhandel - statt ‚E-Business‘ - oder der Klapprechner, der immerhin über 34.000 Treffer bei Google aufweist.“ Nach seinen eigenen Grundsätzen, nämlich ohne weitere Wertung alle Wörter aufzunehmen, die hinreichend oft in der deutschen Sprache vorkommen, müssten auch diese Wörter im Duden stehen. Das an sich schon angreifbare ‚System Duden‘ widerlege sich damit selbst.
Zweiter unter fünf Kandidaten wurde Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der durch sein Insistieren auf Englisch selbst in Anwesenheit von Dolmetschern allen Versuchen in den Rücken falle, Deutsch als echte Arbeitssprache glaubhaft in der EU zu verankern. 

Der Titel „Sprachpanscher des Jahres“ wird seit 1998 vergeben. Er steht für das unnötige Verdrängen eingeführter deutsche Begriffe durch Importe aus dem angelsächsischen Ausland sowie für die Demontage des Deutschen als Sprache von Kultur und Wissenschaft ganz allgemein. Bekannte Sprachpanscher der Vergangenheit sind die Firma Karstadt (Sprachpanscher des Jahres 2012), René Obermann (Deutsche Telekom 2011), Hartmut Mehdorn (Deutsche Bahn 2007) oder Klaus Zumwinkel (Deutsche Post 2005).

Weitere Informationen hier:

Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS), Postfach 10 41 28, 44041 Dortmund

Telefon: 0231 - 794 85 22, info@vds-ev.de, www.vds-ev.de

Dienstag, 3. September 2013

Translator scams and identity theft

Scams are unfortunately no longer a rarity even in the translation business. That why I am glad colleague João Roque Dias has compiled a great website with all sorts of information and helpful links and examples on translator scams and identity theft, available here

I also came across some excellent tips on the elanex website:
For translators, some simple steps we advise are:
  • Instead of publicly posting your resume or CV, make your resume available on request or alternatively publish only protected files.
  • Exercise reasonable caution when accepting new assignments from unknown sources. Does the request come from a legitimate business or agency? Are payment details determined in advance?
  • If contacted by an agency who wishes to market your CV, verify the agency and representative identity by checking translation forums, Joao’s website, agency registration numbers, Google, and other services.
  • A translation firm or direct business client will typically ask the translator to sign a non-disclosure agreement (NDA) and the more professional organizations will often include a service level agreement (SLA).
For buyers of translation services, we advise:
  • Be cautious in advance if accepting translators with word rates far below professional average. Professional translators should be fairly compensated for their skills.
  • Promises of “perfect translation” should be met with healthy skepticism. Just as multiple authors can create content written in different ways that convey the same message, different translators can produce translations that faithfully represent the intent of the original author with different phrasing.

I hope none of you have been or will be affected by this - the damage not least of all to one's reputation is very hard to undo!

Donnerstag, 29. August 2013

Guter Rat

Wenn's mal nicht so klappen will, wie's sollte, hier ein guter Rat vom Meister persönlich:
"Geschieht wohl, daß man einen Tag
weder sich noch andre leiden mag,
will nichts dir nach dem Herzen ein.
Sollts in der Kunst wohl anders sein?
Drum hetze dich nicht zur schlimmen Zeit;
denn Füll und Kraft sind nimmer weit:
Hast in der bösen Stund geruht,
ist dir die gute doppelt gut."
Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Guter Rat)

Mittwoch, 21. August 2013

Time to put your prices up?

I have written a few times about pricing and discounts lately, and how the tendency is to go down with prices especially when times are tough, even if only temporarily.
Now this article by Paul Sulzberger published on The translation business has been making the rounds in the translator community, proposing a completely different approach to falling prices - namely to raise them?!

It is kind of long, but very interesting to read, and it makes some very valid points well worth thinking about in my opinion.

The final two paragraphs sum it up nicely:
The disruptive players, with their lower-cost business models, will ultimately dominate the “low end” of the market and as their performance improves, they will continue to move up market.
With the lower ground gone, the traditional LSPs* will have to scramble to find a niche higher up the “quality” ladder where they can serve customers who are prepared to pay higher prices. But delivering the goods to the industry’s most demanding customers is no easy matter—access to quality resources becomes a critical factor and a matter of survival. This implies intensified competition to attract and retain human resources that are already in short supply—the best and most talented translators.
So the real challenge then is not raising the prices (although that can be challenging enough, I know), but rather becoming one of "the best and most talented translators" and then making sure the right people know it!

* LSP = language service provider

Donnerstag, 15. August 2013

Job-Sicherheit

Ja, das liebe Sommerloch, der Urlaub, Feiertage, Ferien.... und dann findet man sowas im Briefkasten und denkt sich: Job-Sicherheit! ;-)


Dienstag, 6. August 2013

Permanent errors

It's been too hot to think these days, so I figured some language-related fun is in order.

Enjoy these tattoos...

Montag, 29. Juli 2013

Kranke Social Media

Aus gegebenem Anlass gibt es heute eine praktische Anleitung, wie man einen Facebook-Virus wieder los wird. Mein geschäftliches Konto dort wurde nämlich übers Wochenende gehackt (und ich bin nicht alleine, wie es scheint), und nur das Passwort ändern reichte nicht.

DANKE an dieser Stelle auch noch mal all den netten und v.a. wachsamen Kolleginnen und Kollegen, die mich prompt darauf aufmerksam machten!!

Eine Online-Suche zum Thema führte mich auf diese (Englisch-sprachige) Seite, deren Anweisungen mein Dilemma gelöst haben (zumindest sieht es bis jetzt gut aus!):
(Schritt 6 ist kostenpflichtig, aber nicht zwingend erforderlich.)

Ich hoffe, ich habe niemand anderen infiziert, und dass die Sache hiermit erledigt ist!!

Donnerstag, 25. Juli 2013

Limited discounts

Regular readers of this blog will remember that I had written down some thoughts on discounts earlier this year - and that I was not in favor of them. Now, in a mailing list the other day, a colleague (whom I do not know personally) offered discounts for Ramadan and called it "month of sharing".
The idea of offering a limited discount on the occasion of an important event or date, although certainly not new, had not even occurred to me. It works in other industries, though, so why not in the translation business, too?

It could be worth a try when things are slow as they tend to get especially in the summer, or when something new and exciting is happening - new location, new logo, new specialty...
Put it on your website, mention it in forums and other (social) media online (Twitter, Facebook, XING, LinkedIN, Google+, you name it), maybe even write an e-mail to your customers, both existing and potential (without spamming anyone, of course!).
List your regular prices or price ranges, if you like, then mention the discount (e.g. 15% off your first order, or: Save 10% the whole month of August).

It's not a whole lot of effort, and it could very well bring in some new business (and hopefully not only one-time customers), but most importantly it won't hurt your prices in the long run! After all, the discount is limited...

Donnerstag, 18. Juli 2013

Jetzt geht's (u.a.) um die Wurst

Aus gegebenem Anlass (Sommer, Sonne, Bikini...) habe ich mich in letzter Zeit mal wieder auf das Foltergerät im Bad (aka Waage) gestellt und mit Entsetzen festgestellt, dass ich noch immer weit von meinem Traumgewicht entfernt bin. Nein, ich bin nicht übergewichtig, aber als Topmodel wäre ich auch nicht gerade geeignet. Normalerweise bin ich auch relativ entspannt, was meine Pfunde und Rundungen betrifft (Real women have curves, und so), aber in letzter Zeit scheinen sie mir irgendwie, ähm, pfundiger und runder...
Allen sportlichen Bemühungen zum Trotz (ich tanze normalerweise 2x die Woche und gehe mehrmals ins Fitnessstudio und/oder joggen) wird die Zahl auf dem Display irgendwie nicht kleiner, sondern schleichend sogar größer?!
Gestern Abend ging mir dann ein etwas schmerzhaftes Licht auf. Ich hatte mich der Reste im Kühlschrank erbarmt, die außer mir keiner isst (Essen weg zu schmeißen widerstrebt mir aufs Äußerste!) und fand mich auf dem Sofa wieder, unfähig mich zu bewegen bis ich den Knopf an meiner Hose aufmachte.
Dann folgte dieses Gespräch (per Messenger) mit dem Liebsten:

·  Was machst du
·  Verdauen
·  ?
·  Hab mir den Bauch zu voll gefressen
·  Was denn?
·  Reste...
·  Da wird das Gewicht aber nicht weniger
·  Ich weiß....
·  Und was können wir dagegen machen?
·  Keine Ahnung - Schloss an den Kühlschrank?

Denn das ist doch das Problem, wurde mir dann klar: Ich arbeite von zuhause, alles prima, kein Problem, die Produktivität ist keineswegs davon eingeschränkt usw. 
ABER! Der Kühlschrank ist immer in der Nähe! Ich muss nur die Treppe runter und violá, alles was das Übersetzerherz (oder sollte ich sagen der Übersetzermagen?) begehrt ist direkt verfügbar. Und leider, leider esse ich sehr gerne. Schlechte Kombination! Normalerweise bin ich ja ein ziemlich disziplinierter Mensch, nur beim Essen irgendwie nicht so.

Also, liebe Kolleginnen und Kollegen, die ihr auch zuhause euer Büro habt, wie kommt ihr damit klar, dass ihr euch quasi immer etwas zu essen holen könnt? Tipps und Tricks gegen das unkontrollierte Snacken sind sehr willkommen!

Ach ja, den Kühlschrank leer lassen ist keine Option, auch was drinnen ist (lauter nicht so Bikinifigur-fördernde Sachen wie Wurst, Käse, Marmelade etc.) nur bedingt beeinflussbar - ist ja schließlich nicht meiner alleine...

Donnerstag, 11. Juli 2013

38 Common Spelling and Grammar Errors

Gotta love this guy! If you don't know him yet, enjoy your first taste of John Green from Mental Floss!


Freitag, 5. Juli 2013

Von Kullis und der deutschen Sprache

Auf der Fahrt nach München (mal wieder zu einer Vorstandssitzung des BDÜ LV Bayern) heute saß ich im sehr vollen Zug neben einem sowohl optisch als auch sprachlich deutschen Studentenpärchen, das mit Bayernticket unterwegs war. Als der Schaffner kam, monierte der, dass dieses nicht unterschrieben war. Darauf Sie: "Hab ich keinen Kuli."
Während der Schaffner den seinen aus der Brusttasche fischte, tadelte Er grinsend seine Holde: "Subjekt Prädikat Objekt, Süße. Es heißt: Ich habe keinen Kuli."

Ich war ja froh, dass sie rot wurde und dass es ihr peinlich war - keine zwei Minuten vorher hatte sie am Handy ja schließlich auch tadelloses Deutsch von sich gegeben, sie war dessen also offensichtlich mächtig.

Ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen. Aber gefragt habe ich mich dann doch: Warum kam dieser Unsatz überhaupt aus ihrem Mund? Sonst sprach sie ja auch "normal" Deutsch und keinen Slang. Ist es ein Zeichen für den permanenten und schleichenden Sprachwandel? Oder war es nur ein Lapsus, ein temporärer Verlust der Muttersprache? Und sollte man sich deswegen Sorgen machen? Also, wegen des Sprachwandels bei der heutigen Jugend, und so...

Aber dann dachte ich mir, solange sie sich selber gegenseitig korrigieren, ist wohl noch nicht alle Hoffnung verloren... 

Freitag, 28. Juni 2013

News from the booth - The municipal setup

I was on an interpreting assignment yesterday afternoon, relieving a colleague who had been working the morning shift at a conference organized by the city of N. Having worked for them before under less-than-perfect conditions (that'll be the topic of another post), I was curious what the setup would be like.

When I got there, the booth sat in nice view of the stage and screen, the technician was literally within arm's reach, and there was water and glasses and electricity. Yeah, I thought happily, they did it right!
I had to smile at the sight of the single and somewhat ancient microphone without a mute option, but in exchange, the almost sound-proof headphones had a little volume control slide button on the cables. On mine only the right side worked, but that was okay, since I prefer to hear myself and would have left one ear uncovered anyway.

The final setup
However, this was the setup only after my colleague and the technician had rebelled in the morning - the original setup had included a speaker instead of headphones, although my colleague had been very specific about what was needed beforehand?! And the customer only agreed to get the headphones after they explained to him that the people listening would hear the interpretation as well as the original, and that in stereo, from the stage and from their headsets. The fact that the interpreters would have a hard time working under such circumstances was apparently not convincing enough...

In any case, the customer came to us afterwards and expressed his extreme gratitude at our wonderful "translation" and how thankful he was that we had been there, so maybe next time he'll remember to listen to the requirements of the interpreters and do the setup right from the start…

Donnerstag, 20. Juni 2013

Neuer Lieblingsplatz

Hier herrschen seit Tagen tropische Temperaturen, und mit meinem Büro unterm Dach fühle ich mich nachmittags wie in einer Sauna - nicht gerade einträglich für die Konzentration und gute Arbeit! Deshalb verziehe ich mich während der heißesten Stunden woanders hin - ein Vorteil der Selbständigkeit ist ja, dass ich nicht zu "normalen" Bürozeiten arbeiten muss, sondern mir meine Zeit frei einteilen kann (natürlich nur solange die Abgabetermine mitmachen). D.h. wenn mir danach ist, kann ich auch mal ins Freibad, in die Eisdiele oder auf meinen neuen Lieblingsplatz im Garten unterm Walnussbaum:


 Und mein Blick von dort ist dann dieser:


So lässt sich die Hitze ertragen...! ;-)

Freitag, 14. Juni 2013

I dreamed a dream.... of correct grammar and spelling

Have you ever wanted to scream because of fantastical spelling and toe-curling grammar in posts, comments, e-mails etc.? Well, here's a funny and really well-made little video about a dream killed:



Freitag, 7. Juni 2013

Schlechte Gewohnheiten

Diese Woche landete in meinem Postfach ein Link zu einem Blogbeitrag zum Thema "Gewohnheiten, die man aus seinem Alltag streichen sollte" (zu finden - auf Englisch - hier). Einige Punkte sind eher auf das menschliche Miteinander ausgerichtet, andere auf die Art und Weise, wie wir unsere Zeit verbringen bzw. verschwenden, aber relevant sind sie auf ihre Weise alle.
Auf jeden Fall haben sie mich dazu gebracht, mal darüber nachzudenken, wie ich meine produktive Zeit, und damit  meine ich die Zeit, die ich im Büro verbringe, wirklich nutze - oder eben nicht!

Ich denke jeder von uns hat Gewohnheiten, die nicht unbedingt förderlich sind, wenn es darum geht die eigene Produktivität und Effizienz zu optimieren. Dieser Satz klingt jetzt vielleicht sehr betriebswirtschaftlich, aber was ich damit meine ist: Wir alle könnten unsere Zeit besser nutzen, oder?

Ich weiß, ich verbringe zum Beispiel im Grunde viel zu viel Zeit mit den verschiedensten Dingen online (E-Mails, Foren, Webseiten, Blogs, Twitter, Facebook, LinkedIn, XING...), die alle irgendwie etwas mit meiner Arbeit zu tun haben, aber nicht immer unmittelbar förderlich sind. Damit will ich nicht sagen, dass diese Dinge an sich schlecht sind, oder dass ich es bereue, so aktiv auf dem Gebiet der sozialen Medien zu sein, ganz im Gegenteil. Nur könnte (und sollte) ich die Zeit, die ich damit verbringe, besser nutzen.

Eigentlich weiß ich ja (und eigentlich ist es auch alles logisch) wie ich das Ganze effizienter gestalten kann:
  • E-Mails nur alle 30 Minuten abfragen (lassen), statt sofort darüber benachrichtigt zu werden.
  • Wenn es nicht unbedingt erforderlich ist, nicht sofort auf jede E-Mail antworten bzw. die Links darin öffnen. Das führt nämlich leider viel zu oft dazu, von einem Link zum nächsten zu klicken, und schon ist eine Stunde vorbei, die zwar vielleicht interessant und informativ war, aber nicht sonderlich produktiv.
  • Automatische Benachrichtigungen über Aktivitäten (Facebook, Twitter etc.) abschalten und nur zu festen Zeiten abfragen (z.B. jede volle Stunde, oder in Arbeitspausen, s.u.). Auch hier komme ich viel zu schnell von einem zum anderen und ver(sch)wende ungewollt und ungeplant wertvolle Arbeitszeit.
  • Feste Arbeitsblöcke planen und einhalten! Der erste Teil ist ja noch relativ einfach: Wenn ich eine Übersetzung habe, setze ich mir ein Ziel (z.B. bis zu einem bestimmten Absatz, oder eine bestimmte Zeit), bis zu dem ich arbeite ohne mich von E-Mails, Twitter o.ä. ablenken zu lassen. Danach dann eine kleine Pause, in der ich dann auch sozial aktiv werden darf. Klingt gut, nur bei der Durchführung hapert es eben leider immer wieder. :(
  •  Multitasking ade! Auch wenn Frauen das ja angeblich können, es ist (nachweislich) kompletter Quatsch! Sobald eine Aufgabe meine Aufmerksamkeit erfordert (also mehr als atmen, trinken, mit dem Fuß wippen), kann ich sie nicht mit einer weiteren Aufgabe kombinieren, die ebenfalls meine Aufmerksamkeit erfordert, ohne dass beide darunter leiden. Und das gilt für Telefonate (dabei weiter übersetzen, E-Mails checken/schreiben, tweeten etc. ist nicht nur unhöflich, sondern führt auch dazu, dass ich nur die Hälfte des Gesagten mitbekomme) und persönliche Gespräche (das Smartphone bleibt in der Tasche!) ebenso wie für jede schriftliche Tätigkeit (wenn ich z.B. einen Blogbeitrag oder eine E-Mail schreibe, kann ich nicht gleichzeitig Facebook oder Twitter checken ohne massivst abgelenkt zu werden und dadurch den kreativen Fluss zu unterbrechen, was obendrein ja auch noch Zeit kostet).
Nur das tatsächliche Umsetzen ist sooo schwer.... 
 
Vielleicht sollte ich es doch mal mit einem echten Tagesplan versuchen, so richtig ausgeschrieben und schwarz auf weiß, mit Zeitangaben und allem drum und dran. Und dann mal sehen, wie effizient ich bin... Wäre doch mal einen Versuch wert, am besten verbunden mit Dokumentation online. Quasi ein Selbstversuch mit anschließendem Bericht hier. 
Was meint ihr?

Mittwoch, 29. Mai 2013

29 WAYS TO STAY CREATIVE

I came across this inspirational video the other day - and found it also very applicable to translators! Enjoy!

29 WAYS TO STAY CREATIVE from TO-FU on Vimeo.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Neue Herausforderung

Tja, man muss scheinbar nur laut genug sagen, wenn etwas nicht passt, und schon ändern sich die Dinge...

Dieses Jahr hatte ja eher langsam angefangen und nicht viel besser weiter gemacht, wie ich in meinem Geständnis berichtet habe. Zwar hatte ich immer wieder Aufträge, aber nicht so beständig und groß, wie ich das gerne hätte und gewohnt war. Ich hatte sogar schon mit dem Gedanken gespielt meine Preise zu senken - ein eindeutiges Indiz dafür, dass es nicht so toll läuft im Moment!

Und dann kam auf einmal ein Anruf... und nach dem Anruf eine Mail... und auf meine Antwortmail wieder ein Anruf.... und dann heute ein Vorstellungsgespräch... und jetzt?

Jetzt bin ich die neue Dozentin für die Fächer Dolmetschen und EDV-gestützte Terminologiearbeit und Übersetzen an der niegel-nagel-neuen staatlichen(!) FAK Weiden! Ab Herbst zunächst mal mit 5 Wochenstunden, wenn alles gut läuft dann im darauf folgenden Schuljahr 12 Wochenstunden.
Grundgehalt und Krankenversicherung (und auch ein bisschen zusätzliche Altersvorsorge) sind somit erstmal sicher gestellt, und das beruhigt doch ungemein.
Außerdem darf ich mitbestimmen, welches CAT-Tool angeschafft wird und wie das Sprachlabor aussehen wird! Dieser Sommer wird also noch richtig aufregend!

Ich freue mich und bin sehr gespannt, wie das wird, auch wenn es mich natürlich in meinem Freiberuflerdasein etwas einschränkt. Aber ich habe gleich fest gemacht, dass ich für Dolmetscheinsätze frei gestellt werde und die Stunden dann nachgeholt werden, so dass ich auch weiterhin das tun kann, was ich so liebe, nämlich Dolmetschen!

Also, wieder eine neue Herausforderung für mich, aber das brauche ich ja auch hin und wieder, nicht wahr? ;o)

Freitag, 17. Mai 2013

Tipps about blogging for business

I was just out of the office for over a week (longer than originally scheduled and planned), and now faced with the task of writing this week's blog post, I dug up this post from Marqui CMS. Unfortunately, it's a bit older (October 2010) and no longer online, but still applicable in my opinion.
I feel it's perfect for the occasion, since I set myself the goal to post at least once a week, no matter what, and that has been quite a challenge more often than not...

6 Things I’d Tell Someone Who Wants to Start a Business Blog (that I wish someone would have told me)

Oct. 01, 2010
Here’s a quick list of things I wish I had known when setting out to create a business blog:
  1. You should write everyday, but writing everyday doesn’t mean publishing everyday. You should constantly be thinking about what you’ll write about, and you should be writing down whatever comes to mind.  Every now and again that might come together into something you can use, often it won’t.  The point isn’t to blog on demand, but to occasionally knock out a post that demands to be read.
  2. Just because you posted something to be read doesn’t mean it will be. Post quality isn’t what gets readers, its what retains readers.  I know, I know, it sucks.  If it makes you feel any better, you’re going to look back on the stuff you’re writing now in a few months and want to delete it all.  If you write daily, you will get much, much better.  You have no idea.
  3. You need a crank for generating readers. If you can’t turn the crank on demand but rely on events like a once in a lifetime ad buy or something, you don’t have a process, you have pixie dust.  Find a number of effective methods for driving incremental traffic and work the process.  There are some very basic and ways to promote your new blog without spending money, without including topless pictures in your posts, and without trying to out-hack Google’s Search Ranking hackers.
  4. Temper your expectations about readership. Your daily blogs about the solar cell you invented that will result in free, renewable energy for all of mankind will get .000001 of the traffic that a post debuting a picture of Britney spears not wearing makeup for the first time will get.  I’m sorry, its not personal, it’s just the internet.  If you’re blogging about a niche topic, be the best blogger in that niche. 
  5. Blogging is great because there’s very little barrier to entry.  Blogging is horrible because there’s very little barrier to entry. If your blog only took you 20 minutes to set up, it probably looks like it only took 20 minutes to set up.  Think about how much time you’ll put into writing for and promoting your blog.  You are not just a writer, but also a publisher.  Make it your own.  Be proud of it.  Get comfortable there.  It’s your new office.
  6. Other bloggers aren’t your competitors; they’re your partners, your readers, and your sales and marketing channel. The average blog is about 300 words long and takes about 90 seconds to read.  Anybody who went to all of the trouble to find your blog buried in the corner of the WWW isn’t going to read just one little lonely blog post.  People don’t read from just one blog and they wouldn’t need an RSS feed if they did.  You’re not competing for eyeballs against other bloggers, even within the same space.  The blogging audience is hungrier than you can possibly imagine.
These are, by no means, the only things to know about blogging.  There are lists and lists of lists.  But these are some key things that, having known them, I could have saved myself a lot of time and energy.
(c) http://www.marqui.com/

Mittwoch, 8. Mai 2013

Sollte ich kostenlos arbeiten / Should I work for free?

Als freiberuflicher Übersetzer passiert es einem immer wieder: die Anfrage nach einer kostenlosen Übersetzung. Wie man am besten darauf reagiert? Hier ist eine tolle und wirklich hilfreiche Graphik:
Sollte ich kostenlos arbeiten?

As a freelance translator it happens again and again: the request for a free translation. How to best react to it? Here's a really helpful chart:
Should I work for free?


Freitag, 3. Mai 2013

Competitiveness



After my confession a few weeks ago – and receiving some quite encouraging responses from you, thanks again so much! , I have received one larger and a few small jobs, but still nothing steady, the way it used to be before “the slump”. 

I also had the opportunity to speak with one of my agency clients about the slow start of my business year. It was quite enlightening – apparently, I am one of their more expensive translators, which is why they don’t offer me that many jobs. Now, don’t get me wrong, I completely understand that they have to make money, too, and they are certainly doing their job as an agency, so I’m not complaining about that. 
However, it seems there are translators on their list who charge almost half of my word price?! They do take a lot longer to finish a job, but still… I always wonder how they can survive. You can only work that many hours a day and produce good quality, after all. The answer is probably that they don’t have to, since they most likely have a bread-earning spouse or partner at home who pays (at least most of) the bills. 

It did make me wonder, too, though, whether it would be worth it to maybe lower my rates just a little to be more competitive, at least until things pick up again. But of course, my sensible business-self immediately jumped up and shouted: “Don’t do it!” And she is right, of course. How do I decide that things are picking up again? And how am I going to raise my rates back up once they do? How can I justify it to existing clients (who would probably be absolutely thrilled about a discount)? I would probably only hurt my future business more, even if it did mean more work now. 

What do you think? Do you agree with me? Or do you have another idea on how to be more competitive during an economic downturn?

Freitag, 26. April 2013

JMV des BDÜ LV Bayern

Letztes Wochenende war in Erlangen die Jahresmitgliederversammlung des BDÜ Landesverbands Bayern. Sie findet immer abwechselnd in München und Erlangen statt, so dass nicht immer nur die südlicher angesiedelten Mitglieder bevorzugt werden...

Dieses Jahr war ja meine erste JMV als Mitglied im Vorstand und Schatzmeisterin. Die vorangehende Kassenprüfung Ende März hatte ich gut überstanden, und der Bericht über die finanzielle Lage des Landesverbands samt Ausblick war auch rechtzeitig fertig geworden. Meine einzige Aufgabe auf der JMV selbst bestand also nur noch darin das Budget kurz zu besprechen und Fragen zu beantworten. Eigentlich nichts Welt bewegendes, aber ich war trotzdem etwas nervös. Völlig zu Unrecht natürlich, wie sich herausstellte, zumal da ich direkt nach der Mittagspause (Suppenkoma!) dran und das letzte Vorstandsmitglied war, das noch was sagen sollte, so dass es kaum Fragen und nur allgemeine Zustimmung gab, sowie die nötige Entlastung des Vorstands durch die Mitglieder.

Aber auch wenn meine Anwesenheit natürlich Pflicht war, der "wahre" Grund zur JMV zu gehen war Kollegen zu treffen, sich auszutauschen, v.a. was die unterschiedlichen Meinungen, Ansichten und Ideen zu diversen Themen betrifft, neue Denkanstöße zu bekommen und vieles mehr. Selbst wenn ich nicht hätte dabei sein müssen, wäre ich auf jeden Fall gekommen. Zusammen mit dem Neujahrsempfang ist die JMV eine tolle Gelegenheit mal aus dem meist Einsiedlerhaften Leben als Freiberufler auszubrechen und Gleichgesinnte zu treffen. Ich sage nur: Networking, zu welchen Zwecken auch immer!
Ein besonders schönes Resultat für mich war, dass sich eine Nachfolgerin für meinen Posten als Co-Leiterin der Regionalgruppe Erlangen/Nürnberg gefunden hat, die auch gleich die Gelegenheit beim Schopfe ergriff, mich auszufragen was das denn so alles beinhaltet. Abgeschreckt habe ich sie offensichtlich nicht, denn sie wird ihr neues Amt nächsten Monat voller Tatendrang ganz offiziell antreten...  ;)

Freitag, 19. April 2013

50 ideas on using Twitter for business

After looking at 5 ways not to use Twitter for freelancers, I came across another very interesting and helpful post on Chris Brogan's blog: 50 Ideas on Using Twitter for Business.

Here are my favorite points:
4. Point out interesting things in your space, not just about you. 
7. Be wary of always pimping your stuff. Your fans will love it. Others will tune out. 
13. When promoting a blog post, ask a question or explain what’s coming next, instead of just dumping a link. 
14. Ask questions. Twitter is GREAT for getting opinions. 
18. Share the human side of your company. If you’re bothering to tweet, it means you believe social media has value for human connections. Point us to pictures and other human things. 
21. You don’t have to read every tweet. (This may be the most important one... did somebody say time?!) 
47. Twitter brings great minds together, and gives you daily opportunities to learn (if you look for it, and/or if you follow the right folks).

So, how do you use Twitter? And if you don't (yet?), why not?

Freitag, 12. April 2013

Agenturen - die Zweite

Ich war gestern und heute auf einem Dolmetscheinsatz in Nürnberg für eine internationale Konferenz. Wir waren zu acht, jeweils zwei Dolmetscherinnen pro Team, um die drei mal vier parallel stattfindenden Workshops zu verdolmetschen. Organisiert hatte das Ganze eine für mich neue Agentur, die mich bereits im Dezember angefragt hatte. Diese Agentur fällt erfreulicherweise nicht in die Kategorie "Umtüter" (wie hier berichtet), denn der Vorlauf war wunderbar, die Kommunikation sehr gut, und es gab jede Menge Vorbereitungsmaterial (alle Präsentationen) und Unterstützung im Voraus. Wir durften uns sogar die Themen aussuchen, die wir bevorzugt dolmetschen wollten! Vor Ort war auch alles prima organisiert und wir waren gut versorgt, sowohl was das Technische betraf (der Chef der Technik-Firma war selbst mit dabei und wusste genau, wie man Dolmetscher glücklich macht), als auch die "kleinen" Dinge (wie Wasser ohne Kohlensäure).

Leider war die Dame von der Agentur, die alles organisiert hatte, krank und konnte so nicht vor Ort dabei sein. Und das stellte sich leider als Problem heraus, denn bei der Planung wurde übersehen, dass nach den Workshops auch noch eine Schlussveranstaltung (fast drei zusätzliche Stunden) stattfand, bei der ebenfalls gedolmetscht werden sollte, aber das hatte niemand eingeplant. Als es darum ging festzulegen, welche zwei von den acht Dolmetscherinnen dies übernehmen sollten, gab es leider einige Verwirrung, so dass am Ende jeweils zwei Teams dachten, sie würden länger bleiben. Der Kunde entschied schließlich (aus etwas eigenartigen Gründen), welche zwei Kolleginnen bleiben sollten, und zwar erst fünf Minuten vor Beginn der Schlussveranstaltung. Dass eine Kollegin extra noch einen Termin verschoben hatte und dann nach hause geschickt wurde, war natürlich besonders unschön.

Das ganze Schlamassel hätte eigentlich ganz einfach vermieden werden können, ohne dass irgendjemand sich übergangen, falsch behandelt oder sonstwie auf den Schlips getreten gefühlt hätte. Es hätte nur eine der Dolmetscherinnen als Ansprechperson ausgewählt werden müssen, und zwar unabhängig davon, ob die Agenturrepräsentantin krank war oder nicht. Diese Person hätte dann als Kontakt zwischen allen Parteien (Dolmetschern, Agentur, Kunde) fungiert und im Notfall auch entsprechende Entscheidungen treffen können.
Beim nächsten Einsatz mit mehreren Teams (egal mit welcher Agentur) werde ich auf jeden Fall vorher nachfragen, wie das geregelt ist und bei Bedarf diese Lösung vorschlagen. Aber eigentlich sollte das doch selbstverständlich sein, oder?

Freitag, 5. April 2013

Confession

I debated with myself whether to write this post or not. To 'fess up or not to 'fess up...
Is it professional or not to talk about this? Will this hurt the way (potential) clients see me? Might it maybe even help? And finally: Don't most freelancers have these times at some point in their careers?
In the end I decided to do it: I confess.

I confess that my business year so far has been slow. Ok, more than slow. Lately, I have had barely any jobs come in at all, and if it wasn't for one regular translation about every two months and some interpreting jobs, I would really be in trouble. Yes, I do have reserves saved up for times such as these, and no, I would not starve or end up homeless tomorrow, but still. The much too quiet first quarter of this year has got me just a little worried.

I had heard colleagues talk about this slump for quite a while - some even as far back as 2010 -, but until now I had always had enough work, both to satisfy the bank and my I-need-something-to-do self, and sometimes almost too much.

First I thought it might have something to do with my move last fall, but now I'm not so sure. After all, most jobs are handled online form start to finish. Location is therefore only secondary, especially for translations, and that is still the majority of my workload. And even when it comes to interpreting assignments, I am still close enough to my previous "haunts" to work for my clients there, plus I have had several inquiries from new clients since I moved, both locally and across Germany, so that can't be it.

So why this drop in work these past months? Is it an overall trend across the translation industry? Not likely, especially since I have colleagues who are almost drowning in work (at least according to their social media output). Am I doing something wrong? I wouldn't know what. All my clients have been happy with my work in the past, plus I make it a point to be courteous and professional in all my business dealings, so irate or disappointed clients can't be the reason, either.

Maybe it is just one of those times, part of life as an independent business woman, and one that will pass soon. I sincerely hope so, because I love working as a translator and interpreter and to do so as a freelancer, and would hate having to look for alternative work.

I'm not sure how to deal with this since I have not had to do so before. However, I am not sitting idle. I did decide on investing into my website, and I am using the time to catch up on my reading (professional magazines et al. that have been stacking up on my desk), clean up my TMs and termbases and do some more training (both online and in real life, as well as some good old-fashioned vocabulary studies).
But I'm also very happy about any tips on how to get over this slow time - and of course new work!! ;)
So please, dear colleagues, let me know in the comments below if you've been in this situation before, and how you got out of it! I'm sure I'm not the only one...