Mittwoch, 31. März 2010

Zitat des Tages

Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten
in ihren unübersetzlichen Worten.

                                         (Marie von Ebner-Eschenbach)

Montag, 29. März 2010

The importance of correct punctuation

Caution! This joke contains some violence and strong language.

A giant panda goes into one of those expensive and pretentious restaurants serving French/Asian fusion cuisine and takes a table for one. The surprised waiter for that table explains unctuously that his name is Marcel, he will be your server tonight, and we 'ave a number of specials (he is French), etc., etc. The panda listens impassively to the list of $27 chili-pepper encrusted swordfish specials and so on, and then orders a delicately flavored dish of young bamboo tips and mixed greenery served with steamed jasmine rice. On finishing his meal, the panda gets up, reaches into his fur for a handgun, brings down the waiter with one shot, and calmly heads for the door.
The head waiter is near the door and exclaims in shock, "Oh, monsieur, what 'ave you done? You 'ave killed Marcel! Why 'ave you done zis, monsieur? You 'ad some problem? Ze service was not acceptable?"
The panda scowls at him and says, "I'm a f*%&ing panda. Go look it up." He stalks out into the night.
The baffled staff huddle round the compact encyclopedic dictionary that they keep on the premises, and turning to Panda, giant, they read this:

Panda, giant. Large bear-like animal, Ailuropoda melanoleuca, with distinctive black and white markings, related to raccoon family. Rare; found only in bamboo forests of Tibet and western China. Eats shoots and leaves.

Dienstag, 23. März 2010

Hommage an die Generation LOL

Ja, manchmal fürchte ich wirklich, dass unsere Sprache sich langsam auflöst...
Hier ein lustiges, aber auch etwas nachdenklich stimmendes Lied zum Thema:

Donnerstag, 18. März 2010

Things We Say Wrong

Just a little thought on language - the English one, in this case.

Enjoy!

Donnerstag, 11. März 2010

Filmtipp: Die Frau mit den fünf Elefanten

Swetlana Geier gilt als die größte Übersetzerin russischer Literatur ins Deutsche. Ihre Neuübersetzungen von Dostojewskijs fünf großen Romanen, genannt die "fünf Elefanten", sind ihr Lebenswerk und literarische Meilensteine.
Swetlana Geier: „Für das Übersetzen ist die Vorstellung eines Transports keine zureichende Metapher. Es ist kein Transport, weil das Gepäck niemals ankommt. Mich haben immer die Verluste interessiert. Mich hat das interessiert, was immer jenseits des Neuen, des Übersetzten bleiben muss.“
Ihre Arbeit ist von großem sinnlichen Sprachverständnis und kompromissloser Achtung vor den Autoren geprägt. Sie hat den Anspruch, dass die Übersetzung im Kern den Geist des Werkes und das Wesen des Autors treffen muss. Zugleich ist ihr bewusst, dass jede Übersetzung letztendlich unvollkommen und der Zeit ihrer Entstehung verhaftet bleibt. Sie sagt:

„Übersetzungen sind sterblich. Jede Zeit verdient ihre eigenen Übersetzungen“.
Swetlana Geiers Leben wurde von Europas wechselvoller Geschichte überschattet und ihr Schicksal ist außergewöhnlich: 1923 in der Ukraine geboren, erlebt sie mit 15, wie ihr Vater bei Stalins politischen Säuberungen verhaftet wird, 18 Monate später schwer misshandelt entlassen wird und kurz darauf stirbt. Mit 18 verliert sie ihre beste Freundin, als SS Kommandos in Kiew 30’000 Juden hinrichten. Während der Besetzung der Ukraine arbeitet sie als Dolmetscherin und wird 1943 mit ihrer Mutter in ein Ostarbeiterlager in Dortmund interniert.
Sie erlebt die Gräuel zweier Diktaturen, aber trifft immer wieder auf Menschen mit Zivilcourage und Mut, die sich für sie engagieren und ihr Überleben ermöglichen.

„Es gab einen Mann, der sich für mich einsetzte. Er war ein Mitarbeiter im Ministerium für die besetzten Ostgebiete. Und es war nicht so, dass er sich ein Schätzchen ins Bett holen wollte. Ich habe damals unter den Deutschen Menschen getroffen, die vollkommen selbstlos Unmögliches für mich erreichten.“
Nach dem Krieg bleibt sie in Deutschland, studiert, gründet eine Familie und beginnt, russische Literatur ins Deutsche zu übertragen. Heute unterrichtet sie seit 40 Jahren an verschiedenen Universitäten. Sie ist mehrfache Groß- und Urgroßmutter und das Oberhaupt ihrer weit verzweigten Familie.

„Meine Lehrerin hat immer gesagt: ‚Nase hoch beim Übersetzen’. Das heißt, man übersetzt nicht von links nach rechts, wie die Sprache läuft, sondern nachdem man sich den Satz angeeignet hat. Er muss nach Innen genommen, ans Herz gelegt werden. Ich lese das Buch so oft, bis die Seiten Löcher kriegen. Im Grunde kann ich es auswendig. Dann kommt ein Tag, an dem ich plötzlich die Melodie des Textes höre.
Dostojewskijs Werk nimmt in Swetlana Geiers Leben einen besonderen Stellenwert ein. In einem jahrelang dauernden Prozess verleibt sie sich die Texte ein, studiert die Manuskripte Dostojewskijs, reist an die Schauplätze, an denen die Handlungen in den Romanen angesiedelt sind, um deren Geografie zu verstehen und mit den Augen des Schriftstellers sehen zu lernen.

„Man muss Dostojewskij lesen wie ein Schatzgräber: an den unscheinbarsten Stellen sind Juwelen vergraben, die man oft erst beim zweiten oder dritten Mal Lesen entdeckt. Er ist unerschöpflich.“
Heute ist Swetlana Geier mit dem Leben und Wirken dieses Dichters vertraut wie wohl kaum sonst jemand. Und seine zentralen Themen, um die seine Romane immer wieder kreisen, faszinieren sie mehr denn je: Die Frage nach der Freiheit des Menschen. Seine Selbsterkenntnis. Und: kann der Zweck die Mittel heiligen?

Mit 85 Jahren reist Swetlana Geier zum ersten Mal seit dem Krieg zurück an die Orte ihrer Kindheit in der Ukraine. Der Regisseur Vadim Jendreyko begleitete sie auf dieser Reise.

In Fragmenten zeichnet der Film die Erinnerung der Protagonistin auf, Archivbilder widerspiegeln dabei die Weltgeschichte, deren Zeugin sie war. Er begleitet sie zu den versiegelten Orten ihrer Kindheit und folgt ihr zu hause bei ihren Alltagsaufgaben wie auch bei ihrer literarischen Tätigkeit.

Der Film verwebt Swetlana Geiers Lebensgeschichte mit ihrem literarischen Schaffen und spürt dem Geheimnis dieser unermüdlichen Mittlerin zwischen den Sprachen nach.
Er erzählt von großem Leid, stillen Helfern und unverhofften Chancen - und einer alles überstrahlenden Liebe für Sprache.
(Synopsis von www.5elefanten.ch)            

Freitag, 5. März 2010

Searching for Words

I have been swamped with work these last weeks, so my apologies for the long-ish silence...

But as recompense, I offer you a link to a great website full of very helpful information (The Editorium) and a taste of one very useful one, namely  instructions for Advanced Find and Replace for Microsoft Word.

This document contains a host of tips and tricks that turn the Search and Replace function in MS Word into a real and valuable tool. Did you know that you can search with codes or for special characters, like paragraph markers? This is really useful, for example when you copied text from a pdf and end up with all these extra paragraphs you neither need nor want. The solution hides in the Wildcard Mode, and the Editorium document gives several examples and easy step-by-step instructions on how to solve that problem (plus many more). 
And the best part: you don't have to read through all that text again in order to find a specific code - there is a neat list of references at the end, listing it all, grouped by topics.