Mittwoch, 27. Juni 2012

Essential Office Equipment: Monitor Stands

Observant people may have noticed that something else changed regarding my desk other than the desk itself. Together with my new desk, I also introduced monitor stands. I had realized that it was not just the sitting that caused bad posture but also the angle at which I had to look at my monitors - they were too low.
So I bought some Fellowes TFT stands (or monitor risers as they call them) that can be set to three different heights. The one for the larger monitor even comes with a shelf and two pockets for small stuff that tends to clutter up my desk. All in all a very nice solution: less stuff flying around loosely on the desk and the right position of the monitor make for a happier translator! :)

Mittwoch, 20. Juni 2012

Die spinnen, die Römer!

Eine Kollegin verwies neulich auf diesen Rundfunkbeitrag des WDR, der wirklich absolut hörenswert ist:

Gudrun Penndorf erzählt rund 23 Minuten unter Anderem darüber wie sie überhaupt dazu kam, die ersten 29 Bände des gallischen Unbeugsamen zu übersetzen und welche Tücken in der Comic-Übersetzung an sich stecken. Ganz nebenbei bekommt man dann auch noch einen Eindruck davon, wie das früher so ging - ohne Handy, ohne E-Mail, ja, ohne Computer?! Vorstellen kann ich mir das nur schwer, aber offensichtlich ging es - und mit großem Erfolg!

Viel Spaß beim Zuhören! :)

Donnerstag, 14. Juni 2012

Essential Office Equipment: Sit-to-Stand Desk


I recently came across some really interesting sites with people promoting walking while you work?! Yes, you read that right. There are people (and by now also clever companies catering to their needs e.g. by building special desks) who very slowly walk on a treadmill while working at their desks. While the statement that our bodies are made for walking and movement, not sitting, is certainly true, I just can't see myself working productively and well on a treadmill.
However, what I can do is stand up every now and then. And since last week, I can do so and keep working, thanks to my new sit-to-stand desk!
Ok, some people may argue that this is not really essential equipment. But anyone spending more than just a few hours a day in front of a PC will attest to the fact that regardless of how much you try to remind yourself to sit up straight and how many breaks you take, and no matter of how good your office chair (or ball or whatever you sit on) is, after eight hours (or more) hunched over a keyboard, your shoulders just don't want to straighten anymore and your entire spine protests at being brought back into its natural position. Simple and unfortunately undeniable fact.

This is what my workplace looked like before:


And this is what it looks like now:

At sitting height ...


(Please excuse the cable mess, I haven't quite figured out the perfect way to keep them neat, yet flexible.)

... and at standing height.

I am still amazed at how long I actually can stand up - although, to be quite honest, I don't only stand per se. I move around, stand on one leg and then the other, move my hips...

The best thing though is that I really feel how my shoulders are in their natural position, even while I'm typing. 
I don't feel as tensed up after a long day's work, and even my back is a lot happier than when I just sit.

The first time I worked a full day at my desk, I actually worked standing up the entire morning - almost 4 hours?!

For now, I am very, very happy with my new workplace. But who knows? Maybe some day in the future I'll install a treadmill underneath and start walking while working, too ...

Donnerstag, 7. Juni 2012

Was Klavierstimmer und Übersetzer gemeinsam haben

Neulich las ich in der Zeitung einen Artikel darüber, dass ein Physikprofessor an der Universität in Würzburg ein Programm entwickelt hat, das mit Hilfe von Entropie (ein Maß für die Unordnung eines Systems) ein Klaviers fast so akkurat stimmen kann wie ein professioneller Klavierstimmer. Was daran so besonders ist? Ein Klavier lässt sich nicht mit dem Computer stimmen. Selbst wenn jede einzelne Saite laut Stimmgerät perfekt gestimmt ist, klingt das Klavier am Ende falsch. Das hat etwas mit den Obertönen und der "Wohltemperiertheit" zu tun, oder, wie der Autor es schreibt:
[...]ein Klavier [muss] falsch gestimmt werden, damit es richtig klingt. Einmal, weil sich eine Oktave rechnerisch nicht genau auf zwölf Halbtöne (die schwarzen und weißen Tasten) verteilen lässt. Es müssen Kompromisse gemacht werden, damit das Instrument in jeder Tonart spielbar ist. Dann aber auch, weil das Klangspektrum einer Klaviersaite nicht genau den mathematischen Formeln entspricht (die sogenannte Inharmonizität). Das hat die digitale Revolution vom Klavierstimmen bisher ferngehalten. Denn dazu braucht's einen Menschen: Der Klavierstimmer richtet sich nicht stur nach Messwerten, sondern stimmt die Töne nach Gespür und Gehör so aufeinander ab, dass sie im Kopf richtig klingen. Denn Musik findet im Kopf statt und ist mehr als eine Abfolge bestimmter Frequenzen.
Besonders die letzten zwei Sätze treffen meiner Meinung nach auch auf Übersetzer und Sprachen zu. Es geht ja beim Übersetzen nicht (oder  nur wenig) darum die Worte einer Sprache mit Worten einer anderen zu ersetzen. Vielmehr muss man sie nach Gespür und manchmal auch Gehör (wer hat noch nie einen Satz laut gelesen, um zu sehen, ob er so passt?) aufeinander abstimmen, so dass die Nachricht richtig vermittelt und verstanden wird. Wie Musik findet auch Sprache im Kopf statt und ist mehr als eine Abfolge von Worten. 
Und genau aus diesem Grund glaube ich nicht, dass maschinelle Übersetzung jemals leibhaftige Übersetzer ersetzen wird, genauso wenig wie ein Stimmgerät jemals einem Klavierstimmer die (Fein-)Arbeit abnehmen wird. Die Maschinen und Programme werden sicherlich immer besser werden. Sie werden vielleicht sogar einmal wirklich gut sein. Aber niemals so, dass es wirklich richtig "klingt". Weil Musik und Sprache viel zu menschlich dazu sind. Und weil beides nur richtig verstanden wird, wenn Menschen dahinter sind, nicht Maschinen.