Mittwoch, 30. Juni 2010

The difficulties of English spelling

Got this from another Blogger's page, but it's so great, I just had to share it, too.

Montag, 28. Juni 2010

My digital identity - The Online Identity Calculator

A fellow blogger (LN Sabadosa) pointed this interesting little tool out, and of course I immediately tried it to see how I fared. Here's the result:

Congratulations. You are digitally distinct!
This is the nirvana of online identity. A search of your name yields lots of results about you, and most, if not all, reinforce your unique personal brand. Keep up the good work, and remember that your Google results can change as fast as the weather in New England. So, regularly monitor your online identity. That way, if something negative, such as an anonymous ad hominem attack on your character on a blog, crops up, you can address it quickly, before it gets out of hand.
 
Looks like I am doing well in promoting my business and keeping my identity "clean". Hooray!

Mittwoch, 23. Juni 2010

Altes Handy - Neues Handy

Nachdem mein Handyvertrag diesen Monat fällig war und ich eigentlich Anspruch auf ein neues, vergünstigtes Handy hatte, war ich schon voller Freude auf ein neues Spielzeug, vielleicht sogar mit GPS....
Leider ist es bei meinem Anbieter scheinbar nicht möglich ein Handy zu bekommen, dass meine Anforderungen erfüllt, ohne dass man entweder sehr viel Geld zahlen oder eine Internet-Flatrate nehmen muss, die ich definitiv nicht brauche.
Mein Handy muss genau drei Dinge können: Telefonieren, mit meinem Outlook synchronisieren (Kontakte, Termine, Aufgaben) und Push-Mail empfangen bzw. senden (BlackBerry). Natürlich gibt es jede Menge Handys, die genau das können - und noch viel mehr. Und genau das macht sie so teuer. Und diese ganzen anderen Funktionen, die ich weder brauche noch möchte, machen nur dann Sinn, wenn man ständig online ist, also eine Internet-Flatrate hat. Die ich aber nicht brauche. Und ab € 20 aufwärts im Monat mehr kostet.
Nachdem ich wer weiß wie lange mit verschiedenen Service-Vertreterinnen und -vertretern telefoniert hatte, mich vor Ort und online informiert hatte, kam ich schließlich zu dem Schluss, einfach genau das gleiche Handy nochmal zu kaufen und meinen Vertrag auf SIM-only umzustellen (was € 10 im Monat weniger kostet). Genau das gleiche Modell gab es (natürlich) bei meinem Anbieter nicht mehr (ist ja schließlich schon über 2 Jahre alt), aber 3-2-1-meins habe ich es doch erstanden - nagelneu, mit Rechnung und Garantie!
Und heute kam es auch schon  und wollte natürlich gleich in Besitz genommen werden. Wie befürchtet, hat das natürlich nicht auf Anhieb und ohne diverse Telefonate und E-Mails geklappt, und sehr produktiv war ich heute, nachdem das Paket gekommen war, auch nicht, aber es eilt ja netterweise mal nichts, und dafür habe ich jetzt ein schönes, neues Handy, das genau das macht, was ich will, und mir auch noch Geld spart! Was will man mehr in der Mitte der Woche? :)

Montag, 21. Juni 2010

Stylistic traps in technical English - and solutions

Freitag Nachmittag und den ganzen Samstag war ich - mal wieder - auf einer Fortbildung, und zwar bei einem Seminar des BDÜ. Diesmal ging es um technisches Englisch und die stilistischen Probleme, die sich aus den gänzlich verschiedenen Denkweisen deutscher und (weil der Referent Amerikaner ist in diesem Fall) amerikanischer Ingenieure ergeben.

Der wichtigste Unterschied ist, dass im Deutschen z.B. Betriebsanleitungen sehr kompliziert geschrieben sind und die Sätze möglichst viel Information enthalten. Im Englischen ist aber genau das Gegenteil erwünscht, nämlich dass alles einfach und umkompliziert geschrieben ist und möglichst nicht mehr als eine Aussage pro Satz enthält. (Ein Beispiel für guten Stil in technischem Englisch ist: "File not found". Direkt, kurz und leicht verständlich. Wenn man sich dagegen einen deutschen Satz anschaut: "Um eine Verstopfung des Systems zu vermeiden, muss in regelmäßigen Intervallen ein Reinigungsvorgang erfolgen." - viel zu kompliziert, lang und umständlich.)
Der Trick ist, diese komplizierten und teilweise auch unverständlichen oder unklaren Sätze zunächst in einfaches "Kindergarten-Deutsch" zu verwandeln und erst dann zu übersetzen. Dabei sind dann natürlich noch andere Fallen zu umgehen, wie die Vorliebe des Deutschen für Substantivierung (das Englische bevorzugt Verben) und das Passiv, oder sehr allgemein zu schreiben, anstatt direkte Anweisungen zu geben, etc.
Was mich zunächst überrascht hatte war die Tatsache, dass erstaunlich viele englische Muttersprachler und Übersetzer mit sehr hohem sprachlichem Niveau dabei waren. Es wurde aber sehr schnell klar, dass auch ein hervorragender muttersprachlicher Übersetzer mit jahrelanger Erfahrung die oft verworrenen Sätze deutscher Betriebsanleitungen beim besten Willen so nicht ins Englische übertragen kann. Zunächst muss der deutsche Text quasi in ein Deutsch übertragen werden, das auch nicht-Ingenieure problemlos verstehen und das eindeutige, klare Aussagen macht. Dabei fällt dann immer wieder auf, dass die Sätze eigentlich die Hälfte der Information gar nicht beinhalten und oft eine Rücksprache mit dem Verfasser unumgänglich ist. Denn einfach das zu übersetzen, was da steht, ergibt allzu oft im Englischen wenig bis gar keinen Sinn oder verwirrt nur.

David Burkhart, der Referent,  verstand es, die einzelnen Punkte auf humorvolle Art zu beleuchten und hatte jede Menge Beispiele zum Üben parat. Überhaupt war die aktive Mitarbeit der Teilnehmer gefragt, und es ergaben sich dank einer wirklich offenen Gruppe teilweise lautstarke und angeregte, aber sehr fruchtbare Diskussionen. Die Lösungsansätze und -vorschläge empfand ich als sehr hilfreich, obwohl ich (zu meiner eigenen Genugtuung und mit ein bisschen Stolz) feststellen durfte, dass ich die meisten stilistischen Fallen bereits erfolgreich umgehe - auch wenn ich nicht immer den Grund dafür wusste!


Das Buch zum Seminar gibt es übrigens vom BDÜ auch käuflich zu erwerben und es enthält u.a. auch Lösungsvorschläge und oft Erklärungen zu den Lösungen, was äußerst hilfreich ist, v.a. wenn eine Lösung nicht unbedingt gleich nachvollziehbar oder plausibel erscheint. 
Und wer interessiert ist, das Seminar gibt es (verkürzt) noch einmal, und zwar unter dem Titel "Technical Writing" in Stuttgart am 03.07.2010. Es sind noch Plätze frei.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Hmmm...

Hier möchte ich nicht unbedingt essen gehen....

I don't think I'd want to eat here....














(Photo: Bernd Wagner)

Freitag, 11. Juni 2010

Google Analytics für Deutschland

Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit zum Bloggen. Ich bin einschließlich nächster Woche ausgebucht, was ja an sich eine schöne Sache ist, aber bei dem hoch sommerlichen Wetter die letzten Tage fällt es doch nicht leicht den ganzen Tag am PC zu sitzen...

Trotzdem wollte ich doch zumindest etwas von dem super BDÜ-Seminar, bei dem ich am Mittwoch war, implementieren. Das Seminar wurde von Judy Jenner von Translation Times gehalten (ja, ihre Zwillingsschwester Dagmar war auch dabei) und hatte den klangvollen Titel "Effiziente Nutzung von Social Media und Web 2.0". Es ging darum, wie man als freiberuflicher Übersetzer, also Einzelkämpfer, das neue Web zu seinen Gunsten nutzen kann, also wie Webseiten, Blogs und Social Media wie Facebook und Twitter dazu beitragen können, bekannter zu werden und somit auch das Geschäft zu beleben.
Ich durfte feststellen, dass ich schon ganz gut dabei bin, aber es immer noch besser machen kann, sprich mehr nutzen. Das werde ich auch tun - sobald dieser Großauftrag abgehakt ist.
Aber zurück zum Thema: Ich wollte also wenigstens eine Sache umsetzen, von der Judy sprach, nämlich Google Analytics. Dieses nette und kostenlose Tool ermöglicht es einem zu sehen, wie viele Besucher die eigene Webseite hatte, woher sie kamen etc. Eigentlich ganz einfach in die Webseite zu integrieren, meinte Judy. Tja, bei  meiner geht das leider nicht so einfach, deswegen habe ich meinen Webseitenmanager damit beauftragt, und der hat mich darauf hingewiesen, dass der von Google bereitgestellte Code, der in die Webseite eingefügt werden muss, damit das Ganze funktioniert, so in Deutschland nicht verwendet werden darf, weil das dem Datenschutzgesetz widerspricht! Eine ausführliche Erklärung und Anleitung zur Abhilfe gibt es hier.
Wie gut, dass das Web keine gesetzesfreie Zone ist...

Mittwoch, 9. Juni 2010

Ten words you need to stop misspelling

A very handy little guide to remembering how to spell things correctly, especially those homophones.
(by The Oatmeal)

Warning: Not for the tender-hearted....

Dienstag, 1. Juni 2010

Kunde = König?


Hat der Kunde immer Recht? Auch, wenn er nicht Recht hat?

Aus gegebenem Anlass musste ich mich vor Kurzem mit dieser Frage auseinandersetzen. Ein Kunde hatte eine von mir angefertigte Übersetzung bemängelt, und zwar ziemlich heftig. Es war die Rede von einer "Wort-für-Wort-Übersetzung" und zu vielen Wiederholungen, und dass der Kunde die gesamte Übersetzung überarbeiten musste.

Der erste Gedanke, der mir in diesem Moment durch den Kopf ging war natürlich: Nein, das kann nicht sein, ich liefere nur hervorragende Arbeit. Der zweite Gedanke war dann schon etwas rationaler: Jeder macht mal Fehler, auch ich - aber bei diesem Text kann ich mir eine Wort-für-Wort-Übersetzung überhaupt nicht vorstellen.

Ich erhielt die überarbeitete Version und verglich sie mit meiner Übersetzung. Das Ergebnis:
- Die meisten Änderungen basierten rein auf Stil. Der oder die andere(n) Übersetzer, die bereits für diesen Kunden übersetzt hatten, haben (natürlich) ihren eigenen Stil, und den konnte ich schlecht nachmachen ohne mich intensivst in die Materie einzuarbeiten. (Deshalb sollte nach Möglichkeit auch immer derselbe Übersetzer genommen werden.)
- Der Anmerkung der Wort-für-Wort-Übersetzung konnte ich lediglich für die erste Seite (Titelseite) zustimmen (v.a aufgrund der Veränderungen seitens des Kunden, siehe letzter Punkt).
- Einige Änderungen waren sogenannte "Verschlimmbesserungen", da grammatikalisch falsch oder „zu Deutsch“, v.a. was die Satzstellung und Satzlänge betrifft (genau der Punkt, der mir angekreidet wurde). Auch wurde viel Passiv verwendet, was im Englischen schlechter Stil ist und ich deshalb geändert hatte.
- Bezüglich der vielen Wiederholungen ergab ein Vergleich, dass zum einen der Originaltext voller Wiederholungen war, die man auch nur bedingt mit Synonymen übersetzen konnte, und zum anderen die "verbesserten" Ersetzungen genauso viele Wiederholungen ergaben, nur anders verteilt.
- Die neue Version enthielt außerdem Text, der nicht in dem mir vorliegenden Original stand.

Ich bin immer offen für Kritik und freue mich über jedes Feedback seitens des Kunden - solange es gerechtfertigt ist. Allerdings sollte der Kunde sicher sein, dass es sich tatsächlich um einen Fehler handelt und wenn möglich Lösungen vorschlagen. 

Die folgenden Punkte sollen ein Anstoß sein, Missverständnisse und schlechte Beziehungen zu vermeiden:
- Oft wird die Übersetzung beim Kunden nicht von einem Muttersprachler oder Mitarbeiter mit Sprachkenntnissen auf muttersprachlichem Niveau geprüft, was leider zu den oben genannten Verschlimmbesserungen führt, v.a. was die Satzstellung und Grammatik betrifft. Fragen Sie im Zweifelsfall lieber nach, schließlich sollte man davon ausgehen, dass der Übersetzer sein Handwerk versteht und weiß, was und warum er es tut!
- Ein anderer Stil (und jeder Übersetzer schreibt anders) ist kein Fehler, sondern eben nur anders. Geben Sie fünf Übersetzern den selben Text und Sie werden fünf verschiedene Übersetzungen erhalten, von denen (hoffentlich, wenn es Profis sind) alle richtig sind.
- Ein Glossar ist Gold wert! Das gilt nicht nur für Produkt-spezifische Fachausdrücke, sondern auch für Unternehmens-spezifische Termini. Die meisten Wörter haben nicht nur ein Äquivalent in der anderen Sprache, deshalb ist es enorm hilfreich, wenn der Kunde eine Liste der erlaubten und der nicht-erlaubten Ausdrücke hat. V.a. wenn nicht immer der selbe Übersetzer zur Verfügung steht, sorgt das für einen einheitlicheren Stil.
- Kommunikation ist kein lästiges Übel, sondern absolut notwendig, v.a. wenn es zu unterschiedlichen Meinungen über die Qualität kommt. Einfach Mängel feststellen und die Rechnung nicht oder nicht vollständig zahlen zu wollen, ist keine Lösung. Zudem hat jeder Übersetzer das Recht auf Mängelbeseitigung bevor es zu solch drastischen Schritten kommt. Wer weiß, vielleicht liegt nur ein Missverständnis vor, das sich in drei Minuten geklärt hat? Lieber einmal zu viel gefragt, als eine gute Geschäftsbeziehung verdorben.

Was aus meinem Kunden geworden ist? Hoffentlich ein schlauerer als vorher... ;)