Donnerstag, 30. August 2012

Texas German

Texas German, also texanisches Deutsch, ist ein Dialekt, der sich entwickelte als deutsche Siedler in den 1840er Jahren in das Zentrum von Texas kamen.  Es gibt das Texas German Dialect Project (www.tgdp.org), eine Dachorganisation, die in repräsentativen Gemeinden in Zentral-Texas, in denen Texas German gesprochen wird, forscht.
Viele haben schon vom Pennsylvania Dutch, also dem pennsylvanischen Niederländisch, gehört, das nicht nur die Amischen, sondern auch Mennoniten, Lutheraner, Deutsch-Reformierte und jede Menge anderer Leute auch sprechen.http://www.blogger.com/wiki/Lutheran  Laut Warren Hahn, der beim Texas German Dialect Project mitarbeitet, sprachen zu seiner Blütezeit (kurz vor dem 2. Weltkrieg) 100.000 Menschen diesen Dialekt.
Texas German ist ein einzigartiger deutscher Dialekt, der über 150 Jahre lang in Zentral-Texas weit verbreitet war. Heute stirbt er aus, weil er nicht an die jüngeren Generationen weitergegeben wird.
Eines der vielen Ziele des Texas German Dialect Project (TGDP) ist es das reiche Erbe des Texas German zu erhalten, denn es spiegelt die verschiedenen kulturellen Traditionen der Bewohner Zentral-Texas' wider. Deshalb interviewt TGDP Bewohner repräsentativer Gemeinden, in denen Texas German gesprochen wird. Teile dieser Interviews werden digitalisiert und dann im Texas German Dialect Archive (TGDA) aufbewahrt.

Hier kann man sich weiter informieren und auch einige der Interviews anhören - wirklich sehr interessant! (Leider nur auf Englisch)

Mittwoch, 22. August 2012

Music & Language

I read this article about natural translators and musicians a while ago, and it got me thinking. Being a musician myself and having started my musical education at the tender age of three, I wonder if my musical talent has anything to do with my linguistic ability - or if it maybe even helped it emerge.

To be sure, I've met plenty of musicians, including professional ones, who have a terrible time with languages, and although I have a surprising (or maybe not?) number of music-making colleagues, there are plenty who can't carry a tune in a bucket, much less play an instrument. But still, it seems to me that there is some kind of connection between music and language, beyond the obvious that - as far as I know - all languages use inflections to convey meaning, so that in a way we sing when we speak. 

I am also the kind of person who learns best when speaking and hearing things (for example new vocabulary), although I am not entirely sure that that has anything to do with music. But we do say somebody has an ear for languages, don't we, so maybe there is a connection after all.

What do you think?
Is there a connection between being musically inclined and having a knack for languages?
Are you a linguist and a musician?

Please share in the comments!

Mittwoch, 15. August 2012

Sommerloch - Zitat der Woche

Für alle, die eine kurze und nicht alltägliche Antwort auf die Frage des Unterschieds zwischen Dolmetschen und Übersetzen suchen (Achtung, nicht unbedingt in allen Situationen angebracht!):
Dolmetscher machen es mit dem Mund, Übersetzer mit der Hand.

Donnerstag, 9. August 2012

Taming the Dragon

Although I had been thinking about it off and on for quite a while now, I only recently decided to go ahead and purchase me  - a Dragon.
One reason why  it took me so long (I first heard about him at the BDÜ Conference in Berlin 2009) was that I thought I had to purchase a license for every language I work with, i.e. one for German, one for English, one for Spanish. And that would have been quite a sum of money to shell out. But then I found out, that the Dragon is bilingual by nature, meaning he speaks two languages (English and one other language)... and that decided me.
Since I don't have that many jobs into Spanish, I decided to give the English/German Dragon a try - and I am absolutely excited!

Not having had any experience with speech recognition systems (which is what I am talking about, in case you haven't figured it out yet, namely Dragon Naturally Speaking by Nuance), I was a bit apprehensive regarding the time it would take for us to communicate properly. But my fears were unfounded! The Dragon in version 11.5 is so well trained that less than 5 minutes of setup and training time were required before I was able to start working with him.

And, oh, how we work together?! My translation speed has doubled, and I have so much fun hearing the words come out of my mouth and seeing them appear on the screen. Yes, it requires a different kind of discipline to work with the Dragon - it helps, for example, to have the whole sentence in your head before you start talking -, and sometimes it takes a bit of convincing until he accepts my word as the correct one, but it is really astounding how smooth everything flows - including punctuation.
I feel like this different approach to the process of transferring meaning from one language into another one, that is neither pure translation nor pure interpreting, actually makes my translations better, because I actually hear the words, not only in my head, but out loud.

Now, I am not going to throw out my keyboard or my mouse, but the Dragon has definitely moved in on my desk, and I am very happy with his help which I don't want to miss anymore! :)

And for those, who want more technical details:
It works very well with memoQ, not quite so well with SDL Trados Studio 2011 (e.g. no automatic capitalization at the beginning of a sentence), and of course perfectly with Word & Co, as well as online (for example with this text). It takes a little practice to get used to the right speed (faster, more consistent speaking yields better results than stopping after every word) and to use the voice commands, and I probably use the keyboard more than I really need to, but as I am attached to the PC via the headset anyway and thus never far from the desk...

Mittwoch, 1. August 2012

Gesunde Gewohnheiten für Schreibtischtäter

Inspiriert von einem Artikel auf Make A Living Writing von Carol Tice, habe ich mir überlegt, was man als Schreibtischtäter tun kann um fit zu bleiben. Auch wenn ich vielleicht nicht jeden Ratschlag immer hundertprozentig beherzige, kann ich die folgenden Punkte nur empfehlen, damit der Schreibtischjob auf Dauer keine negativen gesundheitlichen Konsequenzen hat.

  1. Bewegung.  Eigentlich sollte das selbst verständlich sein, aber irgendwie gibt es immer 1000 andere Dinge, die dazwischen kommen, und dann ist der Tag vorbei und man hat wieder nichts getan. Egal welche Sportart man bevorzugt (ich zum Beispiel laufe und schwimme am liebsten), es sei denn es gibt einen festen Termin mit einer Gruppe, die beste Tageszeit sich sportlich zu betätigen ist gleich am Morgen. Auch wenn es zunächst etwas Überwindung kostet früher aufzustehen, lohnt es sich auf jeden Fall, denn danach ist man definitiv wach!
  2. Gesunde Knabbereien. Dass es wichtig ist, sich gesund zu ernähren, ist klar. Aber wie sieht es mit den Zwischenmahlzeiten aus? Ich bin ja von Natur aus schon ziemlich verfressen, aber wenn ich mich ganz besonders konzentrieren muss, habe ich immer das Bedürfnis mir etwas zwischen die Zähne zu schieben. Wenn das Büro dann auch noch zuhause und der Kühlschrank nebenan ist, ist die Versuchung natürlich groß…  Deshalb am besten gleich gar nichts Ungesundes im Haus haben und lieber auf Obst und Gemüse zurückgreifen. Oft hilft auch schon viel trinken. Und wenn dann etwas auf den Schreibtisch kommt, dann nur in kleinen Portionen.  Und am besten geht man danach auch gar nicht mehr in die Küche zurück.
  3. Haltung.  Jeder, der längere Zeit am Schreibtisch verbringen muss, kennt das Problem: egal wie sehr man sich bemüht, irgendwann hat man eine schlechte Haltung, und die macht sich bemerkbar. Schultern, Rücken, Nacken - alles schmerzt.  Ich habe ja bereits an anderer Stelle von meinem tollen neuen Schreibtisch erzählt, der es mir ermöglicht auch im Stehen zu arbeiten. Aber wenn ich vom Stehen genug habe, ist der richtige Untersatz wichtig. Hier lohnt es sich in einen guten Bürostuhl zu investieren. Eine sehr gute günstige Alternative ist aber auch ein Sitzball, weil man dadurch gezwungen ist sich ständig zu bewegen um im Gleichgewicht zu bleiben, was gleichzeitig auch den Rücken stärkt  und Fehlhaltungen vorbeugt.
  4. Ausgleich. Auch das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aber ich kenne leider viel zu viele Kollegen, die scheinbar nur arbeiten. Meiner Meinung nach wirkt sich aber die mentale Gesundheit auch auf die körperliche aus, deshalb ist es für mich extrem wichtig neben der Arbeit auch andere Dinge zu tun. Wie dieser Ausgleich jeweils aussieht, ist jedem selbst überlassen, aber je mehr Bewegung damit verbunden ist, desto besser natürlich. Für mich gehören auf jeden Fall Dinge dazu, die mit meiner Arbeit nichts zu tun haben, wie Motorradfahren, Tanzen und mich mit Freunden treffen.
Wie gesagt, ich halte mich auch nicht immer hundertprozentig an Alles, aber ich merke es deutlich, wenn ich es über längere Zeit nicht tue. Aller Anfang ist schwer, das ist richtig, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich wirklich lohnt anzufangen und etwas für sich und seine Gesundheit zu tun -  auch und gerade als Schreibtischtäter.