Freitag, 27. Februar 2015

Quote of the day


Translation is not a matter of words only:
it is a matter of making intelligible a whole culture.

Anthony Burgess

Donnerstag, 19. Februar 2015

Fit im Büro

Auch wenn draußen der Schnee nur langsam schmilzt, ist doch unübersehbar, dass der Frühling kommt, und damit auch wieder der Blick in den Kleiderschrank auf die luftigeren Sachen. Ich denke mal, dass ich nicht alleine bin und es anderen ähnlich geht, aber über den Winter scheinen die Sommerkleider irgendwie immer etwas zu schrumpfen....

Da ich zum größten Teil doch eher Schreibtischtäter bin, ist das mit der regelmäßigen Bewegung so eine Sache. Ich gehe zwar zwei- bis dreimal die Woche zum Tanzen, aber das reicht nicht wirklich. Wir haben uns auch ein kleines Fitnessstudio im Gästezimmer aufgebaut, mit Laufband, Stepper und Gewichten inkl. Bank, aber täglich schaffe ich es auch nicht mich dort zu betätigen.

Jetzt habe ich eine App entdeckt, mit der ich zumindest 7 Minuten pro Tag meinen Puls steigern kann, und bis jetzt bin ich auch fleißig jeden Morgen dabei. Die App heißt "Seven" und ist ein Zirkeltraining, für das man keinerlei Geräte braucht (außer einen Stuhl und eine Wand, aber die haben wohl die meisten verfügbar). Wem die 7 Minuten zu wenig sind, der kann auch mehrere Zirkel machen (ein Ziel, von dem ich noch meilenweit entfernt bin).
Ich bin ehrlich, einige der Übungen sind ganz schön hart, wenn man noch untrainiert ist, aber ich bin guter Dinge, dass das mit der Zeit und mit Übung besser wird.
Das Nette an der App ist, dass sie zur Abwechslung auch auf Deutsch verfügbar ist und man während der Übungen immer wieder ermutigt wird. Und es wird alles dokumentiert, so dass man eine gute Übersicht über die Erfolge hat - egal wie klein sie sind! Die Trillerpfeife finde ich auch super - damit werde ich auch täglich erinnert mich zu bewegen.

Jetzt muss ich nur dabei bleiben, und dann passen auch die Sommeroutfits wieder besser...

Freitag, 13. Februar 2015

Press conference

Yesterday I had my first interpreting assignment at a press conference, doing a mixture of simultaneous and consecutive interpreting.
It was at the organic trade fair "Biofach" in Nuremberg, and my colleague and I were told beforehand that we would be interpreting for two ladies from Mexico and the Philippines respectively. Since most of the press conference happened in German, we were to whisper into our charge's ear simultaneously, and when they spoke, we were to interpret consecutively.
We were given plenty of material to prepare, including the written statements of the two guests, so I was ready to roll.

However, when we got there, we were told to sit up front on the podium the entire time, not just when the consecutive part came up. They even had signs with our names and "interpreter" underneath on the table?! THAT I was not prepared for.
It's not that it bothered me to sit in plain view of everyone (as a musician, I am a bit of a spotlight hog anyway), and I am always in favor of making the work of interpreters more visible, but I was worried that my colleague and I would distract the journalists because we were constantly whispering to the persons next to us. And indeed, I did catch several people looking at me, fascinated, rather than listening to what was being said by the managers.

I don't know whether this is standard procedure when interpreters are involved and as little equipment as possible is to be used. Maybe the people in question were just not accustomed to seeing simultaneous interpretation in action. Whatever the case may be, however, I found it a bit strange and almost distracting to be stared at like that, and I know the person I interpreted for felt uncomfortable, because she told me so and I could tell by her nervous movements.
But the client was happy, so I guess I'll just chalk it up to experience.

Freitag, 6. Februar 2015

Langsamer Januar

Beim BDÜ gab es die Woche eine Blitzumfrage bezüglich der Auslastung im ersten Monat dieses Jahres im Vergleich zum Januar 2014. Es antworteten 203 Mitglieder - nicht super-repräsentativ, aber immerhin. Es sollte ja auch nur ein Stimmungsbild erstellt werden.

Das Ergebnis hat mich jedoch überrascht: bei Zweidrittel der Teilnehmer/innen hat das Jahr gut bis sehr gut begonnen und für über die Hälfte kam das nicht überraschend (Aussagen insbesondere für den Bereich Übersetzen). Allerdings bin ich wohl auch nicht alleine mit meinem Erstaunen, wie die Kommentare in der Verbands-internen Plattform MeinBDÜ zeigen.

Für mich war der Januar ziemlich mau, aber das scheint auch eher die Norm zu sein. Nach Weihnachten dauert es wohl immer in bisschen, bis die Kunden wieder in voller Fahrt sind...

Wie sieht es denn bei den Kolleginnen und Kollegen aus? Ist der Jahresanfang eher langsam oder geht es nahtlos und evtl. sogar non-stop vom letzten Jahr weiter? Ich bin gespannt auf die Kommentare.

Freitag, 30. Januar 2015

The New Resume

A new year often also means a new job - or at least the hope to find one. Traditionally, this involves writing a resume. However, in the 21st century, is that really still the most effective and above all convincing way to apply for a new job? Mitch Joel from Twist Image has a different idea: Read here what he thinks the new resume is.

What do you think?

Donnerstag, 22. Januar 2015

Neujahrsempfang des BDÜ LV Bayern

Vorletzten Sonntag war wieder der alljährliche Neujahrsempfang des BDÜ LV Bayern, wie auch letztes Jahr beim Pschorr in München.
 
Diesmal durfte ich gleich doppelt anwesend sein, da die Vertreterin der FAK Weiden kurzfristig absagen musste. D.h. ich war nicht nur in meiner Rolle als Schatzmeisterin und Mitglied im Vorstand des BDÜ, sondern auch als Dozentin dabei. Wir haben ja dieses Jahr das erste Mal die staatlichen Übersetzer- und Dolmetscherprüfungen vor uns, daher war es perfekt, dass ich am Tisch mit den Direktoren der anderen FAKs und der BDÜ-Vorständlerin, die vorher für die Prüfungen in Bayern zuständig war, saß. So hatte ich viel Gelegenheit meine unzähligen Fragen loszuwerden.

Natürlich war das nicht der einzige Grund, aus dem ich da war, und es war auch nicht (nur) das leckere Essen. Es ist das entspannte Treffen von Kolleginnen und Kollegen, die man sonst nur digital sieht, weswegen ich mich jedes Jahr an einem kalten Sonntagmorgen im Januar auf die 3-stündige Reise nach München aufmache.
Das dabei auch hin und wieder Geschäftliches besprochen wird, ist wohl ein Berufsrisiko, aber das ist ja nicht dramatisch.
Es war auf jeden Fall wieder schön, und ich werde auch nächstes Jahr bestimmt wieder dabei sein, ob ich muss oder nicht!

Donnerstag, 15. Januar 2015

The pitfalls of spell checkers

As a translator, I also regularly proofread the work of others. It's not always easy, sometimes it takes longer than if I had done the translation myself, although that is not the case very often. However, what amazes me is that way too often the translator in question seems to not even have taken (or maybe had) the time to run a spell check before submitting the translation. It's such an easy thing to do, and the first step in all QA work I do, whether on my own translations or on someone else's.
But of course, that doesn't guarantee that there won't be mistakes that are purely spelling or even grammar mistakes. After all, a spell checker is only a tool, not an intelligent human being. A wrong word, spelled correctly, is still the wrong word. If you leave out one, the spell checker won't catch it.

Taylor Mali puts the pitfalls of blindly relying on a spell checker quite aptly in this little speech, not only for students: