Donnerstag, 30. Dezember 2010

Letzer Beitrag des Jahres

Morgen ist der letzte Tag des Jahres 2010 - Zeit für den fast schon obligatorischen Rückblick: auf mein erstes Jahr als Blogger, und auf das Jahr überhaupt.

Rein statistisch gesehen habe ich meinen Vorsatz, jede Woche mindestens einen Beitrag zu schreiben, erfüllt: Dies ist Beitrag Nummer 74. Zugegeben, manchmal bestanden diese Beiträge "nur" aus Verlinkungen, Videos oder Beiträgen anderer Schreiber. Trotzdem bin ich schon ein bisschen stolz auf mich, dass ich das tatsächlich durchgezogen habe - selbst im Urlaub gab es Neues, dank der Möglichkeit die Veröffentlichung zu terminieren. Und außerdem: das Web 2.0 ist doch ein Ort, an dem Ideen weiter gegeben werden, somit habe ich doch eigentlich alles richtig gemacht, oder? ;) Schließlich habe ich auch immer brav meine Quellen angegeben.... Und es war ja auch nicht so, als hätte ich selber gar nichts zu sagen gehabt!
Leider war die Rückmeldung meiner Leser (und ich gehe mal davon aus, dass es doch mehrere sind, nachdem mein Blog alleine diesen Monat schon 400 mal angeschaut wurde) eher spärlich - ein Wunsch für nächstes Jahr also: mehr aktive Beteiligung, bitte! So immer ins Leere zu rufen ist schon ein bisschen einsam....

Was 2010 aus geschäftlicher Sicht betrifft, kann ich auch nicht klagen , eher im Gegenteil. Langsam denke ich, dass ich eine gute Balance zwischen Arbeit und Leben gefunden habe, nicht zuletzt auch dank meiner tollen und regelmäßigen Kunden, und inzwischen kann ich sogar schon ohne schlechtes Gewissen "Nein" sagen! :)
Meine Präsenz im Web, mit diesem Blog, Twitter, Webseite, diverse Mitgliedschaften in Online-Communities etc., hat sich schon wiederholt ausgezahlt. Diese Zeit ist also auch definitiv gut investiert!
Kurz gesagt: Für mich war 2010 ein durchweg gutes Jahr!

Und was wünsche ich mir für 2011? Vor allem gute Gesundheit, regelmäßige Arbeit, nette Kunden, viel Abwechslung und Neues, wenig Stress. Und das wünsche ich auch allen Lesern!
Bis nächstes Jahr!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

memoQ

So, nachdem ich mich seit Montag erfolglos mit SDL Studio 2009 SP3 herumschlage und jetzt auch nicht mehr zu SP2 zurück kann und auch noch die bisher unangetastete Version auf dem Notebook nicht mehr richtig funktionieren will, ist der Entschluss ein anderes CAT-Tool zu kaufen gefallen.
So begeistert ich von Studio 2009 eigentlich bin, dieses ständige Theater bei jedem Update, ungenügende Patches und Hotfixes, und das ewige Problem mit Java reicht mir jetzt einfach.
Ich habe memoQ schon seit ich es kenne allen empfohlen, die noch kein Tool haben, weil es einfach nur toll ist, und v.a. auch der Support spitze, was ich so mitgekriegt habe. Bis jetzt hatte ich es aber für unsinnig gehalten, mehr als ein Tool zu haben, weil man ja eh immer nur eines benutzt, weil das ständige Wechseln allein schon mit den Termbanken und Translation Memories lästig ist, und meines hat ja (meistens) doch ausreichend funktioniert. Aber jetzt habe ich echt die Nase voll!
Und der nette Gruppenkauf auf ProZ.com hat mich jetzt doch dazu bewogen, diesen Schritt zu gehen.
So there.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Zitat des Tages - Quote of the day

The people of Spain think Cervantes
The equal of a half dozen Dantes;
An opinion resented most bitterly
By the people of Italy...


(Source unknown)

Montag, 6. Dezember 2010

Der letzte noch lebende Dolmetscher bei den Nürnberger Prozessen

Es ist zwar schon wieder eine Woche her, aber es war so viel los, dass ich erst jetzt zum Berichten komme.

Am 21. November 2010 eröffnete das "Memorium Nürnberger Prozesse" im Landgericht Nürnberg, eine Einrichtung der museen der stadt nürnberg, bestehend aus einer umfassend informierenden Dokumentationsausstellung und dem Schwurgerichtssaal. In eben diesem Saal fand am 30. November eine Lesung mit Siegfried Ramler aus dessen Autobiographie statt.

 Siegfried Ramler
Geladen hatte unter anderem auch der BDÜ, aber ich wäre auch so gekommen, denn diese einmalige Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Also machte ich mich trotz widriger Witterungsverhältnisse auf den Weg nach Nürnberg. Und die Mühe hat sich wirklich gelohnt! Es war fast schon unwirklich  jemandem zuzuhören, der an einem solch weltbewegendem Ereignis tatsächlich dabei war! Aktiv beteiligt, und zwar vom ersten bis zum letzten Prozess! 
Für meine Generation ist das alles Geschichte, selbst meine Eltern waren noch zu klein, um irgendetwas davon wirklich mitzubekommen, und es scheint einem oft in so weiter Ferne zu sein. Und dann trifft man einen Menschen - spricht mit ihm, gibt ihm die Hand (bekommt ein Autogramm!) - der dabei war, für den das ein Teil seines Lebens ist! Wirklich eine wunderbare Gelegenheit, v.a. als Übersetzer und Dolmetscher!

Herr Ramler hat seine Memoiren auf Englisch verfasst - die Sprache, mit der er die letzten 70 Jahre täglich gelebt hat -, erzählt hat er aber auf deutsch. Und das war meiner Meinung nach nach so langer Zeit erstaunlich gut. Klar fehlten im manchmal die Worte, oder er erwischte das fast-richtige. aber verstanden hat man ihn wunderbar, und auch, dass er eigentlich Österreicher ist, war nicht zu überhören!

Die Fragezeit war leider etwas kurz, aber ich wurde meine Frage beim anschließenden Signieren trotzdem los: Wieso außer ihm sonst keiner bis zum letzten Prozess als Dolmetscher durchgehalten hat? Wie das mit dem psychischen Stress war? Seine Antwort: Er war mit der jüngste Dolmetscher (22), die meisten anderen waren schon älter, im Ruhestand etc.

Er ist mit seinen fast 90 Jahren auf jeden Fall erstaunlich fit und munter, und ich wünsche ihm, dass er noch viele gesunde und produktive Jahre vor sich hat - und endlich auch mal Zeit für sich findet!



Das Buch ist beim Martin Meidenbauer Verlag erschienen.

Nachtrag:
Von meiner Mutter habe ich eben erfahren, dass eine Cousine meiner Großmutter während der Nürnberger Prozesse als Sekretärin gearbeitet hat. Leider ist sie schon vor ein paar Jahren gestorben - wieso erfährt man sowas immer erst, wenn es zu spät ist? Die Generation, die das alles noch gelebt und erlebt hat, geht langsam von uns, und nimmt ihr Wissen leider viel zu oft mit ins Grab...

Dienstag, 30. November 2010

Agency vs. Freelancer

Should you hire a freelance translator or a translation agency?
by José Henrique Lamensdorf

Assuming you are not in the translation business, just need such services, either as an individual or for your organization, here are some candid tips to help you in avoiding unpleasant outcomes.
Of course they are not rules that apply always, nor they cover all possibilities. Common sense is advised to prevail, always!
You probably don't need a translation agency if:
  • Your translation is between two fairly common languages worldwide, and you are in a country where either one is the national language. It should be relatively easy to find and contact such a translator directly.
  • The content of your translation is not specifically directed to practitioners of a profession; any individual with average education will read and understand it.
  • Only a few copies of your translation will be issued, few people will read it, so the cost of perfectionism in proofreading is not fully justified. 99% right is good enough.
  • You need a sworn translation in any country that has specific laws about it (e.g. Brazil, Spain, Argentina), and therefore it should be possible to find a list of duly accredited professionals that you can contact directly.
  • Your translation involves something that requires direct contact with the translator, e.g. guidance on terminology for some new technology where reference material is not widely available.
  • It's the translation of a foreign book to be commercially published. It's your job to find a suitable translator!
  • All you need is the translated text, you have all necessary formatting, DTP, web design, whatever post-translation processes covered.
  • There is no extraordinary rush in terms of too much volume and too little time. One competent translator can handle normally 2,000 to 4,000 words per day, sometimes more.
  • No special software is involved, e.g. PowerPoint, CAD, video subtitling, DTP-specific programs... though you may find translators that work with the one you need.
  • You have means to ascertain the final quality of the job, i.e, someone dependable to have a look at it, if you don't master the target language.
You probably need a translation agency if:
  • Your translation requires relatively hard-to-find language pairs, and/or technical specialization in fields of human knowledge where translators are hard do find.
  • You need simultaneous translation into several different languages, or have a constant stream of translation work, and don't have time to deal directly with a number of translators.
  • Your translation will be printed in several thousand copies, or (hopefully) seen by millions of web surfers, and your organization's image will be at stake, so failproof checking is a must.
  • You need a certified translation for a country where there are no specific laws on that matter, hence there isn't a list of accredited professionals, and it's better to have an established organization to vouch for its accuracy.
  • You have reference material for the translation content, however you haven't manpower available to answer queries from translators all the time.
  • You need additional services, either bureaucratic (e.g. notarization, consular legalization) or technical (e.g. video subtitling or dubbing, graphic arts editing, DTP, etc.) and want a turn-key service.
  • You have a large volume to translate and time is short. You know that more than one translator will be needed, but you don't want the burden of assembling and adjusting all the pieces into something uniform.
  • You need the translation of material available in proprietary files created with some specific application, e.g. CAD, InDesign, QuarkXpress, PowerPoint, Flash, etc.).
  • The job is complex, and/or it involves several people/organizations, however you want to process only ONE invoice for it all, with all the work having been thoroughly checked in advance.
  • As translation is far away from your core business, you just want to send the job with instructions to someone who can do it, and wish that the next news you'll have from them will be the finished job and the invoice; nothing in the meantime.
Tips for hiring a freelance translator:
  • Do not trust blindly the assertions on their CVs or web sites. An impressive list of clients served may be meaningless. Imagine if all the "work" they did for, say, Microsoft or Disney, was to translate a "No smoking" sign! If available, ask how long they have been working for certain clients, or how many jobs they have done for them.
  • Don't force translators outside their comfort zone, either in languages or specialties. Just because Spanish and Portuguese are close, a good Brazilian translator working from English might not make an acceptable job from Spanish. A financial translation specialist might not be able to deal well with IT material, and so on.
  • If you are looking for rock-bottom prices and couldn't care less about quality, consider using free online automatic translation, like http://translate.google.com. Though the flaws will be different, they will be consistent throughout the text, and the overall quality of a cheap amateur translator will be about the same.
  • Don't look too far away. If you need translation between two European or Pan-American languages, what do you think your chances are in finding a suitable translator in the Far East?
  • Do care about language variants. If you want a translation for a certain country, be specific! Don't rely on the existence of a 'neutral' variant; there often isn't one.
  • Don't take loans from translators, they are not in the money-lending business. Strive to pay them as soon as the deliverables have been accepted. If you need cash, borrow it from a bank.
  • Don't fall for the 'native speaker' talk. If a translator is truly competent, they'll have mastered the target language, regardless of where they have been born. However if your material needs catchy wording, use someone actually living in the target language area (either as a translator or for final editing). A native speaker living for decades outside their homeland may be using outdated language, if some slang or wordplay is involved.
  • Ascertain whether they'll be doing it themselves or outsourcing. If they will outsource parts of the translation job, make them accountable for consistency; it's their problem. If they will be outsourcing post-translation work (e.g. DTP, dubbing), make them fully responsible for its outcomes - you don't want to have to deal with their vendors. If they'll be outsourcing the whole thing, treat them like an agency (see below), not a freelancer.
  • Don't ask for miracles. If they tell you it can't be done in the time you are giving them, believe it! Don't insist in forcing them to believe that your farfetched deadline is possible. Better safe than sorry.
  • Don't believe in translators who tell you they can do anything. Chances are that their work standards are so low for everything, that anyone would be able to improvise with such (despicable) quality.
Tips for hiring a translation agency on the Internet:
  • Don't get impressed by their web site. Any fly-by-nite business could get a great web designer to make it so. Likewise, a great translation agency may care more about their web site content than bother to dazzle you with flashy animations all over.
  • Don't get overly impressed by their clients list. A one-page memo translated ten years ago may be the only thing that led any prestigious organization to appear there.
  • If they offer unbeatable low rates, scram! Look for honest market rates. They might be using free online automatic translation, which you could do as well... at absolutely no cost! Otherwise they might be using such cheap amateurs that it will be a waste of time.
  • If their web site is multilingual, check all pages in languages you know. This should give you a good sample of the kind of translators and proofreaders they use.
  • Check their translators recruitment page. If they seem overly interested in rates, it's likely that they are hiring the cheapest vendors in the marketplace.
  • If it is available on their web site, check their payment terms to translators. There are many traslation agencies that will collect from you COD or even in advance, and yet pay their translators in 30, 60, or more days... with money from the next job they get. These agencies usually don't know (nor care) much about translation; it's just a scheme to get some interim cash at hand.
  • Also check if they demand that translators deliver fully-proofread material, while asserting that all their work is reviewed by someone else. If they do, you may be paying extra for services you won't get.
  • Don't look too far away for an agency. Try to hire one in your country, or in the target-language country. Though the cost of living in some places may be lower, most likely they'll have to find competent translators for these languages in either of the two first ones.
  • Some home-based one-person translation agencies may, in fact, be really good, as long as they don't overgrow their managerial capacity. Unless they pretend to be larger than they actually are, there is no harm.
  • Last but not least, if it's too good to be true, it probably is. Watch out!
© José Henrique Lamensdorf, originally published here.

Freitag, 26. November 2010

This blog in a picture

Wordle: A-Z Translation Blog

created with wordle

Mittwoch, 24. November 2010

30 Spooky Freelancing Practices

Courtesy of the Freelance folder.

Spooky Freelancing Habits

Are you engaging in scary freelance practices? Check out the following list:
  1. Not researching your client. You’d better believe that your client researched you before they hired you. Why wouldn’t you do a little work and research them?
  2. Not asking for a payment up front. For a new client, you should ask for at least 50% of money for the project up front. This ensures that you will get paid at least something.
  3. Starting work before there’s a written agreement in place. Contracts are important, but if you don’t get a contract at least get it in writing. Nobody’s memory is perfect.
  4. Starting work before you understand what the client wants. This one’s easy. Don’t agree to do something unless you understand what the client wants.
  5. Trying to be the lowest priced freelancer in your specialty. Let’s face it, really low prices are scary. It means that you’re going to struggle to make ends meet.
  6. Working for exposure or some other undefined future promises. How valuable is exposure, really? In most cases, a future promise is equivalent to working for free.
  7. Not checking over your work carefully before submitting it to the client. Too many mistakes are bad for business and can lose you a client.
  8. Not managing your time well. Find a time management system that works well for you and stick to it. You can tell if it’s working by whether or not you meet your deadlines.
  9. Not maintaining an online presence. In this environment, an online presence is really not optional. Get online and get involved.
  10. Failing to monitor your reputation. Do you care what your clients are saying about you? If you care about your freelancing business, take the time to find out.
  11. Taking an excessive amount of time to respond to a client. How long do you make a prospective client wait before you answer them? (Hint: Over eight business hours is too long.)
  12. Complaining or griping publicly. How do you conduct yourself online? Do you come across as being pleasant or grumpy? Would you want to work with you?
  13. Not investing in updating your skills. Technology is changing. It’s important for freelancers to stay current in their field by learning all they can.
  14. Working on outdated equipment. The machine you started your freelance business on will be outdated in a year or two. Budget for upgrades.
  15. Failing to keep track of your business expenses during the year. Business expenses are tax deductible (at least in the U.S.). Be sure to keep good records.
  16. Forgetting to take into account the amount of time a project will really take. Don’t try to cram too many projects into too little time.
  17. Not getting help when you need it. Whether it be from another freelancer, or another type of specialist, sometimes the best thing you can do is ask for help.
  18. Playing computer games and surfing when you should be working. Just because you work at home doesn’t mean that you can get away with slacking off.
  19. Not taking enough breaks or scheduling time for vacations. Everyone needs to rest from time to time, and that includes freelancers.
  20. Procrastinating. Avoid the scary habit of putting projects off. If you can, work ahead on your projects so that an emergency doesn’t catch you by surprise.
  21. Panicking. When something goes wrong in your freelancing business, stay calm. Panicking never solved a problem.
  22. Not following up on leads. It’s easy to let leads slip through the crack when you’re busy. Following up on leads could be the difference between feast and famine.
  23. Not negotiating an additional fee for services out of the original scope. Keep an eye on your project’s scope and don’t let it creep too much or the project could wind up costing you money.
  24. Not making time for your family. Your business is important, but you’ll wind it regretting it if you ignore your family and friends.
  25. Missing your deadlines. Deadlines are usually there for a reason. Try to stick to them and at least notify the client if you think you’ll be late.

The Really Scary Stuff

As if the scary list above wasn’t enough, there’s the really bad freelancing practices. These are scary mistakes that I’m sure no Freelance Folder reader would ever make:
  1. Bad mouthing a client (by name) in social media or on your blog. Unless you have evidence that the client is in fact a scammer you’re better off keeping your gripes to yourself.
  2. Plagiarizing someone else’s work. In a perfect world, every freelancer would realize that plagiarism is wrong (and illegal).
  3. Bad mouthing another freelancer (by name) to a client. Oddly enough, putting down your competition to the client winds up making you look bad.
  4. Dropping out of sight in the middle of a project. Nothing says unreliable like breaking off all communication with your client.
  5. Don’t have an emergency fund. You may be able to get by without an emergency fund if you never have an emergency, but why take the chance?

To Sum It All Up

If you’ve been reading Freelance Folder for a while, you probably know most of what I just listed. We’ve written posts on how to succeed and posts on how to fail. However, everybody needs a reminder from time to time (I know that I do). Look over the list above to make sure that you haven’t slipped into any scary bad habits.

Freitag, 19. November 2010

More on elevator speeches

Here's an interesting little training video by Ed Gandia from the International Freelancers Academy, fitting this week's topic very nicely. It's called "How to Create a High Impact Elevator Speech - How to craft an elevator statement that sparks conversation" and is part of a free new online training series for freelancers.

Here is a short summary of what Ed talks about:
  • An elevator speech is a statement that succinctly describes what you do.
  • Keep it to 15 seconds or less (it's a statement, not a speech, despite its name).
  • The 3 big elements: What do you do? For whom do you do it? Why are you different?
  • Simplicity is key! Focus on your core value and your main differentiator.
  • Relevance: Have different versions for different audiences.
  • Talk like a human, don't sound like a walking, talking brochure, be conversational.
  • Remember: It's a conversation starter, like a food sample in the supermarket.
He closes with an assignment on how to go about drafting an elevator speech, which I think is really helpful.

So go ahead, listen and learn and find new customers - maybe even in an elevator! :)

Mittwoch, 17. November 2010

How great leaders inspire action

Last weekend I was at the ProZ.com conference in Barcelona, which was not only a great opportunity for me to meet new people and practice my Spanish, but also to learn new things about how to promote my services better and use my time and resources more effectively. One session was all about getting customers to want to hire us (as opposed to other translators/interpreters/etc.), among other things by spiffying up our elevator pitch or elevator speech. The following video is a great help in developing what to say and how to say it, when asked to present our services quickly and concisely.


(c) Simon Sinek: How great leaders inspire action | Video on TED.com

Montag, 8. November 2010

Die Frau mit den 5 Elefanten ist gestorben

Die renommierte Literaturübersetzerin Swetlana Geier ist tot. Sie starb am späten Sonntagabend in ihrem Haus in Freiburg, teilte der S. Fischer Verlag mit. Die Schriftstellerin und Übersetzerin wurde 87 Jahre alt.
Die in Kiew geborene Geier galt als eine der bedeutendsten Übersetzerinnen russischer Literatur ins Deutsche. Zuletzt hatte sie ein Werk des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski (1821-1881) bearbeitet. Geier lebte seit 1944 im Freiburger Vorort Günterstal. Sie lehrte an den Universitäten Freiburg und Karlsruhe in Baden-Württemberg sowie an der Universität Witten-Herdecke in Nordrhein- Westfalen.
 
(Quelle Text & Bild: dpa)
 
Ich habe hier und hier über den Film, der ihr Leben erzählt geblogt. 

Mittwoch, 3. November 2010

iPhone Denglisch

"Gerät ist Softwareunlocked / Gejailbreaked"
Warum muss immer alles in ein Wort gepackt werden... 
Wie wär's denn hiermit:
"Das Gerät ist für alle Software freigeschaltet."
- oder was auch immer "Softwareunlocked / Gejailbreaked" (gefängnisausgebrochen??) bedeuten soll. (Das kommt ja noch erschwerend hinzu!) Das ist zumindest nicht länger und wenigstens verständlich.
(Danke an Peter Aschoff für den Hinweis)

Freitag, 29. Oktober 2010

Technologiewochenende in München 22.-24.10.2010

Vom 22. bis 24. Oktober fand in München das erste Technologiewochenende zum Thema erneuerbare Energien statt.
Den Anfang machte eine Führung der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Münchner Messe am Freitagnachmittag. Nachdem sich doch deutlich mehr Teilnehmer angemeldet hatten als erwartet (nämlich insgesamt 107), wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt. Aufgrund einiger Verzögerungen wurde diese Einteilung etwas über den Haufen geworfen, was dazu führte, dass die letzte Gruppe, in der ich war, nur aus acht Personen bestand - aber das war ein großer Vorteil, denn im Gegensatz zu den anderen Gruppen gab es keine Probleme mit der Akustik. Dafür mussten wir allerdings auch ziemlich lange warten, bis Georg Wirth von der FH München (Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik) uns an Tor 1 abholte.
Nach einer kurzen Einführung in der Eingangshalle (zum Aufwärmen) über die inzwischen 13-Jahre alte Anlage ging es dann zu der Aussichtsplattform auf halber Strecke des 1km-langen Messegeländes. Oben angekommen hatten wir nicht nur einen herrlichen Blick bis zu den Bergen, sondern konnten auch ein Solarmodul aus nächster Nähe betrachten und uns die spezifischen Fakten und Entwicklungen der Anlage erklären lassen.
Herr Wirth beantwortete unsere vielen Fragen sehr geduldig, und zum Abschluss durften wir sogar noch einen Blick auf den Wechselrichter der Anlage im Keller werfen - ein Privileg, das den anderen Gruppen nicht zuteil wurde, hauptsächlich aus zeitlichen und räumlichen Gründen - es war gerade mal Platz für uns neun.

Am Samstagmorgen ging es dann weiter in den Räumen der FH in der Lothstraße. Obwohl auf dem Programm leider die falsche Hausnummer angegeben war, fanden doch schließlich alle das richtige Gebäude und den richtigen Saal, und nach einer kurzen Begrüßung durch Roland Hoffmann machte Prof. Oliver Mayer von GE Global Research den Anfang mit einem hervorragenden Vortrag über Solarthermie und Wasserkraftwerke. Wir erhielten eine sehr detaillierte Einführung in die Solarthermie und die unterschiedlichen Systeme vom Einfamilienhaus bis zur Großanlage, und auch die Wasserkraft wurde mit ihren verschiedenen Methoden beleuchtet.
Leider gab es Probleme mit dem Beamer, so dass einige der Bilder und Filme nicht sehr gut zu sehen waren, weshalb wir in der Kaffeepause in einen anderen Hörsaal umzogen.
Beim nächsten Vortrag von Dipl.-Ing. Florian Horschke von der Evergy Engineering GmbH ging es um Photovoltaik und die verschiedenen Module und Systeme zur Energiegewinnung aus der Sonne und deren Einsatzbereiche.
Nach der nächsten Pause ging es dann weiter mit dem Thema Biomasse und Bioenergie. Dipl.-Ing. Robert Kunde vom ZAE Bayern (Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V.) erklärte die Funktionsweise von Holzöfen, die unterschiedlichen Brennmaterialien (Scheite, Hackschnitzel, Pellets), und die Einsatzbereiche zur Wärmeerzeugung. Zum Schluss ging er auch noch auf Biomasseheizkraftwerke und Biogaskraftwerke ein und sprach zum Thema Feinstaub in der Umgebungsluft.
Nach so viel Information hatten wir uns die Mittagspause redlich verdient, und die leckeren Suppen und etwas Frischluft halfen, sich auf die nächsten Vorträge konzentrieren zu können.
Zunächst referierte Dr.-Ing. Simon Schramm, ebenfalls von GE Global Research, über Windenergie, welche ja inzwischen den größten Anteil an erneuerbarer Energie in Deutschland ausmacht. Er gab einen ausführlichen Überblick über die Entwicklung der verschiedenen Bauweisen von Windkraftwerken und ihrer Funktionsweise, sowie die verschiedenen Einsatzgebiete (z.B. Offshore, in Windparks etc.) und die damit verbundenen Vor- und Nachteile.
Der letzte Vortrag des Tages, von vielen als der interessanteste betrachtet, war zum Thema Geothermie. Dr. Erwin Knapek von der Geothermie Unterhaching GmbH & Co KG und ehemaliger Bürgermeister von Unterhaching erzählte sehr ausführlich und unterhaltsam vom langen und teilweise äußerst steinigen Weg der Gemeinde zu ihrer eigenen Fernwärmeproduktion durch Erdwärme.
Alle Referenten nahmen sich viel Zeit die nicht gerade wenigen und teilweise sehr spezifischen Fragen der wissbegierigen Teilnehmer zu beantworten, was dazu führte, dass der Zeitplan sich etwas nach hintern verschob, aber ob der Informationsfülle und der wirklich hervorragenden Vorträge und kompetenten Referenten nahmen wir das gerne in Kauf.

Der Sonntagmorgen begann mit Workshops in Englisch (Geothermie, Windenergie und Photovoltaik und Solarthermie) und Spanisch (Windenergie und Photovoltaik und Solarthermie); Französisch (Wasserkraft, Photovoltaik und Energieverteilung und Biomasse) und Italienisch (Wasserkraft und Photovoltaik) fanden anschließend ebenfalls parallel statt.
Die Referenten hier waren, bis auf zwei Ausnahmen, allesamt auf ihrem Gebiet erfahrene Übersetzerinnen und Übersetzer, und das war auch für uns Teilnehmer von Vorteil, denn die Referenzen, Recherche-Tipps, Links und Glossare, die teils in Papierform, teils später per Link weitergegeben wurden, waren somit allesamt erprobt und für gut oder zumindest hilfreich befunden. Besonders hervorgeheben sei hier die 500-seitige Diplomarbeit über Geothermie EN-DE von Edda Engert, die eigentlich keine terminologischen Fragen zu dem Thema mehr offen ließ.

Rückblickend lässt sich sagen, dass das ganze Wochenende für den ersten Versuch einer solchen Veranstaltung mehr als gelungen war, sowohl was die Organisation (hier sei das Catering besonders hervorgehoben) als auch was die Themen betrifft. Für mich als relativen Neuling war v.a. auch der Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen sehr hilfreich - beim spontan organisierten Essen am Samstagabend durfte ich meine (erfahrenen) Tischgenossinnen ausgiebig ausfragen und so viele gute Tipps für den Berufsalltag mit nach Hause nehmen.

Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren insgesamt sehr positiv, und der Wunsch ein solches Wochenende mit anderen Themen (z.B. IT, Stahlproduktion, Elektrotechnik) und weiteren Sprachen, gerne auch an einem anderen Ort, zu wiederholen wurde mehrfach geäußert. Es war doch eine große Anzahl von weiter her gekommen (z.B. aus Sachsen und Baden-Württemberg, und sogar Düsseldorf), und da lohnt sich die Anfahrt für ein Seminar von ein paar Stunden meist nicht.
V.a. die deutschen Fachvorträge wurden gelobt, denn zum einen boten sie eine gute Grundlage fürs Übersetzen, und zum anderen war den meisten Referenten anzumerken, dass sie von ihrem Thema begeistert waren.
Auch die Führung wurde trotz der akustischen Probleme als gut befunden, denn einmal etwas live zu sehen anstatt nur auf dem Bildschirm ist doch immer interessant und hilfreich.
Es gab nur einige wenige Kritikpunkte, u.a. den etwas zu eng gesteckten Zeitplan (zu kurze Pausen) und die als zu wenig interaktiv empfundenen Workshops. Außerdem hätten sich die meisten Teilnehmer mehr Gelegenheit zum besseren Kennenlernen gewünscht, z.B. durch ein gemeinsames Treffen am Anfang und evtl. einer Vorstellungsrunde o.ä., was bei so vielen Teilnehmern aber natürlich nicht ganz so einfach ist wie bei einem kleineren Seminar.

Das Fazit lautet also: Vielen Dank fürs Organisieren und auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen beim nächsten Technikwochenende!

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Zu Gast in Mainstockheim

Ein kleines Video vom lokalen Fernsehsender über meinen Heimatort.

Video Sommertour - Zu Gast in Mainstockheim vom 19.10.2010 | Mediathek TV touring

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Business dinner

Last night, I went out to dinner with a friend who is also a prospective business partner. Because of the mixture, our conversation went from private to business and back, sometimes even mingling both. I had a great time, and not only because we went to this really great Japanese restaurant, where they offered warm moist towels to clean our hands as we sat down, where they tied linen bibs around our necks to protect our clothing from any stray bits of food (they apparently know me quite well...), where the absolutely delicious food was cooked right in front of us, and the only utensils offered where chopsticks.
No, I also enjoyed it, because it reminds me that business partners are people too. This may sound trite or even silly, but it's true nonetheless. I think we forget too easily that at the other end of the line (e-mail, phone, etc.) is someone who is a person first, with a life and friends and family and worries and hopes and dreams, and then someone I do business with. Even if we have not (yet?) met face to face, I found it is really worth remembering that I am dealing with people, by wishing them a good day or weekend or holiday, by letting them know when I won't be available and why, in short: by treating them courteously and with respect. I want to be treated that way, too, after all. Because then I feel valued as a human being, not just someone who receives a task and returns a result, almost like a machine. And I'm pretty sure, they feel the same way...

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Da war doch was...

Zwar etwas spät gesehen, aber - wie sagte meine Englisch-LK Leiterin immer: "Better läit sen nefer, gell"!

Ich hatte ja im April einen Workshop zum Thema RSS-Feeds gehalten (hier nachzulesen), bei dem zum Schluss die Sprache auch auf Blogs kam und wie ein solcher von der Regionalgruppe sinnvoll genutzt werden könnte. Und es hat auch sofort Früchte getragen, zu sehen hier.

Ich wünsche den neuen Bloggern viel Spaß und hoffe, dass alles so klappt wie gewünscht!

Dienstag, 12. Oktober 2010

Der Worst Case

Was Denglish so alles anrichten kann...

Freitag, 8. Oktober 2010

Great customer service

Sure, they want to sell something. Sure, it helps to be nice in order to do so. But still!

I had to download the trial version of a flowchart editing program for one of my agency clients so I could translate a document they sent me. Since I was busy with a rather large proofreading job, I merely downloaded it from the software company's website and installed it. I took a quick look at it to see whether it worked (it did, even though I would have to replace every word by hand) and that was it.
Not 24 hours later, I received a call from one of the representatives of the company (I had had to give some contact information in order to download the program), asking me what I needed the program for, if I knew how to use it and whether I needed any help. When I said that I needed it to translate the text in some flowcharts, he proceeded to show me some tricks for how to make that go faster. He even shared the view of his desktop so I could see what he was doing. When he didn't have an immediate answer to a question (namely whether it was possible to re-import the xml or html list of text to be translated which can be exported and translated in a CAT tool), he promised to look into it and call me back before the next day was over. 20 minutes of nothing but "How can I help you make your work easier?" - how is that for customer service?!

So, although I most likely will not purchase their product (the cheapest version costs over € 400), I can certainly recommend their customer service!

Mittwoch, 22. September 2010

The 10 stages of communication

Being a freelance translator working from home, it's important not to lose contact with the real world. This is true not only regarding your personal life, but also when it comes to communicating with clients and colleagues. So much is done virtually, via e-mail, Skype and social media such as Facebook or Twitter, it is easy to forget that there are real people involved on both ends. And it is a real treat meeting people "in real life" after having only had virtual contact, as I got to experience not so long ago.

The graphic below shows the different stages of communication, starting with face-to-face talking and ending with the kind of universal Twitter. 
It probably won't hurt to check how much of our daily communication takes place at what level, and to maybe adjust things a bit to get more into the more personal area between 10 and 7 (when was the last time you wrote an actual letter to someone that wasn't a company or included a check?).
Hm, I wonder what level blogs are...
(c) Ji Lee: 10 Levels of intimacy in communication on designyearbook

Freitag, 17. September 2010

Photoausstellung "Dolmetscher und Übersetzer beim Nürnberger Prozess" in Hof

Gestern war die Eröffnung der Photoausstellung "Dolmetscher und Übersetzer beim Nürnberger Prozess" im Landgericht Hof. Als Co-Leiterin der Schwester-Regionalgruppe bin ich auch hin gefahren, als Unterstützung und weil es wirklich interessant ist - obwohl ich die Ausstellung schon in Erlangen gesehen hatte.
Ich hatte mich schon während meiner Ausbildung am IFA in Erlangen mit dem Thema "Dolmetscher und Übersetzer beim Nürnberger Prozess" beschäftigt - eine wirklich faszinierende Sache. Dieser Prozess war die Wiege des Simultandolmetschens, denn bis dato war diese Art der Verdolmetschung gänzlich unbekannt. Aber die Problematik, dass vier Sprachen beteiligt waren und es nicht Jahre dauern sollte, machten eine Revolution erforderlich. Dank der Entwicklung einer entsprechenden Anlage durch IBM und der unglaublichen Anstrengung unzähliger Dolmetscher und Übersetzer, konnte der Prozess tatsächlich in relativ kurzer Zeit abgewickelt werden.
Natürlich gab es Probleme, sowohl technischer als auch persönlicher Art: Viele Dolmetscher waren ja unmittelbar von den Ereignissen betroffen und mussten ausgetauscht werden, weil sie die psychische Belastung - z.B. über ein KZ dolmetschen zu müssen, in dem sie ihre gesamte Familie verloren hatten - nicht aushielten. Andere, v.a. Göring, machten sich die Komplexität und die Schwächen des Systems schamlos zunutze, sowohl was die technische, als auch was die menschliche Seite betraf.
Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Landgerichts Hof, Wolfgnag Hoemke, und einiger einstimmender Worte zur Situation von Gerichtsdolmetschern und -übersetzern heute von Norma Keßler, der BDÜ-Vizepräsidentin, hielt Dr. Theodoros Radisoglou, dem es zu verdanken ist, dass die Photographien von Ray D'Addario zu dieser Ausstellung zusammen kamen, die u.a. schon in Erlangen und Coburg zu sehen waren, einen wundervoll unterhaltsamen und kurzweiligen kleinen Vortrag, der auf die Bilder einstimmte. Prof. h.c. Dr. Klaus Kastner, ehemaliger Präsident des Landgerichts Nürnberg-Fürth, der bereits mehrere Aufsätze und Bücher über die Nürnberger Prozesse geschrieben hat, gab ebenfalls ein paar interessante Einblicke in die Problematik und die überaus spannende Situation, mit der alle Beteiligten damals konfrontiert waren.
Damit war die Ausstellung offiziell eröffnet, und wir konnten, mit Getränken und leckeren Häppchen bewaffnet, unsere Aufmerksamkeit den hervorragenden und eindrücklichen Photographien widmen. Obwohl ich sie nicht zum ersten Mal sah, waren sie für mich doch immer noch oder wieder faszinierend. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie die Arbeitsbedingungen damals gewesen sein mussten. Allein schon die Unmengen an Dokumenten, die innerhalb kürzester Zeit übersetzt sein mussten - kein Wunder, dass da auch mal Fehler vor kamen. Und dann der ständige Hintergrundlärm während des Dolmetschens - die "Kabinen" waren ja nach oben offen. Die heutigen schalldichten und bequemen Nachfolger sind da im Vergleich Luxus pur! Und dann noch der psychische Stress, überhaupt an diesem Prozess beteiligt zu sein, maßgeblich, und trotzdem unsichtbar, und wohl nie neutral oder ganz und gar subjektiv. Ich kann vor der Leistung dieser Pioniere nur meinen Hut ziehen!

Mittwoch, 8. September 2010

How many mistakes can you find in this picture?

An excellent post on "No Peanuts" concerning the job ad of an Italian publisher for a translator.

Montag, 6. September 2010

The top 5 things to consider before translating content

  1. Is the document finalized?  Will there be any future edits? Making changes to the original language after translation has begun is likely to incur additional fees, even for small changes.  If you’re having the text laid out in a formatted document, you’re likely to incur additional charges for re-formatting the document as well.  Sending a translation before it’s been edited won’t save you much time, and it will definitely cost you money.  That being said, a quality translation agency will often try to provide these changes for free when possible, but if the translators are going to charge the agency, the agency will probably end up charging you. 
  2. Who is the target audience?  Who is the document being written for?  How will it be used? It is advisable to do your best to make the level of the original content match up with your intended audience, instead of relying on a translator to do it for you.  The agency or translator can always benefit from knowing if the content is intended for dock workers, a board of directors, or somewhere in the middle.  If you produce an English document that is legal-terminology heavy, and ask a translator to make it readable for 8th graders… you’re basically asking them to do two completely different tasks, and you may not approve of their efforts to simplify the English.  If the document is of utmost importance for court proceedings, tax filings, or other documents of record, rushing translations and skipping the proofreading to contain costs is not recommended.
  3. Do you plan to have the translation checked by internal reviewers? If so, do you have internal reviewers already set up to check the translations?  Who are they? What are their qualifications?  Are they linguists, subject matter experts, etc.?  If you don’t already have reviewers set up, know that this can be time consuming and may delay the completion of the project.  If you’re trying to set them up in a rush, you may be less likely to identify the best possible reviewers.  Picking internal reviewers on the basis of: having time, being accessible, or willingness are not likely to produce valuable reviews.  Pick reviewers who have good language skills, have worked at the company for some time, and who are experts in the subject matter. Don’t have a junior HR representative review engineering translations, for example.
  4. What is your timeline?  Is your timeline realistic?  As is the case with all project management, the “Triple Constraint” applies. You can have a project completed at a high level of quality, at a high rate of speed, and at a low cost… but adjusting one of these will surely impact one or both of the remaining factors.  Rushing translation will almost always incur extra fees, for example.  Also make sure to roll in time to your project timeline for internal reviews.  Most reviewers have other responsibilities, and often need more time to look over the finished project than the translation itself took.  Make sure this is part of your project plan, and make sure you alert project stakeholders to this vital part of the process, and why it may take longer than they expect.
  5. What will the end product be?  An online .PDF?  A poster? A handbook?  A letter from the CEO to the whole company?  Any additional information you give to your agency is helpful.  If you’re translating from English into German, and the end product is a poster, it’s best to let your agency/translator know, as the German language tends to “grow” the original English verbiage by 20-25%; if they’re aware, the translator can work to find shorter translations to make sure that all your content will fit on one page.  On the other hand, a one page original document that turns into two pages may not be a big deal if it’s an online .PDF.  The more information you provide, the better quality and fit you are likely to receive.  Don’t assume any piece of information you have about the final product is irrelevant or trivial.
(c) Sean Oliver on Navigating Cultures

Donnerstag, 2. September 2010

Der denglische Patient - Über den Umgang mit Anglizismen

Ein hervorragender und überaus kurzweiliger Beitrag von Ageliki Ikonomidis aus der Fachzeitschrift ’technische kommunikation’ | 32.Jahrgang | 2 / 2010 | Seite 37

Montag, 30. August 2010

European English

This is not new, but still good:

The European Commission has just announced an agreement whereby English will be the official language of the European Union rather than German, which was the other possibility.

As part of the negotiations, the British Government conceded that English spelling had some room for improvement and has accepted a 5- year phase-in plan that would become known as 'Euro-English'.

In the first year, 's' will replace the soft 'c'. Sertainly, this will make the sivil servants jump with joy. The hard 'c' will be dropped in favour of 'k'. This should klear up konfusion, and keyboards kan have one less letter There will be growing publik enthusiasm in the sekond year when the troublesome 'ph' will be replaced with 'f'. This will make words like fotograf 20% shorter.

In the 3rd year, publik akseptanse of the new spelling kan be expekted to reach the stage where more komplikated changes are possible.

Governments will enkourage the removal of double letters which have always ben a deterent to akurate speling.

Also, al wil agre that the horibl mes of the silent 'e' in the languag is disgrasful and it should go away.

By the 4th yer people wil be reseptiv to steps such as
replasing 'th' with 'z' and 'w' with 'v'.
During ze fifz yer, ze unesesary 'o' kan be dropd from vords kontaining 'ou' and after ziz fifz yer, ve vil hav a reil sensi bl riten styl.


Zer vil be no mor trubl or difikultis and evrivun vil find it ezi tu understand ech oza. Ze drem of a united urop vil finali kum tru.

Und efter ze fifz yer, ve vil al be speking German like zey vunted in ze forst plas.

Donnerstag, 26. August 2010

Face-to-face oder: Zu Besuch in Zürich

Ich habe ja ein paar wirklich tolle Kunden, und mit die besten sind ein junges Team aus Zürich, das nun schon seit 5 Jahren als "Supertext" die Welt der Sprache jeden Tag ein bisschen besser macht.
Nachdem wir nun schon fast 2 Jahre per Telefon, Skype und E-Mail miteinander kommuniziert haben, wollte ich die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, sie auch mal zu besuchen, als ich letztes Wochenende in Zürich war. Und wie die Supertextler nun einmal sind, haben sie mich (und meinen Mann, der mit von der Partie war) gleich zum Mittagessen eingeladen - Vielen Dank nochmal dafür, es war super-lecker!!
Es war wirklich schön, sich mal von Angesicht zu Angesicht zu sehen und ein bisschen persönlicher kenne zu lernen. In der heutigen Zeit der Globalisierung und virtuellen Beziehungen aller Arten ist das ja schon fast eine Seltenheit geworden, und das ist eigentlich keine gute Entwicklung, denn es geht nichts über den persönlichen Kontakt, sei es privat oder geschäftlich.
Ich zumindest habe jetzt eine noch bessere Vorstellung davon, wie es bei Supertext so zugeht, wie die Leute dort sind (nämlich super-nett), und ich fühle mich nicht wie nur ein weiteres Rädchen im Getriebe der anonymen Übersetzungsmaschine, sondern wie ein gleichwertiger Kollege - auf Augenhöhe, sozusagen, auch wenn das in diesem Fall nicht so ganz hinhaut... :)

Bei den großen Supertextlern in Zürich

Dienstag, 24. August 2010

What really motivates us

This is really interesting - and true!


RSA Animate-Drive: The surprising truth about what motivates us from The RSA on Vimeo.


Of course, I'm not saying we all need to start working for free (gotta make a living, too, you know), but there are professional-type things I do for fun, for free, for other people, for example: I am the co-leader of the local chapter of my professional association, the BDÜ, organizing and holding workshops, meetings and other events; I translate the sponsor-child correspondence for Plan International; I make music at my church on Sundays; etc.
What do you do? What (else) could you do?

Freitag, 20. August 2010

Die Sache mit der Übersetzungstechnik

Ein sehr lesenswerter Post im Übersetzerlogbuch zur maschinellen Übersetzung und dem Einsatz von CAT-Tools.

Mittwoch, 18. August 2010

Zitat des Tages - Quote of the day

Worry is wasting today's time to clutter up tomorrow's opportunities with yesterday's troubles.

Montag, 16. August 2010

The Alphabet and Simplified Spelling

Mark Twain's remarks about the irregularities and irrationality of spelling in the English language. 

ADDRESS AT THE DINNER GIVEN TO MR. CARNEGIE AT THE DEDICATION OF THE NEW YORK ENGINEERS' CLUB, DECEMBER 9, 1907

Mr. Clemens was introduced by the president of the club, who, quoting from the Mark Twain autobiography, recalled the day when the distinguished writer came to New York with $3 in small change in his pockets and a $10 bill sewed in his clothes.
It seems to me that I was around here in the neighborhood of the Public Library about fifty or sixty years ago. I don't deny the circumstance, although I don't see how you got it out of my autobiography, which was not to be printed until I am dead, unless I'm dead now. I had that $3 in change, and I remember well the $10 which was sewed in my coat. I have prospered since. Now I have plenty of money and a disposition to squander it, but I can't. One of those trust companies is taking care of it.
Now, as this is probably the last time that I shall be out after nightfall this winter, I must say that I have come here with a mission, and I would make my errand of value.
Many compliments have been paid to Mr. Carnegie to-night.  I was expecting them.  They are very gratifying to me.
I have been a guest of honor myself, and I know what Mr. Carnegie is experiencing now. It is embarrassing to get compliments and compliments and only compliments, particularly when he knows as well as the rest of us that on the other side of him there are all sorts of things worthy of our condemnation.
Just look at Mr. Carnegie's face.  It is fairly scintillating with fictitious innocence. You would think, looking at him, that he had never committed a crime in his life. But no--look at his pestiferious simplified spelling. You can't any of you imagine what a crime that has
been.  Torquemada was nothing to Mr. Carnegie. That old fellow shed some blood in the Inquisition, but Mr. Carnegie has brought destruction to the entire race.  I know he didn't mean it to be a crime, but it was, just the same. He's got us all so we can't spell anything.
The trouble with him is that he attacked orthography at the wrong end. He meant well, but he, attacked the symptoms and not the cause of the disease.  He ought to have gone to work on the alphabet.  There's not a vowel in it with a definite value, and not a consonant that you can hitch anything to.  Look at the "h's" distributed all around.  There's"gherkin."  What are you going to do with the "h" in that?  What the devil's the use of "h" in gherkin, I'd like to know.  It's one thing I admire the English for: they just don't mind anything about them at all.
But look at the "pneumatics" and the "pneumonias" and the rest of them. A real reform would settle them once and for all, and wind up by giving us an alphabet that we wouldn't have to spell with at all, instead of this present silly alphabet, which I fancy was invented by a drunken thief.  Why, there isn't a man who doesn't have to throw out about fifteen hundred words a day when he writes his letters because he can't spell them!  It's like trying to do a St. Vitus's dance with wooden legs.
Now I'll bet there isn't a man here who can spell "pterodactyl," not even the prisoner at the bar.  I'd like to hear him try once--but not in public, for it's too near Sunday, when all extravagant histrionic entertainments are barred.  I'd like to hear him try in private, and when he got through trying to spell "pterodactyl" you wouldn't know whether it was a fish or a beast or a bird, and whether it flew on its legs or walked with its wings.  The hances are that he would give it tusks and make it lay eggs.
Let's get Mr. Carnegie to reform the alphabet, and we'll pray for him --if he'll take the risk.  If we had adequate, competent vowels, with a system of accents, giving to each vowel its own soul and value, so every shade of that vowel would be shown in its accent, there is not a word in any tongue that we could not spell accurately.  That would be competent, adequate, simplified spelling, in contrast to the clipping, the hair punching, the carbuncles, and the cancers which go by the name of simplified spelling.  If I ask you what b-o-w spells you can't tell me unless you know which b-o-w I mean, and it is the same with r-o-w, b-o-r-e, and the whole family of words which were born out of lawful
wedlock and don't know their own origin.
Now, if we had an alphabet that was adequate and competent, instead of inadequate and incompetent, things would be different.  Spelling reform has only made it bald-headed and unsightly.  There is the whole tribe of them, "row" and "read" and "lead"--a whole family who don't know who they are.  I ask you to pronounce s-o-w, and you ask me what kind of a one.
If we had a sane, determinate alphabet, instead of a hospital of comminuted eunuchs, you would know whether one referred to the act of a man casting the seed over the ploughed land or whether one wished to recall the lady hog and the future ham.
It's a rotten alphabet. I appoint Mr. Carnegie to get after it, and leave simplified spelling alone.
Simplified spelling brought about sun-spots, the San Francisco earthquake, and the recent business depression, which we would never have had if spelling had been left all alone.
Now, I hope I have soothed Mr. Carnegie and made him more comfortable than he would have been had he received only compliment after compliment, and I wish to say to him that simplified spelling is all right, but, like chastity, you can carry it too far.

(Source: http://www.languagerealm.com/english/simplifiedspelling.php)

Dienstag, 10. August 2010

Horst, der Bäcker

Ein weiterer, wunderbarer Beitrag zum Thema, der sich durchaus auch auf das Übersetzen übertragen lässt, zu finden hier.

Montag, 9. August 2010

Honorable mention

Yeah - I made it into a blog post by two wonderful colleagues! (In case you don't know, I ride motorcycles.)
Slowly but surely, I am becoming known... ;)

Donnerstag, 5. August 2010

Dienstag, 3. August 2010

Invoicing, discounts etc. for certified translations

Dear fellow sworn translators and interpreters.
Most of you have probably been in this situation before: a customer, a private person, wants to get married to someone from another country, so they need a ton of documents translated and certified for the civil registry. If one of the two has been married before, add to the usual birth certificate, visas or what have you the divorce decree, which can be pretty lengthy. Since the documents are supposed to look like the originals as much as possible, there is usually also a fair amount of formatting involved, which should be invoiced, too. All this together can add up pretty quickly to a fairly large sum, to which is then also added sales tax, and the customer is often surprised, to say the least.
If you, like I am, are also a sworn interpreter, you know you'll most likely also be the one interpreting at the registration for marriage and at the wedding.
So here is my dilemma: I know what my work is worth and I am not going to sell myself cheap (no peanuts for me, thank you)! However, I still feel terrible having to invoice large amounts, especially when I know that the customer is not on the wealthy side and already has a lot of expenses as is. I know, too, that this is not my problem and that the customer should just have to bite the bullet, if he/she really wants to get married (kind of like a last check to see if it is all worth it?), and pay for the service(s) rendered. But I still feel bad about it, although I know I am not overcharging or taking advantage of the customer.
So here are my questions to you: 
Do you give discounts if you are also asked to interpret? If so, how much?
Do you give discounts for xyz? I'd like to know for what and how much.
How do you deal with this bad feeling, even though you know what you charge is a fair price?
Looking forward to your comments!

Freitag, 30. Juli 2010

Samsung CLX-2160 und Windows 7

Mein neues Notebook läuft mit Windows 7, was ich Welten besser finde als Vista (das ich mir sowieso nie kaufen wollte). XP wurde netterweise auch mitgeliefert, so dass ich, falls meine diversen Übersetzungsprogramme nicht auf Windows 7 laufen sollten, ich darauf zurück gehen könnte. Erstaunlicherweise war das aber gar nicht nötig, denn alles funktioniert wunderbar. Bis auf den Drucker. Der ist nicht uralt, sondern gerade mal 1 1/2 Jahre, und sollte eigentlich keine Spierenzchen machen. Hat er aber trotzdem. Auch nachdem ich von der Samsung-Webseite den Universal-Treiber herunter geladen und installiert hatte, der auch für Windows 7 gehen sollte. Tut er aber nicht. Grummel. Es kann ja nicht sein, dass ich immer alles per Stick o.ä. auf meinen PC transferiere, nur um es zu drucken?! Also weiter nach einer Lösung gesucht...
Und nun habe ich endlich eine gefunden - das Internet macht's möglich!

Und so geht es:
1. Alle Treiber, Programme (Smart Panel etc.) entfernen, deinstallieren, löschen... auf jeden Fall weg damit!
2. System neu starten.
3. Diesen Treiber herunter laden (leider nicht auf Deutsch zu haben).
4. Installieren und den Anweisungen folgen, also Drucker verbinden und anschalten, dann geht es von alleine.
5. DRUCKEN!!!

Ich hoffe, ich konnte hiermit auch anderen helfen, die das gleiche Problem haben! :)

Dienstag, 27. Juli 2010

5 Elefanten

Darüber gebloggt habe ich ja schon hier, jetzt habe ich den Film auch gesehen. Und er ist wirklich fantastisch!
Einerseits erzählt er die fast unglaubliche Lebensgeschichte von Swetlana Geier, die mit 90 Jahren immer noch alleine in ihrem mehrstöckigen Häuschen wohnt und arbeitet wie eh und je, die den Tod ihres Sohnes verkraften muss und seit 65 Jahren das erste Mal wieder in ihre Heimat zurückkehrt.
Andererseits erzählt der Bild-gewaltige Film von ihrer fast greifbaren und ansteckenden Liebe zur Sprache und von ihrer - für mich als "moderne Übersetzerin" kaum machbar anmutenden - Übersetzungsmethode, die eine Schreiberin (an einer mechanischen Schreibmaschine!) und einen (Vor-)Leser beinhaltet.
Wirklich ein sehenswerter Film, nicht nur für Übersetzer und Liebhaber von Sprache und Literatur!
In Nürnberg läuft er noch bis nächste Woche im Filmhauskino.

Vorführungsorte- und Zeiten

Montag, 19. Juli 2010

Translation3 virtual conferences | ProZ.com

Translation3 virtual conferences | ProZ.com

Check it out! I participated last year and it was really great. The virtual part is actually not strange at all, it's almost like a real-life conference, except everything happens over the computer. And the best thing: it's free!

Donnerstag, 15. Juli 2010

4-Augen-Prinzip: Fluch oder Segen

Gestern Abend beim monatlichen Stammtisch meiner BDÜ-Regionalgruppe ging es um dieses Thema (nochmal Danke für den Vorschlag, Johanna!). Die Diskussion war erstaunlich lebhaft (v.a. wenn man die Temperaturen bedenkt) und führte auch in mehrere andere Richtungen, z.B. wie Übersetzer Korrekturlesen, ob nun eigene Übersetzungen oder fremde, oder wie Papier-frei ein Übersetzungsbüro sein darf oder sollte u.ä.
Die Meinungen gingen bei fast allen Themen relativ weit auseinander, allerdings hat es mich (als Leiterin) sehr gefreut, dass die Diskussionen trotzdem freundlich und sachlich blieben.
Zusammenfassend haben wir uns dann darauf geeinigt, dass es immer darauf ankommt, ob man nach dem 4-Augen-Prinzip arbeitet, nämlich:
- ob man die Zeit dazu hat,
- ob man dafür (vernünftig) bezahlt wird, und
- was für eine Art von Text es ist bzw. für wen er ist.
Das Gleiche gilt auch fürs Korrekturlesen per Ausdruck (also Papier) vs. Korrekturlesen am Bildschirm (also Papier-frei), und für noch viele andere Themen auch. Und natürlich hat es auch viel mit der Persönlichkeit, Selbstdisziplin, Organisationsfähigkeit etc. jedes Einzelnen zu tun.
Letztendlich ist das aber Wichtigste, dass man selbst und der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden ist, sowohl was die Qualität des Endergebnisses betrifft, als auch bezüglich der Vergütung.

Dienstag, 13. Juli 2010

Nach dem Urlaub

Nachdem ich ja letzte Woche in Nordspanien die herrlich angenehmen Temperaturen um die 25°C genießen durfte und dann in diese unglaubliche Hitze zurück kam, hatte ich eigentlich darauf gehofft, dass der Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag schön langsam passiert. Dieser Traum hat sich nicht erfüllt, denn ich habe schon wieder volle Auftragsbücher, d.h. ich muss mich im Büro mit Deckenventilator und herunter gelassener Jalousie verbarrikadieren, anstatt mit einem eisgekühlten Getränk und "La sombra del viente" von Carlos Ruiz Zafón (natürlich im Original) auf der Terrasse zu sitzen.
Na ja, dafür kann ich mir dann schneller wieder einen Urlaub leisten...

Dienstag, 6. Juli 2010

The Vendor Client relationship - in real world situations

How freelancers (and especially translators) are treated

Mittwoch, 30. Juni 2010

The difficulties of English spelling

Got this from another Blogger's page, but it's so great, I just had to share it, too.

Montag, 28. Juni 2010

My digital identity - The Online Identity Calculator

A fellow blogger (LN Sabadosa) pointed this interesting little tool out, and of course I immediately tried it to see how I fared. Here's the result:

Congratulations. You are digitally distinct!
This is the nirvana of online identity. A search of your name yields lots of results about you, and most, if not all, reinforce your unique personal brand. Keep up the good work, and remember that your Google results can change as fast as the weather in New England. So, regularly monitor your online identity. That way, if something negative, such as an anonymous ad hominem attack on your character on a blog, crops up, you can address it quickly, before it gets out of hand.
 
Looks like I am doing well in promoting my business and keeping my identity "clean". Hooray!

Mittwoch, 23. Juni 2010

Altes Handy - Neues Handy

Nachdem mein Handyvertrag diesen Monat fällig war und ich eigentlich Anspruch auf ein neues, vergünstigtes Handy hatte, war ich schon voller Freude auf ein neues Spielzeug, vielleicht sogar mit GPS....
Leider ist es bei meinem Anbieter scheinbar nicht möglich ein Handy zu bekommen, dass meine Anforderungen erfüllt, ohne dass man entweder sehr viel Geld zahlen oder eine Internet-Flatrate nehmen muss, die ich definitiv nicht brauche.
Mein Handy muss genau drei Dinge können: Telefonieren, mit meinem Outlook synchronisieren (Kontakte, Termine, Aufgaben) und Push-Mail empfangen bzw. senden (BlackBerry). Natürlich gibt es jede Menge Handys, die genau das können - und noch viel mehr. Und genau das macht sie so teuer. Und diese ganzen anderen Funktionen, die ich weder brauche noch möchte, machen nur dann Sinn, wenn man ständig online ist, also eine Internet-Flatrate hat. Die ich aber nicht brauche. Und ab € 20 aufwärts im Monat mehr kostet.
Nachdem ich wer weiß wie lange mit verschiedenen Service-Vertreterinnen und -vertretern telefoniert hatte, mich vor Ort und online informiert hatte, kam ich schließlich zu dem Schluss, einfach genau das gleiche Handy nochmal zu kaufen und meinen Vertrag auf SIM-only umzustellen (was € 10 im Monat weniger kostet). Genau das gleiche Modell gab es (natürlich) bei meinem Anbieter nicht mehr (ist ja schließlich schon über 2 Jahre alt), aber 3-2-1-meins habe ich es doch erstanden - nagelneu, mit Rechnung und Garantie!
Und heute kam es auch schon  und wollte natürlich gleich in Besitz genommen werden. Wie befürchtet, hat das natürlich nicht auf Anhieb und ohne diverse Telefonate und E-Mails geklappt, und sehr produktiv war ich heute, nachdem das Paket gekommen war, auch nicht, aber es eilt ja netterweise mal nichts, und dafür habe ich jetzt ein schönes, neues Handy, das genau das macht, was ich will, und mir auch noch Geld spart! Was will man mehr in der Mitte der Woche? :)

Montag, 21. Juni 2010

Stylistic traps in technical English - and solutions

Freitag Nachmittag und den ganzen Samstag war ich - mal wieder - auf einer Fortbildung, und zwar bei einem Seminar des BDÜ. Diesmal ging es um technisches Englisch und die stilistischen Probleme, die sich aus den gänzlich verschiedenen Denkweisen deutscher und (weil der Referent Amerikaner ist in diesem Fall) amerikanischer Ingenieure ergeben.

Der wichtigste Unterschied ist, dass im Deutschen z.B. Betriebsanleitungen sehr kompliziert geschrieben sind und die Sätze möglichst viel Information enthalten. Im Englischen ist aber genau das Gegenteil erwünscht, nämlich dass alles einfach und umkompliziert geschrieben ist und möglichst nicht mehr als eine Aussage pro Satz enthält. (Ein Beispiel für guten Stil in technischem Englisch ist: "File not found". Direkt, kurz und leicht verständlich. Wenn man sich dagegen einen deutschen Satz anschaut: "Um eine Verstopfung des Systems zu vermeiden, muss in regelmäßigen Intervallen ein Reinigungsvorgang erfolgen." - viel zu kompliziert, lang und umständlich.)
Der Trick ist, diese komplizierten und teilweise auch unverständlichen oder unklaren Sätze zunächst in einfaches "Kindergarten-Deutsch" zu verwandeln und erst dann zu übersetzen. Dabei sind dann natürlich noch andere Fallen zu umgehen, wie die Vorliebe des Deutschen für Substantivierung (das Englische bevorzugt Verben) und das Passiv, oder sehr allgemein zu schreiben, anstatt direkte Anweisungen zu geben, etc.
Was mich zunächst überrascht hatte war die Tatsache, dass erstaunlich viele englische Muttersprachler und Übersetzer mit sehr hohem sprachlichem Niveau dabei waren. Es wurde aber sehr schnell klar, dass auch ein hervorragender muttersprachlicher Übersetzer mit jahrelanger Erfahrung die oft verworrenen Sätze deutscher Betriebsanleitungen beim besten Willen so nicht ins Englische übertragen kann. Zunächst muss der deutsche Text quasi in ein Deutsch übertragen werden, das auch nicht-Ingenieure problemlos verstehen und das eindeutige, klare Aussagen macht. Dabei fällt dann immer wieder auf, dass die Sätze eigentlich die Hälfte der Information gar nicht beinhalten und oft eine Rücksprache mit dem Verfasser unumgänglich ist. Denn einfach das zu übersetzen, was da steht, ergibt allzu oft im Englischen wenig bis gar keinen Sinn oder verwirrt nur.

David Burkhart, der Referent,  verstand es, die einzelnen Punkte auf humorvolle Art zu beleuchten und hatte jede Menge Beispiele zum Üben parat. Überhaupt war die aktive Mitarbeit der Teilnehmer gefragt, und es ergaben sich dank einer wirklich offenen Gruppe teilweise lautstarke und angeregte, aber sehr fruchtbare Diskussionen. Die Lösungsansätze und -vorschläge empfand ich als sehr hilfreich, obwohl ich (zu meiner eigenen Genugtuung und mit ein bisschen Stolz) feststellen durfte, dass ich die meisten stilistischen Fallen bereits erfolgreich umgehe - auch wenn ich nicht immer den Grund dafür wusste!


Das Buch zum Seminar gibt es übrigens vom BDÜ auch käuflich zu erwerben und es enthält u.a. auch Lösungsvorschläge und oft Erklärungen zu den Lösungen, was äußerst hilfreich ist, v.a. wenn eine Lösung nicht unbedingt gleich nachvollziehbar oder plausibel erscheint. 
Und wer interessiert ist, das Seminar gibt es (verkürzt) noch einmal, und zwar unter dem Titel "Technical Writing" in Stuttgart am 03.07.2010. Es sind noch Plätze frei.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Hmmm...

Hier möchte ich nicht unbedingt essen gehen....

I don't think I'd want to eat here....














(Photo: Bernd Wagner)

Freitag, 11. Juni 2010

Google Analytics für Deutschland

Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit zum Bloggen. Ich bin einschließlich nächster Woche ausgebucht, was ja an sich eine schöne Sache ist, aber bei dem hoch sommerlichen Wetter die letzten Tage fällt es doch nicht leicht den ganzen Tag am PC zu sitzen...

Trotzdem wollte ich doch zumindest etwas von dem super BDÜ-Seminar, bei dem ich am Mittwoch war, implementieren. Das Seminar wurde von Judy Jenner von Translation Times gehalten (ja, ihre Zwillingsschwester Dagmar war auch dabei) und hatte den klangvollen Titel "Effiziente Nutzung von Social Media und Web 2.0". Es ging darum, wie man als freiberuflicher Übersetzer, also Einzelkämpfer, das neue Web zu seinen Gunsten nutzen kann, also wie Webseiten, Blogs und Social Media wie Facebook und Twitter dazu beitragen können, bekannter zu werden und somit auch das Geschäft zu beleben.
Ich durfte feststellen, dass ich schon ganz gut dabei bin, aber es immer noch besser machen kann, sprich mehr nutzen. Das werde ich auch tun - sobald dieser Großauftrag abgehakt ist.
Aber zurück zum Thema: Ich wollte also wenigstens eine Sache umsetzen, von der Judy sprach, nämlich Google Analytics. Dieses nette und kostenlose Tool ermöglicht es einem zu sehen, wie viele Besucher die eigene Webseite hatte, woher sie kamen etc. Eigentlich ganz einfach in die Webseite zu integrieren, meinte Judy. Tja, bei  meiner geht das leider nicht so einfach, deswegen habe ich meinen Webseitenmanager damit beauftragt, und der hat mich darauf hingewiesen, dass der von Google bereitgestellte Code, der in die Webseite eingefügt werden muss, damit das Ganze funktioniert, so in Deutschland nicht verwendet werden darf, weil das dem Datenschutzgesetz widerspricht! Eine ausführliche Erklärung und Anleitung zur Abhilfe gibt es hier.
Wie gut, dass das Web keine gesetzesfreie Zone ist...

Mittwoch, 9. Juni 2010

Ten words you need to stop misspelling

A very handy little guide to remembering how to spell things correctly, especially those homophones.
(by The Oatmeal)

Warning: Not for the tender-hearted....

Dienstag, 1. Juni 2010

Kunde = König?


Hat der Kunde immer Recht? Auch, wenn er nicht Recht hat?

Aus gegebenem Anlass musste ich mich vor Kurzem mit dieser Frage auseinandersetzen. Ein Kunde hatte eine von mir angefertigte Übersetzung bemängelt, und zwar ziemlich heftig. Es war die Rede von einer "Wort-für-Wort-Übersetzung" und zu vielen Wiederholungen, und dass der Kunde die gesamte Übersetzung überarbeiten musste.

Der erste Gedanke, der mir in diesem Moment durch den Kopf ging war natürlich: Nein, das kann nicht sein, ich liefere nur hervorragende Arbeit. Der zweite Gedanke war dann schon etwas rationaler: Jeder macht mal Fehler, auch ich - aber bei diesem Text kann ich mir eine Wort-für-Wort-Übersetzung überhaupt nicht vorstellen.

Ich erhielt die überarbeitete Version und verglich sie mit meiner Übersetzung. Das Ergebnis:
- Die meisten Änderungen basierten rein auf Stil. Der oder die andere(n) Übersetzer, die bereits für diesen Kunden übersetzt hatten, haben (natürlich) ihren eigenen Stil, und den konnte ich schlecht nachmachen ohne mich intensivst in die Materie einzuarbeiten. (Deshalb sollte nach Möglichkeit auch immer derselbe Übersetzer genommen werden.)
- Der Anmerkung der Wort-für-Wort-Übersetzung konnte ich lediglich für die erste Seite (Titelseite) zustimmen (v.a aufgrund der Veränderungen seitens des Kunden, siehe letzter Punkt).
- Einige Änderungen waren sogenannte "Verschlimmbesserungen", da grammatikalisch falsch oder „zu Deutsch“, v.a. was die Satzstellung und Satzlänge betrifft (genau der Punkt, der mir angekreidet wurde). Auch wurde viel Passiv verwendet, was im Englischen schlechter Stil ist und ich deshalb geändert hatte.
- Bezüglich der vielen Wiederholungen ergab ein Vergleich, dass zum einen der Originaltext voller Wiederholungen war, die man auch nur bedingt mit Synonymen übersetzen konnte, und zum anderen die "verbesserten" Ersetzungen genauso viele Wiederholungen ergaben, nur anders verteilt.
- Die neue Version enthielt außerdem Text, der nicht in dem mir vorliegenden Original stand.

Ich bin immer offen für Kritik und freue mich über jedes Feedback seitens des Kunden - solange es gerechtfertigt ist. Allerdings sollte der Kunde sicher sein, dass es sich tatsächlich um einen Fehler handelt und wenn möglich Lösungen vorschlagen. 

Die folgenden Punkte sollen ein Anstoß sein, Missverständnisse und schlechte Beziehungen zu vermeiden:
- Oft wird die Übersetzung beim Kunden nicht von einem Muttersprachler oder Mitarbeiter mit Sprachkenntnissen auf muttersprachlichem Niveau geprüft, was leider zu den oben genannten Verschlimmbesserungen führt, v.a. was die Satzstellung und Grammatik betrifft. Fragen Sie im Zweifelsfall lieber nach, schließlich sollte man davon ausgehen, dass der Übersetzer sein Handwerk versteht und weiß, was und warum er es tut!
- Ein anderer Stil (und jeder Übersetzer schreibt anders) ist kein Fehler, sondern eben nur anders. Geben Sie fünf Übersetzern den selben Text und Sie werden fünf verschiedene Übersetzungen erhalten, von denen (hoffentlich, wenn es Profis sind) alle richtig sind.
- Ein Glossar ist Gold wert! Das gilt nicht nur für Produkt-spezifische Fachausdrücke, sondern auch für Unternehmens-spezifische Termini. Die meisten Wörter haben nicht nur ein Äquivalent in der anderen Sprache, deshalb ist es enorm hilfreich, wenn der Kunde eine Liste der erlaubten und der nicht-erlaubten Ausdrücke hat. V.a. wenn nicht immer der selbe Übersetzer zur Verfügung steht, sorgt das für einen einheitlicheren Stil.
- Kommunikation ist kein lästiges Übel, sondern absolut notwendig, v.a. wenn es zu unterschiedlichen Meinungen über die Qualität kommt. Einfach Mängel feststellen und die Rechnung nicht oder nicht vollständig zahlen zu wollen, ist keine Lösung. Zudem hat jeder Übersetzer das Recht auf Mängelbeseitigung bevor es zu solch drastischen Schritten kommt. Wer weiß, vielleicht liegt nur ein Missverständnis vor, das sich in drei Minuten geklärt hat? Lieber einmal zu viel gefragt, als eine gute Geschäftsbeziehung verdorben.

Was aus meinem Kunden geworden ist? Hoffentlich ein schlauerer als vorher... ;)