Freitag, 28. Januar 2011

Interpreting job

So I just finished my first interpreting job over several days for a direct business client. That's two firsts in one go! And it went really well, which makes me very happy! :)

It was the first direct client for me that was not a private person needing some documents translated or someone to interpret at their wedding. How I found this client? Through a colleague who called me before Christmas asking whether I would be available the end of January to interpret a "Train the Trainer Training" held by an English trainer at one of her clients'. She knew me from the BDÜ - goes to show that being involved in associations and groups does make a difference!

It was also the first time for me to interpret not just a few hours but several days in a row. I must admit, I was a bit worried about how my concentration would hold up, but it turned out to be fine. The trainer involved the participants quite a bit, so there were times when they had to do things on their own and I could relax. There were also breaks in between and even lunch! It was still exhausting, especially the last two days, and having to drive there and back every day with the weather turning back to winter (read: snow storm, icy roads, poor visibility, fog etc.) didn't make it any easier. I was totally powered out in the end and treated myself to a nice 1-hour massage... something I will make part of any interpreting assignment lasting more than 2 days from now on!
I got such great positive feedback from both the participants and the trainer - including in front of the bosses during the closing feedback session! - that it was totally worth it though! At times I felt like I was stammering, but I guess an interpreter's worst critic is always her own self, since I was repeatedly commended for delivering very fast, technically accurate and highly professional interpretation services! Several persons also thanked me for helping them understand. Management apparently had at first considered not hiring an interpreter, since "everyone knows English well enough". One person actually said to me: "I am so glad you were there, otherwise I would have been totally  lost" - so much for those presupposed English skills...
Of course it also helped that I got to translate the material beforehand (the translation was also lauded, btw), which was a really great way to prepare.

There will be three more sessions with different groups, so it should be easier then. The trainer and I are a good team, and knowing how the other one talks and acts definitely helps!

Montag, 17. Januar 2011

BDÜ-Neujahrsempfang 2011

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch der Neujahrsempfang des BDÜ-Landesverbands Bayern. Also habe ich mich wieder aufgemacht - diesmal bei deutlich besseren Wetterverhältnissen als letztes Jahr - und bin mit vier weiteren Nordbayern in München eingetroffen, um diese tolle Gelegenheit zu nutzen, alte Bekannte wieder zu treffen und neue Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen.


Diesmal waren wir in La Villa im Bamberger Haus, wo uns wieder ein hervorragendes Brunch-Buffet und ein nettes Ambiente erwartete. Dieses Jahr gab es zum Essen auch zwei Vorträge: 
Zum einen von Herrn Enninger vom Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes (RKW), der diese relativ neue Einrichtung vorstellte und deren möglichen Nutzen für Übersetzer erläuterte. (Ich habe mich natürlich auch noch persönlich mit ihm unterhalten, wenn auch nur kurz, da ich ja meine Nische "(Klassische) Musik" weiter ausbauen möchte.)
Zum anderen von Herrn Schlosser, ein Richter aus Kempten, der in äußerst kurzweiliger Weise darüber sprach, wie wichtig Dolmetscher in Gerichtsprozessen wirklich sind, und v.a. welche Qualifikationen - sowohl beruflich als auch menschlich - sie mitbringen sollten. Dabei illustrierte er seine Punkte mit Erlebnissen aus seinem Berufsalltag bei Gericht, die einmal mehr deutlich machten, dass die Gerichte tatsächlich gut daran täten, wirklich nur beeidigte und professionelle Dolmetscher hinzu zu ziehen - sonst endet das ganze auch mal in einem Freispruch, nur weil der Dolmetscher unfähig war?!

Die Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen waren wie immer sehr anregend, ich durfte auch wieder neue Gesichter kennen lernen, und natürlich wurden fleißig Visitenkarten ausgetauscht.
Und - wer mich kennt, wird nicht überrascht sein - ich bin auch wieder mit einem neuen Posten aus München zurückgekehrt: Ich bin nun das neueste Mitglied im Redaktionsteam des BayernInfo, der Fachzeitschrift des BDÜ-Landesverbands Bayern. :)
Außerdem habe ich mir Ideen und Ratschläge für die Gruppe für Studierende und Existenzgründer, die ich in Erlangen auf die Beine stellen möchte, eingeholt, und natürlich geredet und gegessen und es genossen, mal wieder unterwegs (als wäre ich das nicht genug?!) und unter Gleichgesinnten zu sein. ;)

Ich freue mich schon so richtig auf dieses Jahr, auch in und mit meinem Verband, und der Neujahrsempfang ist wirklich ein guter Weg, es anzufangen.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Deutsch zum Abgewöhnen: “in keinster Weise”

Die un-Phrase taucht immer wieder auf, wenn es Streit gibt oder etwas dementiert werden muss: Irgendwas war dann “in keinster Weise” beabsichtigt, ist “in keinster Weise” zu tolerieren. Ihr Gebrauch, gern auf Pressekonferenzen, offenbart eine gewisse Verzweiflung und den vermutlich unmittelbar bevorstehenden Verlust der Denk- und Sprachfähigkeit. Als Indiz für unwahre Behauptungen rangiert der Satz bei mir kurz vor dem berüchtigten “Ehrenwort”.
Das Wort “kein” lässt sich nicht steigern. Weniger als nichts gibt es nicht und mehr Nichts hat auch noch niemand mit Erfolg produzieren können. Von “kein” gibt es keinen Komparativ, und wo der fehlt, ist der Superlativ ja erst recht Quatsch. Man kann, wenn es unbedingt sein muss, doch einfach “gar nicht” oder “keinesfalls” sagen. Der Gebrauch dieser Nonsensform sollte in kein…er Weise beibehalten werden. Sonst könnte noch jemand auf die Idee kommen, Dementis hätten etwas mit Demenz zu tun.


(Nachgedruckt mit Erlaubnis von Peter, Original hier.)

Freitag, 7. Januar 2011

"New" office

Finally! I got all the parts I needed to extend my desk to the right, creating an extra workspace for writing tasks directly in front of the window. Now I have two nicely separated areas and twice the space, so things are a lot more clearly arranged.




It really is just a board and two bookshelves, but hey - makes on happy translator! :)

Donnerstag, 6. Januar 2011

EULISH

Zum Jahresbeginn gleich was zum Schmunzeln...