Samstag, 21. Januar 2017

Alignment - yes or no?

I just talked about term extraction in my terminology class, and during preparation,  I was also thinking about alignment. After all, if you have multilingual reference material, for example in order to prepare for an interpretation assignment, what do you do? Right, you place them next to each other and look for vocabulary etc., in effect aligning the corresponding documents (whether on paper or on screen is a matter of personal preference).
And it just so happened, that wrote an article on the topic of alignment very recently on LinkdIn which I found quite interesting and wanted to share with you:

To align or not to align? Is that the question?

Is it still useful for a translator to use alignment tools? and to create what? A translation memory?
Since the advent of CAT tools, for most people alignment is synonymous with creating a translation memory: otherwise what would be the purpose of spending all that time matching up source and target sentences or paragraphs, if not to recycle them through a translation memory? However not only does this require ensuring that the texts to be aligned are truly parallel, one the accurate translation of the other, but also, that the results will be useful and the contents are likely to recur in new documents. This is not always the case. Furthermore, despite the advances in translation memory technology, the splitting of content into bilingual fragments, stored in a database, is frequently to the detriment of the context which is decisive for selecting the correct translation.
This is frustrating for the translator who may have to wade through numerous inappropriate 100% matches, but it is also of little use for MT purposes. It can, however, be useful for academia to illustrate to students some of the many pitfalls in transferring content from one language to another.
But if you have a large quantity of valuable translated assets how can these be made readily available to the translator in an efficient and positive manner, providing all the necessary context where it is needed, at the translation interface?
This material can be more usefully made available by creating parallel corpora, to be consulted by the translator for approved terminology as well as company style and appropriate translations, without having to have many documents open at the same time.
Are translators aware of this option? What skills and tools are most useful to help professional translator take advantage of this opportunity today?
Although there are differences between:
·       the needs of professional translators with time and economic constraints
·       academia where the creation and use of comparable and parallel corpora are now rightly considered to be an essential part of translator training
·       the needs of MT builders/providers who rely on the availability of large volumes of comparable and clean parallel corpora, such as that made available by the UN in May 2016
the recent advances in the creation and use of corpora deserve more attention, debate and testing to improve the technology solutions available.

Posted on LinkedIn by Juliet Margaret Macan Vice President at Asling - Geneva & Independent Translation tools consultant

So what do you think? Alignment? Corpora? Or something completely different?

Samstag, 14. Januar 2017

Sicherheit online

(c) www.bloggingrepublic.com
Zur Zeit habe ich einen Auftrag zum Thema Cyber-Sicherheit bzw. Cyber-Versicherung auf dem Tisch liegen. Und auch wenn ich im ersten Moment etwas erstaunt war, wurde mir sehr schnell klar, dass es ja nur logisch ist, dass es solche Versicherungen inzwischen gibt. Ich sehe es ja alleine schon an meinem Geschäft - es geht irgendwie alles übers Netz: Kommunikation, Auftragsabwicklung, Rechnungen... Selbst Dokumente von Privatkunden, die dann persönlich in mein Büro kommen, werden in der Regel vorab digital geschickt.

Spätestens wenn man dann ständig in den Nachrichten hört, dass wieder irgendjemand gehackt wurde, oder schon wieder ein neuer Virus oder Scam die Runde macht, sollte man mal überprüfen, ob die eigenen Sicherheitsvorkehrungen noch angemessen und ausreichend sind - und zwar auf allen Endgeräten, also nicht nur dem Computer, sondern auch auf Handy, Tablet und u.U. vielleicht sogar dem Fernseher!

Und es geht nicht nur um die Antivirussoftware, sondern auch um E-Mail-Sicherheit (Stichwort Signatur und Verschlüsselung), vertraulichen Datentransfer (Stichwort FTP-Server), Online-Banking und -Shopping und all die Passwörter, die man für alles braucht.
Software und Apps gibt es ja inzwischen wahrlich genügend, um das Richtige für die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen zu finden.

Nur eine Sache halte ich (übrigens auch für Privatpersonen!) für nicht verantwortlich, nämlich kostenlose Software. Sicher, etwas schützen sie bestimmt, aber heutzutage halte ich es für naiv zu glauben, dass das reicht, v.a. wenn man so gut wie alles online erledigen kann und dies auch tut!
Als Geschäftsperson ist es sowieso ein absolutes No-Go - schließlich geht es nicht nur um mich und meine Daten, sondern auch die meiner Kunden! Aber das sollte ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein...


Samstag, 7. Januar 2017

Happy New Year!

The short vacation over the new year is almost over, but I wanted to share at least a small impression and hope all of you have had an equally great start into 2017!

The view from the restaurant

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Jahresrückblick

In zwei Tagen ist 2016 schon wieder vorbei... Geht es nur mir so, oder schien dieses Jahr besonders schnell zu vergehen?
Und was für ein Jahr das war?! Von den politischen und sozialen Ereignissen will ich gar nicht reden, und auch, dass 2016 höchstwahrscheinlich als das "Jahr des Todes" in die Annalen eingehen wird, möchte ich nicht weiter vertiefen.
Aber auf mein Jahr möchte ich dann doch zurückschauen und die üblichen Fragen zum Jahresende stellen: Wie lief es so? Was hat sich, wenn, verändert, und wie? Geht es mir anders als vor einem Jahr?

Will ich mich kurz fassen, formuliere ich es auf Fränkisch: Passd scho!

Etwas ausführlicher kann ich sagen, dass es kein schlechtes Jahr war, und sogar eines der besseren, beruflich gesehen.
Zwar war das Unterrichten zeitweise wirklich anstrengend und Nerven-raubend, aber Spaß macht es die allermeiste Zeit immer noch. Allerdings habe ich mit 12 Stunden dieses Schuljahr definitiv meine Obergrenze erreicht, zumal ich jetzt zum ersten Mal auch in der FAK1 unterrichte, was eine ganz neue Herausforderung für mich ist. Dafür darf ich aber auch aktiv an der Reform der Fachakademien in Bayern mitwirken, was nicht selbstverständlich ist für Nebenberufler.

Mein Hauptberuf hat mich im vergangenen Jahr gut ausgelastet - manchmal kam alles auf einmal, dann war es wieder ruhiger, aber langweilig war mir nie. Ich hatte eher das Gefühl, dass jetzt die Zeit für weitere Optimierungen gekommen ist, was ich auch schon mit mehreren Webinaren, Gesprächen, Lektüren und ersten Versuchen in den letzten Wochen angefangen habe.

Wichtig war und ist mir immer noch die richtige Balance zwischen Arbeit und Leben, und die habe ich 2016 richtig gut hinbekommen, finde ich. Und meiner Meinung nach hat nicht zuletzt das auch dazu beigetragen, das ich gesundheitlich wieder fit bin und meinen Hobbys wieder uneingeschränkt frönen kann. Und das wirkt sich ja dann auch wieder positiv auf die Arbeit aus...

Für 2017 wünsche ich mir (und arbeite daran), dass ich mich stetig verbessere, und zwar nicht nur professionell - das ist ja selbstverständlich -, sondern auch privat, sprich, dass die Zeit für Arbeit und Spielen im richtigen Verhältnis steht. Nicht nur manchmal oder ab und zu, sondern  eigentlich immer.

Und genau das wünsche ich auch euch!
Bis nächstes Jahr!

Freitag, 16. Dezember 2016

Klassenausflug

Vor Kurzem durfte ich meinen ersten Klassenausflug als Lehrkraft organisieren und zusammen mit einer Kollegin durchführen. Eigentlich nicht etwas, das ich bei meiner nebenberuflichen Tätigkeit erwartet hätte, aber wer an der Sprachenschule eine gute Idee hat, darf sie dann auch gleich umsetzen... ;-)

Auslöser war die Tatsache, dass die Fotoausstellung des BDÜ Landesverbands Bayern über die Nürnberger Prozesse zur Zeit in Nürnberg im Gericht zu sehen ist, und ich diese Gelegenheit meinen Schülern nicht vorenthalten wollte.

Dass die Nürnberger Prozesse quasi die Geburtsstunde des Simultandolmetschens waren, hat zumindest jeder, der Berührungspunkte mit der Übersetzer- und Dolmetscherbranche hat, bestimmt schon mal gehört (und meine Schüler sowieso).

Kleiner Exkurs: Bis dahin fand jegliche mündliche Übertragung von einer Sprache in eine andere konsekutiv statt, also hintereinander. Bei vier Prozesssprachen (Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch) hätten die Verhandlungen also ewig gedauert, und besonders exakt wären sie nach der dritten Übertragung bestimmt auch nicht mehr gewesen... Deshalb entschloss man sich, die Verdolmetschung simultan, also zeitgleich mit dem Redner, durchzuführen - eine Revolution!

Am Ort des damaligen Geschehens, dem Justizpalast in Nürnberg, wurde vor ein paar Jahren ein Museum dazu eingerichtet, das "Memorium Nürnberger Prozesse". An sich schon sehr sehenswert und überaus informativ, wäre das alleine schon eine Reise wert gewesen, aber für meine Schüler war das eigentliche Highlight des Ausflugs die Fotoausstellung, nicht zuletzt, weil ich den zuständigen Referenten des BDÜ, Dr. Theodoros Radisoglou, zusammen mit der OLG-Richterin Beyerlein als persönliche Begleiter durch die Ausstellung gewinnen konnte. (Einen ganz herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an dich dafür, Theo!)

Für meinen ersten Ausflug als Lehrkraft muss ich sagen, war es ein voller Erfolg, u.a. auch, weil die 20 Schülerinnen und 1 Schüler absolut diszipliniert und zuverlässig waren, was meine Aufgabe sehr leicht gemacht hat.
Und was ich so an Rückmeldungen bekommen haben, hat es ihnen auch sehr gefallen - Win-Win!


Freitag, 9. Dezember 2016

10 ways that studying languages ruins your life

I'm sure some of you have seen this before, but it is just too good (and sad but true) to not look at it again (and again and again and again...). Courtesy of europelanguagecafe.

  1. The ‘mental block’ becomes your daily torture (in native and learned languages alike)
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Brain: Knows more than one language –> refuses to find the correct word for the language you are speaking in.
  1. You have to decide between sounding pretentious or pronouncing it wrong when you order foreign food
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You refuse to pronounce it ‘choriTSo’ but your beautifully pronounced ‘chorizo’ with a rolled ‘R’ will leave the waiter silently judging you
  1. All roads lead to teaching
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As much as you try to avoid it, at some point, you will become a teacher of your native or studied language. In fact, when people find out you are multilingual, they are likely to assume that teaching is your profession. On the bright side, you’ve always got that to fall back on!
  1. Monolinguals don’t appreciate the struggle
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Your compatriots think it’s a hobby, and native speakers of the languages you have learnt make your life difficult; JUST SLOW DOWN.
  1. The subjunctive
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‘Nuff said.
  1. You have several keyboards activated on your smart phone, making conversation-switching a nightmare
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*write anything* *auto-correct is not your friend*
  1. You find yourself constantly on the move
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Speaking languages makes you travel; travelling makes you learn more languages; and so the circle continues, endlessly. Your mother will have something to say about it.
  1. You become a habitual eavesdropper
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It can happen anywhere. You’re just casually grabbing a coffee and then BAM; someone speaking the language you’ve learnt sweeps by, and you freeze, listening in. Whoever is having a coffee with you will be confused by your blank expression and coffee mug hovering halfway towards your face.
  1. Friends and family use you as a translation resource
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“Could you just have a read through my CV in English?” “I want this part to be in French as well, can you just quickly translate it?” PEOPLE. This stuff takes time and effort!
  1. You suddenly find your native language inadequate to express yourself
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So many words are required to describe something for which there is not a term in your native language. It gives your speech a certain je ne sais quoi.

This is the fate you have chosen for yourself. But hey, when they said that languages would open doors for you, they weren’t wrong!
In fact, you can find a job with Europe Language Jobs and your languages will take you traveling.
Gifs from giphy.com