Mittwoch, 29. Februar 2012

Lyrics Training

Vor einiger Zeit bin ich über eine Webseite gestolpert, die ich als Musikerin und Sprachmittlerin besonders interessant finde. Sie heißt "Lyrics Training" und ist hier zu finden.

Auf der Seite kann man als Sprachen Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Französisch, Deutsch und Niederländisch und verschiedenen Schwierigkeitsgrade wählen, die man üben möchte. Dann gibt man den Titel oder auch nur ein Suchwort ein und los geht's. Unter dem Video erscheint der Text mit Lücken, die man während das Lied spielt füllen muss. Ist man zu langsam oder vertippt sich, stoppt das Lied, bis man den richtigen Text eingefügt hat. Kommt man gar nicht weiter genügt ein Klick auf "Help": diverse Tastenkürzel erscheinen, mit denen man z.B. Liedzeilen nochmal hören oder Wörter überspringen kann.
Am Schluss gibt es eine Auswertung mit Punkten, die man sogar auf Facebook oder Twitter mitteilen kann, und unten steht wie viel Zeit man gebraucht hat, wie viele Wörter man erkannt und wie viele man ausgelassen hat.

Leider gibt es nicht alle Lieder, und auch hier (da YouTube-gesteuert) gelten die GEMA-Beschränkungen, aber die Auswahl ist auch so ziemlich groß.

Wer gerne Musik hört und eine Fremdsprache üben möchte (und sowieso schon immer mal wissen wollte, wie die Texte denn nun wirklich lauten), hat hier bestimmt viel Spaß und lernt garantiert auch etwas - und wenn es nur die korrekte Schreibweise ist! ;)


Mittwoch, 22. Februar 2012

Key Advantages of Professional Translation

This is the summary of an excellent article by English to Swedish translator Tess Whitty she had written on the key advantages professional translators offer their clients. Tess is a member of the Swedish Association for Professional Translators and the American Translators Association, where she serves on the committee in charge of setting up the ATA certification program for English into Swedish translators. She also has a well-respected blog about the language industry. The original post can be found here.

A professional translator has thorough knowledge of both the source and target languages and the cultures involved. Professional translators are also business people who are well-versed in communication, service and business practices.

1. It’s not just words
Translators must bridge linguistic and cultural gaps between two groups who do not speak the same language. This means translating concepts, instead of providing a literal word-for-word rendition. Incorrect translations (by accident or due to lack of knowledge) can threaten costly international business ventures.

2. Computers can read, but they just don’t get it
Regardless of advances in technology, computers cannot replace translators. Computers are indeed capable of compiling extremely large databases and providing a translation for a given word or expression within a split second. However, computers cannot read between the lines and interpret shades of meaning. They are also not very well versed in cultural nuances, grammar and idioms.

3. Research is key
A single word can mean many different things, depending on context. Knowledge comes with experience and being familiar with a given field is of utmost importance. Using the services of a translator with a strong background in a specific area leads to successful communication in that particular field on an international level.

4. Who’s your audience?
Professional translators are focused on a specific target audience and know to whom the translation is intended, and how to best reach those particular readers. This is key for businesses that use translations to reach end users of their products.

5. Low-quality translation has hidden costs
Translation errors compromise safety, intellectual property, and a company’s image, in addition to the bottom line. Hiring a professional translator helps companies keep their reputation in tact with global customers by avoiding cultural and linguist blunders. A professionally prepared translation means quality and accountability.

6. Professional translators provide subject matter expertise
Professional translators specialize in given subject areas and can provide in-depth expertise even outside the actual task of translation. For example, a translator who specializes in software translation often also knows a lot about software development, character limitations, internationalization issues, and the types of conventions, content or terminology that work best in the target language, even if this differs from the original source text.

Mittwoch, 15. Februar 2012

MeinBDÜ-Webinare

Wie ja schon ein paar Mal erwähnt möchte ich mein Schaffensfeld in Richtung Referententätigkeit weiter ausbauen. Am 3. Februar hatte ich wieder dazu Gelegenheit, diesmal auch gleich mit dem zusätzlichen Bonus ein neues Kommunikationsmittel auszuprobieren, nämlich Webinare.
Ein Webinar ist ein Online-Seminar, bei dem die Teilnehmer sich von zuhause oder dem Büro über den PC einwählen und dann üblicherweise den Bildschirm des Presenters sehen und ihn oder sie hören. Je nach Teilnehmerzahl und/oder Vorliebe sind die Teilnehmer stumm geschaltet, können aber über eine Chat-Funktion Fragen stellen und Kommentare abgeben, oder sie dürfen sich live äußern, entweder per Telefon oder Headset.

Das Thema  war die BDÜ-interne Internetplatform "MeinBDÜ", ein Forum für BDÜ-Mitglieder. Ich habe schon zweimal live einen Workshop zu diesem Thema gehalten, diesmal also sollte es online sein. Ich nehme relativ regelmäßig an Webinaren teil, und ich hatte auch Gelegenheit alle Funktionen, die man als Presenter so hat, auszuprobieren. Außerdem hatte ich tolle Unterstützung bei der Beantwortung der Fragen, sowohl während des Webinars als auch danach, was die Sache ungemein erleichtert hat.

Nichtsdestotrotz war ich nicht so ganz auf die absolute Abwesenheit von visuellen und auditiven Reaktionen vorbereitet. Bei insgesamt 140 gemeldeten Teilnehmern war es nur sinnvoll, dass diese stumm geschaltet waren, was aber dazu führte, dass ich die ersten 10 Minuten das ziemlich seltsame Gefühl hatte mit meinem Computer zu reden - und zwar ununterbrochen. (Es kommt ja gelegentlich vor, dass ich ihn anflehe, beschimpfe oder ähnliches, aber das hier war ganz anders!) Vor allem die Tatsache, dass ich überhaupt keine Ahnung hatte, ob und wie ich bei meinen Zuhörern ankam, hat mich zunächst doch mehr irritiert als erwartet. Wer jemals einen Vortrag oder ähnliches halten musste, weiß wie hilfreich es ist die Gesichtsausdrücke der Zuhörer zu sehen. Alles, was ich sah, war mein Bildschirm. Aber irgendwann war der Punkt überwunden, und es störte mich nicht mehr, und nachdem ich auch inhaltlich keine (dramatischen) Aufhänger hatte, lief alles prima.

Dass es so viele  Interessierte gab, dass ich das Webinar im Anschluss gleich noch einmal halten durfte, zeigt ja einmal mehr, wie nötig es war. Und obwohl vorher angekündigt wurde, dass es aufgezeichnet und online gestellt würde, war die Nachfrage für das "Live-Event" enorm. Die einzige technische Panne war ein (zum Glück!) nur kurzer Aussetzer meiner Internetverbindung (die Freuden des Landlebens), ansonsten lief alles wirklich glatt. Meine Kollegen Ralf Lemster und Stanislaw Gierlicki leisteten ganze Arbeit bei der Beantwortung der nicht wenigen Fragen, und obwohl ich v.a. beim ersten Durchlauf länger als gedacht geredet hatte, war es interessant genug, dass niemand vorzeitig abgesprungen ist.

Das Tollste waren natürlich die durchweg positiven Rückmeldungen - ich darf doch ein bisschen prahlen, oder? -, die sowohl schon während des Webinars, als auch danach und unter anderem auch auf Twitter eintrudelten!

Alles in Allem muss ich sagen, dass ich es wirklich ermutigend finde, wie gut meine ersten "Großprojekte" als Referentin gelaufen sind, und ich hoffe natürlich, dass sich in Zukunft häufiger Gelegenheiten bieten werden wieder als solche tätig zu werden. Denn es macht Spaß, und die positiven Rückmeldungen zeigen mir, dass was ich zu sagen habe auch tatsächlich hilfreich für die Teilnehmer ist.

Montag, 6. Februar 2012

Essential Office Equipment: Second PC or Notebook

As the regular readers of this blog know, my PC conked out between Christmas and New Year, and I had to work from my schlepptop for about two weeks. Since my CAT tool, memoQ, gives me two licenses, I had it installed there already, as well as an e-mail program (with the IMAP option set-up on my accounts) and my digital dictionaries, so I was in a good position to keep working.

I don't think any of my clients noticed that I was operating in emergency mode, and luckily I wasn't swamped with work as I had been a few weeks before, so all things considered, it was ok. Having done regular backups before the PC broke down, allowed me to continue working, using all my TMs, TBs, Glossaries, reference material etc. without missing a beat.
What I did miss very much, though, was my second monitor, and typing on the notebook keyboard is just not the same as doing so on a regular one. So after it became clear that I would have to do without the PC longer than expected, I pulled out my old notebook stand and attached my keyboard and mouse to it, which improved things considerably. I was even considering hooking up one of the monitors, as well, but that would have involved some major rearranging action of my desk, so I just grinned and bore it.
During this time, I did daily backups of all my work and sent translation packages to my online storage, since I was a bit paranoid about the notebook giving out on me, as well, and the external hard drive deciding to not work, either. Highly unlikely, I know, but still... I'd rather be safe than sorry.

After my PC was finally back from the shop for good, I felt somewhat hesitant to use it, even after I had taken my time to set it up properly, taking all the advice the repair guy had given me to heart. I guess getting burned twice within such a short time really shook up my faith in technology...
Well, in the meantime, my fears have subsided and I am working from my PC as I did before, hardly thinking about a possible crash anymore. After all, it really wasn't so bad, since I didn't lose any data and was able to continue working - but only because I had a well-prepped notebook on which to fall back!

Even if I never left the office, I now think having one is a good idea, since most people probably don't have a spare PC sitting around (except for Jill, I guess... *gg*). Notebooks have become so affordable today, that it really is a good investment.
Or does anyone have another, maybe better, idea on how to be prepared for a PC crash?

Donnerstag, 2. Februar 2012

Etikette fürs mobile Telefonieren

Als Freiberufler ist man ohne Mobiltelefon eigentlich aufgeschmissen. Ich wäre es auf jeden Fall, was aber v.a. damit zu tun hat, dass mein "Handlich" mehr ist als nur ein Telefon, nämlich auch Terminkalender, Adressbuch und Notizblock. Außerdem erinnert es mich an wichtige Dinge, und - sehr wichtig - ich kann damit E-Mails empfangen und versenden.
Nichtsdestotrotz ist es natürlich auch ein Telefon, und ich verwende es auch als solches, und zwar sowohl privat als auch beruflich. Und für v.a. letzteres ist es in meinen Augen wichtig, dass ein paar Punkte beachtet werden.

Wenn mich ein Kunde anruft, nehme ich nur ab, wenn ich alleine bin und wenn es ruhig ist. Sollte das nicht der Fall sein, gehe ich entweder an einen Ort, an dem es so ist, oder ich nehme nicht ab. Ich finde es gibt nichts Schrecklicheres als in einem Raum voller sich unterhaltenden Menschen oder auf einem Bahnsteig, wenn gerade ein Zug durch fährt, zum einen zu versuchen zu verstehen, was am anderen Ende gesagt wird, und zum anderen selbst sehr laut reden zu müssen, damit der andere mich hören kann. Wer jemals telefoniert hat während am anderen Ende der Leitung ein Zug gebremst hat, weiß wie unsagbar laut das ist - das Telefon kann ja Geräusche nicht so schön filtern wie unser Ohr und schickt deshalb einfach alles durch den Äther. 
Ganz zu schweigen davon, dass es sich ja potentiell um vertrauliche Informationen handelt, die damit laut hinausposaunt würden. Ich finde es immer wieder unglaublich, wie viele Gespräche ich schon (unfreiwillig) in Zugabteilen und Cafés überhört habe, bei denen ich mich gefragt habe, ob die Person am anderen Ende des Gesprächs wusste, dass gerade mindestens 10 weitere Personen alles Mögliche über sie und/oder die Firma erfahren. Auch wenn es nur das halbe Gespräch ist.
Wenn es ein wichtiger Kunde ist, gehe ich vielleicht auch dann dran, wenn ich nicht alleine bin, aber dann sage ich  gleich, dass ich an einem öffentlichen Ort bin, so dass er entscheiden kann ob er trotzdem mit mir reden möchte.

Wenn ich einen Kunden von unterwegs anrufen muss, gelten die oben genannten Punkte, was die Umgebungslautstärke und Privatsphäre betrifft, natürlich ebenso. Zusätzlich ist es dann aber auch wichtig an die Bürozeiten (und evtl. die Zeitzone) des Kunden zu denken. Aber da gibt es ja im Notfall auch noch die Möglichkeit eine SMS oder eine E-Mail zu schicken.

Für alle Anrufe, egal ob geschäftlich oder privat, gilt für mich außerdem: 
- Telefonieren, wenn der Empfang schlecht ist oder werden könnte ist keine gute Idee. Je wichtiger das Gespräch, desto schlechter, wenn es mittendrin weg ist. Das gilt v.a. in Zügen und U-Bahnen, in der Nähe von Starkstromleitungen und auf dem Land (ja, auch in Deutschland gibt es Funklöcher!).
- Telefonieren beim Autofahren, auch mit Freisprechanlage oder Headset, geht nur im Notfall, wenn ich z.B. im Stau stehe und es absehbar ist, dass ich zu spät zu einem Termin kommen werde. Ansonsten: bei der nächsten Gelegenheit anhalten und dann telefonieren. Zum einen kann es ja  sein, dass ich auch noch etwas aufschreiben oder nachschauen muss, zum anderen ist es nun mal einfach so, dass man (und aller Klischees zum Trotz auch frau nicht) sich nicht auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren kann. D.h. entweder meine Aufmerksamkeit für den Verkehr oder das potentiell wichtige Gespräch leidet, und das kann beides sehr schnell ein ungutes Ende nehmen.
- Telefonieren als wäre man alleine, wenn man es nicht ist (und hier meine ich v.a. die Lautstärke), kann nicht nur peinlich sein, sondern nervt garantiert auch mindestens die Hälfte, wenn nicht alle, der unfreiwilligen Zuhörer. Besonders wenn das Thema die letzte DSDS-Sendung oder der Beziehungsstress ist. Nicht nur Kunden haben ein Recht auf  Privatsphäre. Deshalb sollte auch für Privatgespräche Vertraulichkeit ein Thema sein.

Was ist für Sie/euch ein absolutes Mobil-Fauxpas? Wer hat eine lustige, peinliche oder seltsame Geschichte zu diesem Thema? Ich freue mich auf Kommentare!